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Fairtrade AG

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Schüler für Fairen Handel

Im November 2010 wurde am Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium die Arbeitsgemeinschaft „Fairtrade“ als Teil des bereits seit vielen Jahren aktiven Eine-Welt-Projektes der Schule gegründet. Anlass für die Gründung der Fairtrade-AG war der Wunsch zweier Schüler, die sich im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Firmung mit dem Thema „Fairer Handel“ auseinandergesetzt hatten, den Fairtrade-Gedanken auch an ihrer Schule bestmöglich zu fördern und sich aktiv für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika einzusetzen.

Zu Beginn des Schuljahres 2013/2014 besteht die Arbeitsgemeinschaft aus 20 Schüler/innen der Jahrgangsstufen 8-12 sowie zwei Lehrern: OStR i.K. M. Schmitz-Arenst, der die Arbeit der Fairtrade-AG koordiniert und betreut, und StD i.K. R. Nückel. Die Sitzungen der Fairtrade-AG finden einmal pro Monat und nach Bedarf statt. Die Schüler/innen erhalten die Möglichkeit, mit einem hohen Maß an Eigeninitiative und Kreativität selbst Projekte zur Verbreitung des Fairtrade-Gedankens am Suitbertus-Gymnasium und über die Schulgrenzen hinaus zu entwerfen und umzusetzen. Die Organisation der einzelnen Projekte erfolgt häufig in Kleingruppen aus AG-Mitgliedern.

Die Schwerpunkte der Arbeit der Fairtrade-AG am Suitbertus-Gymnasium liegen hauptsächlich in der Bewusstseinsschaffung und Bildungsarbeit bei Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen sowie der Einführung von Fairtrade-Produkten in den Schulalltag. Insbesondere seit der Auszeichnung des Suitbertus-Gymnasiums im November 2012 zur ersten „Fairtrade-School“ Deutschlands durch die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann als Schirmherrin der Kampagne „Fairtrade-Schools“ und Dieter Overath, den Geschäftsführer des gemeinnützigen Vereins „TransFair“,kommt als dritter Schwerpunkt noch die Multiplikatorenarbeit außerhalb der Schule hinzu.

Bewerbung zur Fairtrade AG

Nicht nur ein Etikett - wie die Auszeichnung zur ersten Fairtrade-School in Deutschland das Suitbertus-Gymnasium von innen heraus verändert hat


Eine wirkliche Veränderung und Erweiterung unseres Schulprofils im Bereich Eine-Welt-Arbeit ergab sich, als 2011 auf Schülerinitiative hin eine Fairtrade-AG gegründet wurde. 2012 wurden wir dann bereits als erste Fairtrade-School Deutschlands ausgezeichnet. Der Grundgedanke, den alltäglichen Konsum auf eine neue und für die Menschen auf der ganzen Welt gerechtere Weise zu gestalten, faszinierte Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen, Lehrer und Eltern immer mehr und führte zu einem konkret sichtbaren Umdenken auf vielen Ebenen.
Wir wollen mit unserer Bewerbung zeigen, dass die Auszeichnung als Fairtrade-School kein reines Etikett oder nur eine schöne Ergänzung unseres Schulprogramms ist, sondern dass unsere Schüler sich aktiv und langfristig immer wieder neu für die Eine-Welt engagiert haben und immer noch engagieren. Seit Jahren arbeiten stets mehr als 20 Mitglieder in der AG kreativ an vielfältigen Aktionen rund um das Thema „Eine faire Welt für alle“.


Die Bewerbung gliedert sich im Einzelnen in vier Bereiche:

  • Lernen und Lehren (Bewusstseinsschaffung bei Schülern, Eltern, Lehrern über Unterricht, Fairlessons, Fair-Young-AG, Fairtrade-Projekte an Projekttagen)
  • Innenwirkung (Umstellung des Konsums innerhalb der Schule, zahlreiche besondere Aktionen wie Konzerte, Produzentenbesuche, Faircafés, etc.)
  • Außenwirkung (Multiplikatorenarbeit durch Kooperation mit anderen Schulen, Vereinen, Institutionen und Medien)
    faire Schulkleidung (Umstellung der traditionellen auf fair gehandelte Schulkleidung inklusive Aktionen wie den Hoodie-Day, "Leute machen Kleider" -Projekte etc.)


Der Grundgedanke, der all unserer Arbeit zugrunde liegt, ist folgender: Die Schüler sollen sich eigenverantwortlich engagieren und so viel wie möglich selbst initiieren und durchführen. Nur so kann sich eine Schule von innen heraus effektiv und nachhaltig verändern.