ROM
Ein eindrucksvoller Blick erwartete einige von uns am Ende der Romfahrt, als wir von der Kuppel der St. Peter Kirche hinab auf Rom schauten. Eine Fahrt voller Erinnerungen und eindrucksvoller Tage lag hinter uns. Zuvor endete unser Programm nach einer Führung unter der Kirche in St. Peter mit ihren zahlreichen prunkvollen Verzierungen. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits einen Großteil Roms erkundet und dabei zwischendurch die Köstlichkeiten der italienischen Küche ausgiebig genossen. Zu Beginn der Reise erkundeten wir zunächst am Dienstag und Mittwoch das antike Rom während der Kaiserzeit, wobei wir beispielsweise das Mausoleum des Augustus, sein Privathaus, die ara pacis und die Thermen des Caracalla besuchten. Besonders eindrucksvoll war es persönlich im überaschenderweise doch recht beschaulichen und bodenständigen, aber zugleich doch prächtig verzierten Speisesaal Augustus zu stehen.

Die Caracalla Thermen überwältigten uns dagegen mit ihrer kolossalen Größe, ihrer Vielzahl an verschiedenen Becken und atemberaubenden Architektur, sowie der äußerst fortschrittlichen Technik für die damalige Zeit. Ebenfalls auf unserem Programm standen natürlich das Kolosseum und der Triumphbogen des Titus. Auch, wenn es im Kolosseum recht voll war, war es dennoch eindrucksvoll eine Vorstellung davon zu bekommen, wie gewaltig die Spiele in Rom in diesem monumentalen Gebäude gewesen sein müssen. Alles, was wir die letzten Jahre im Unterricht behandelt hatten, wurde hier lebendig und vorstellbar.

Besonders war es auch über den Palatin und das Forum Romanum zu schlendern, wo schon einst Cicero, Caesar und co wandelten. Ein kurzer Sprung zum Adoptivkaisertum. Nach einem anstrengenden Tag begaben wir uns noch zum Traiansforum und zur Traianssäule. Unter Traian erreichte das Römische Reich im Jahr 117 die größte Ausdehnung. Nach diesem Anstrengenden Programm genossen wir die Aussicht auf Rom. Nachdem wir die Kaiserzeit abgeschlossen widmeten wir die letzte Tage der führen Christenzeit in Rom. Ein besonderes Highlight dieses Abschnittes war ein Besuch. in den Priscilla Katakombe, leicht Abseits des Zentrums. Dort wurden wir von einem sehr freundlichen Priester geführt, mit dem wir im Anschluss auch eine Messe feiern durften. Atemberaubend waren die dunklen Grabgänge unterhalb des Anwesens der Priscilla. Wir konnten originale Wandfresken bestaunen mit einzigartigen frühchristlichen Motiven. In der Kirche Sankt Sabina bestaunten wir die älteste Darstellung von Jesus am Kreuz. Zum Schluss unserer Fahrt legten wir den Fokus auf das barocke und neuzeitliche Rom. Ein Eis am Trevibrunnen und Piazza Navona durfte natürlich nicht fehlen. Nach einer langen Debatte über die beste Eisdiele entschieden wir uns letztlich für Giolitti. Am letzten Tag besuchten wir einige Patriarchatskirchen, wie z.B. Santa Maria Maggiore, die besonders durch ihren übermäßigen und nahezu geschmacklosen Prunk schockierte. Hier besichtigten wir auch das Grab des Papst Franziskus. Deutlich besser gefiel uns die Laterankirche, die als Highlight die originale Tür der römischen Kurie verbaut hatte. Hier wurden die Hände des berühmten Cicero durch Marc Anton angenagelt. (Foto Tür)

Danach ging es zur Kirche St. Peter, dem Petrusgrab und der Kuppel und wir befinden uns wieder am Ende der Romfahrt mit einer letzten melancholischen Aussicht über Rom. Wir beendeten die Romfahrt mit einem gemeinsamen Abendessen in Trastevere mit unserem geschätzten Dr. Simons und Frau Demirdag. Auf dem Rückweg zum Hotel sangen wir mit Dr. Simons zusammen Waschkraft in der Straßenbahn. Der Applaus der Fahrgäste war ein krönender Abschluss einer gelungenen Fahrt.





