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19. + 20. Januar 2012

"Unplugged Concert"

Tatsächlich! So etwas ist möglich! Es geschieht!
Ein in Ehren (?) ergrauender Musikpädagoge (!) lässt sich von seinen Schülern überreden, ein von ihnen organisiertes und gestaltetes Konzert zu besuchen, nimmt routiniert den für ihn reservierten Platz in der ersten Reihe ein und startet den lang geübten und vertrauten Prozess, seinen Gehörsinn auf den Empfang eines "Schülerkonzertes" einzurichten, d.h. auf arrogantes Wohlwollen, bewusste Applanierung unsauberer oder falscher Töne etc. und arbeitet gleichzeitig schon intuitiv an respektvoll-diplomatischen Formulierungen für die unvermeidlichen Gespräche post festum.
Und dann das!!!



Schon nach den ersten Takten von "Chicago" gerät die pädagogische Hör(durch)lässigkeit in leichtes Schwanken, wird bei Eric Claptons "Tears in heaven" gewaltig erschüttert und liegt spätestens bei "Let it be" vernichtet am Boden, um der Erkenntnis zu weichen, dass hier tatsächlich professionell Musik gemacht wird.
"Professionell", d.h. mit nahezu selbstverständlicher Beherrschung der vokalen und instrumentalen Anforderungen, mit Stilsicherheit in musikalischen Bereichen, die für die angehenden Abiturient(inn)en bereits Musikgeschichte sind, denn immerhin bestand das Programm zum nicht geringen Teil aus Songs der 60er und 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
War der erste Teil noch teilweise von der Suche nach dem rechten Tonfall (nicht nach den richtigen Tönen – die waren selbstverständlich!) bestimmt, so stellte sich nach der Pause auch das "Feeling" ein, welches zu Traum und schattenlosem Genuss einlud.
Ist es schlimm, wenn jetzt hier nicht alle einzeln gewürdigt werden?
Natürlich ist das schlimm, daher mögen die folgenden Namen repräsentativ verstanden werden: Jan Czarnullas augenzwinkernde Präsentation von "Let it be", Anna-Lena Hübbers, die Elton Johns "Can you feel the love tonight" mit viel Gefühl und makelloser Intonation vortrug, die Boy-Group, die "Ohne dich" von Rammstein die gehörige Prise Ironie zukommen ließ, Jil Peitz's bewegender Vortrag von "Jar of heart" usw. usw. usw. usw.
Vielen Dank für einen bereichernden Abend, große Komplimente für Arne, Yannik, Fabian, Anna-Lena, Rebekka, Jil, Carina, Jan, Elena, Philip, Felix, Fabio, Markus, Mingyang, Jakob und – last but not least – auch für die (fast) perfekte Organisation – für meinen dünnen (Namens) Vetter Mercutio.

Weiter so – Alles Gute – fröhliches Abitur – alles, was Ihr sonst noch braucht ...........

M. Parent

 

Montag - Freitag, 23.-27. Januar 2012

Proben-Tage von Chor und Orchester

SchulorchesterZwischenbericht aus den Probentagen:

"Die erste Hälfte der Musikwoche in Kleve ist heute morgen zu Ende gegangen, als das kleine Orchester mit Herrn Veh anreiste und das große Orchester und der Chor die Rückreise antraten. In sehr produktiver Probenatmosphäre und bei guter allgemeiner Stimmung konnten wir uns gezielt auf das bevorstehende Konzert vorbereiten, und auch in der Zeit außerhalb der Proben erklang immer an mehreren Stellen in Haus Musik. Jetzt wünschen wir dem Orchester der Jüngeren auch einen guten Aufenthalt und ebensolchen Probenerfolg; dann steht einem schönen Konzert am nächsten Mittwoch um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle (Termin auf jeden Fall reservieren!) praktisch nichts mehr im Weg.
Natascha Kretschmann-Einsfelder, Georg Corman, Christoph Verhoeven "


Januar 2012

Dokumentation zur Fahrt nach Auschwitz 2011

Auschwitzfahrt Herbst 2011Ihre Eindrücke und Erfahrungen bei der Begegnung mit den Spuren des Vernichtungslagers Auschwitz und mit Zeitzeugen, Pädagogen und polnischen Schülern haben die Teilnehmer/innen der Fahrt in einer lesens- und sehenswer-ten Dokumentation zusammen-gestellt - ergänzt durch Fotos, Meditionen, Interviews.
Die Schüler haben auch ein Video zur Fahrt erstellt.
>> Dokumentation im PDF-Format

Aus dem Fazit  Schüler:

"... trug nicht nur zum Erinnern an Auschwitz bei, sondern ver- schaffte uns einen völlig neuen Zugang zu dem Thema Massen- vernichtung im Konzentrations- lager. 1,5 Mio. Ermordete ver- loren ihre Anonymität ... Wir erfuhren von Einzelschicksalen, schrecklichen Bedingungen im Lager, aber auch Momenten der Menschlichkeit ..."

 

Einladung zur Auschwitz-Fahrt 2012

In den kommenden Herbstferien findet wieder eine Fahrt für SchülerInnen ab der 9. Klasse nach Auschwitz statt. Zur Fahrt laden Schulleiterin Claudia Haupt und Schulseelsorger Johannes Wirthmüller ein:
"Liebe Schülerinnen und Schüler, nach den guten Erfahrungen der Fahrt im vergangenen Jahr möchten wir auch in den kommenden Herbst-ferien die Gelegenheit zu einer gemeinsamen Fahrt nach Oswiecim/Auschwitz geben. Ihr werdet vielleicht fragen, warum ausgerechnet dieses Ziel? ... [mehr in der Ausschreibung der Schule]

 

Januar 2012

Oh, opéra!

So ähnlich könnte es geklungen haben, als Frau Reinhard ihrem Französisch-Kurs 8bc einen gemeinsamen Besuch der Oper ‚La Bohème' vorschlug. Als bekennender Operfan konnte Frau Reinhard die Jugendlichen gleich für das Projekt begeistern. Besonders erfreulich war, dass Schülerinnen und Schüler des 9ad-Französisch-Kurses, die im letzten Jahr gemeinsam in der Operette ‚Die lustige Witwe' waren, sich der Gruppe anschlossen. Offenbar hat es ihnen damals gut gefallen. Es war ein Leichtes für Frau Reinhard, Herrn Degen als Begleiter zu gewinnen, denn Puccinis ‚Bohème' ist seine Lieblingsoper.

Als Vorbereitung kam Frau Philippi, Leiterin der theaterpädagischen Abteilung der Deutschen Oper am Rhein, in den Unterricht und erkundete mit den Schülern spielerisch-kreativ die Hauptfiguren der Oper und stellte deren musikalische Motive in Puccinis Musik vor.

Der Theaterabend selbst begann mit einer interessanten Führung hinter den Kulissen der Oper. Auf besonderes Interesse stieß hier natürlich der Gang durch die Kostümabteilung. In der Vorstellung selbst konnten die Schüler dann auf guten Plätzen in die Welt der Pariser Bohème eintauchen und in Puccinis wunderbarer Musik Lebensfreude, Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Sorgen und Schmerz nachfühlen. Alles in allem ein gelungenes Projekt. A suivre. (Fortsetzung soll folgen). [M. Reinhard]

 

Mittwoch, 11. Januar 2012

SCHULGESPRÄCH mit Dr. Stefan Kiechle SJ:
"Über den persönlichen Umgang mit Macht"

"Das Foyer des Suitbertus-Gymnasiums war voll besetzt. Eltern, Lehrer und Schüler bekundeten ihr Interesse an einer Thematik, die bestimmend für unseren gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Alltag ist: der persönliche Umgang mit Macht.
Referent war Dr. Stefan Kiechle SJ, ein "Kirchenmann", der sich qua Amt auskennen muss mit den Mechanismen und Spielarten der Macht. In seiner Funktion als Leiter der Deutschen Provinz der Jesuiten trägt er Verantwortung für viele Menschen in Kommunitäten, Gemeinden, Schulen und Hochschulen; er muss weitreichende Entscheidungen treffen, muss mit Bedacht und Geschick Leitlinien vorgeben und durchsetzen; gemeinhin begleitet von einer Öffentlichkeit, die eher kritisch denn wohlwollend Schwächen in der Führung registriert.
Zu Beginn seiner Ausführungen überraschte er die Anwesenden mit der Aufforderung, wer der Auffassung sei, Macht zu besitzen, möge aufzeigen. ... [mehr; auch Einleitung und Begrüßung durch OStR Kainzmaier, den Organisator des SCHULGESPRÄCHS]

 

Mittwoch, 11. Januar 2012

Erstes Treffen der Fairtrade-AG im Jahr 2012: auch in diesem Jahr wird in der Schule fair gehandelt!

Fairtrade AGDie Fairtrade-AG hat bei ihrem ersten Treffen im neuen Jahr die Grundlagen für ein faires Jahr 2012 an unserer Schule gelegt.
1. Beim Chor- und Orchesterkonzert am 1. Februar werden Mitglieder der Fairtrade-AG in der Pause Getränke – darunter selbstverständlich auch Fairtrade-Orangensaft – und Brezeln verkaufen und an einem Informationsstand über den Fairen Handel informieren. Der Erlös wird an das Regenwald-Projekt von Misereor, das von unserer Schule bereits mit der Kollekte der Heiligen Messe am 22. Dezember 2011 unterstützt wurde, gespendet werden.
2. Außerdem wird bei den Aufführungen der Kriminal-Theater-AG am 4., 6. und 7. Februar ebenfalls Fairtrade-Orangensaft angeboten.
3. Das inzwischen bewährte Konzept der "FairLessons", der Vorträge von Schüler/innen der Fairtrade-AG über den Fairen Handel in einzelnen Klassen und Kursen, wird fortgesetzt. - Weitere Aktivitäten der Fairtrade-AG in diesem Jahr werden folgen!

 

 

Januar 2012

Grußwort der Schulleiterin C. Haupt zum Neuen Jahr 2012

JahresanfangLiebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
ich wünsche Euch und Ihnen ein glückliches Neues Jahr und uns gemeinsam – auch im Namen der Kolleg/innen und Mitarbeiter/innen – neuen Schwung, gute Begegnungen, Gestaltungskraft und Ideen auf unserem "Schulweg" durch das Jahr 2012.
Den diesjährigen Abiturient/innen schon jetzt kluge Zeiteinteilung und gutes Gelingen im Blick auf die anstehenden Prüfungen.
>> mehr über Personalia (neue Lehrer + Mitarbeiter, Verabschiedungen) und Termine im kompletten Anschreiben

Mitteilungen der Schulleitung zum Halbjahreswechsel

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,

Frau HAuptwir freuen uns, Euch und Ihnen mitteilen zu können, dass  Frau Stamm   zum  1. Februar zur stellvertretenden Schulleiterin des St. Ursula-Gymnasiums in Düsseldorf bestellt worden ist.
Schulleitung und Kollegium des Suitbertus-Gymnasiums gratulieren herzlich zu der neuen, verantwortungsvollen Aufgabe und wünschen ihr eine gute Hand und Gottes Segen.
Zum Wohle der Abiturientinnen und Abiturienten wird Frau Stamm ihren Englisch-Leistungskurs und ihren Religions-Grundkurs in der JgSt 13 weiter- führen.
Zum 1. Februar begrüßen wir sehr herzlich unsere beiden neuen Kolleginnen: Frau Hedwig Rogge (Kunst) und Frau Cathérine Knaudt (Deutsch, Sozialwissenschaften). Mögen sie sich schnell bei uns beheimatet fühlen! Sie werden sich demnächst selbst vorstellen!
Im Blick auf die anstehenden personellen Veränderungen bitte ich Euch und Sie alle um Verständnis und Wohlwollen, dass es zum Wechsel des Halbjahres zu einigen Umstellungen im Stundenplan, der Stundentafel und in der Unterrichts- verteilung kommen kann.
An dieser Stelle sei auch noch einmal in besonderer Weise unseren beiden langjährigen Kolleginnen, Frau Dr. Lüllau und Frau Dr. Hornstein, gedankt, die am 10. Februar in den wohlverdienten Ruhestand gehen. (vgl. meine Mitteilung zum neuen Jahr).

Düsseldorf, 30. Januar 2012
Cl. Haupt, Schulleiterin

 

Januar 2012

Neue Gesichter im Sekretariat

Mit dem Ende des vergangenen Kalenderjahres hat sich Frau Eversmann in eine längerfristige Beurlaubung verabschiedet, um mehr Zeit für Kinder und Familie zu haben.
An ihrer Stelle haben zum 1. Januar 2012 zwei neue Sekretärinnen ihren Dienst aufgenommen: Frau Fluchs und Frau Jansen. Wir wünschen ihnen eine gute Eingewöhnung und viel Freude an ihrem neuen Arbeitsplatz.
Durch diese neu eingerichteten Teilzeit-Stellen ist das Sekretariat nun auch Freitags bis 15.30 Uhr geöffnet.

 

Mittwoch, 1. Februar 2012

Konzert: Film, Musical, Pop und mehr ...

Konzert 2012Der Suitbertus-Schülerchor gab gemeinsam mit dem jungen Suitbertus-Orchester und den Jungen Suitharmonikern am Mittwoch, dem 1. Februar 2012 vor einer Rekordkulisse ein viel umjubeltes Konzert in der Mehrzweckhalle des Suitbertus-Gymnasiums.

Mehr als 100 Mitwirkende der verschiedenen Ensembles spannten einen weiten Bogen von Filmmusik über Popsongs zu eigenständigen Melodien und präsentierten auf diese Weise allein und im Zusammenspiel die musikalischen Früchte ihrer jeweiligen Probenarbeit und der abschließenden Arbeit auf den gemeinsamen Musiktagen Ende Januar in Kleve.

Chor 2012Ein guter Einstand für den neuen Leiter des Jungen Suitbertus-Orchesters, Herrn Corman, dessen gefällige Arrangements das Publikum in ihren Bann zogen. Besonders gefielen die gemeinsam vorgetragenen Stücke von Chor und Orchester.

Auch die Zusammenarbeit mit der Fairtrade-AG der Schule setzte einen besonderen Akzent. Fazit: Die Musik am Suitbertus-Gymnasium lebt!!! Ein großer Dank dafür den beteiligten Leitern der Ensembles, Frau Kretschmann-Einsfelder, Herrn Veh, Herrn Verhoeven und Herrn Corman sowie den "Teamern", den Schüler/inne/n, die die Probenarbeit in Kleve unterstützt haben. Ihrer gemeinsamen musikalischen Arbeit verdanken wir dieses schöne Konzert! Gleichzeitig soll dies eine gute Werbung für alle Schüler sein, sich diesen Ensembles anzuschließen. [W. Lowinski-Richter]

 

Dienstag, 7. Februar 2012

Theater-Krimi-Abende: "Die Hölle wartet nicht!"

Dreimal "Volles Haus", dreimal voll besetzte Besucherreihen und dreimal begeisterte, bestens unterhaltene Zuschauer: So attraktiv und kurzweilig kann Theater sein.

Im Mittelpunkt und ununterbrochen auf der Bühne in seinem Krankenbett - Mister Cable - hervorragend verkörpert durch Julius Fiedler. Er ist Opfer einer Vergiftung, wacht in einem Krankenhaus auf, dessen exentrisches Personal und merkwürdigen Insassen ihn mit ihrem Verhalten und ihren Informationen (ist es nun das Jahr 1992 - oder 1994?) immer mehr in Verunsicherung, Verzweiflung und zunehmend in Panik und Todesangst versetzen.

   

Ausgesetzt ist er zunächst den mit naiver Gutmütigkeit und Unfähigkeit unternommenen z.T. makabren Heilbehandlungen und Rettungsmaßnahmen des als Psychologen dilletierenden Kinderarztes Dr. Morris (mit großer Spiellaune: David Nückel), der die Lage und Probleme des Patienten nicht verstehen will oder kann. Wenn auch selbst nichtt überzeugt von den Fähigkeiten des netten Kinderarztes ist die omnipräsente Krankenschwester (Jana Kappus) dennoch keine wirkliche Hilfe für den Patienten.

In Angstzustände getrieben wird er aber vor allem durch den schrullig-skurilen Krankenpfleger Travis, der ihm stark dramatisierend die Legende des verfluchten, unheilvollen Ortes des Krankenhauses in düsteren Farben und traumatisierenden Bildern vor Augen führt. Grandios und sprachlich beeindruckend agiert in dieser Rolle Malte Steinke, der in einer späteren Szene mit seiner Auswahl ähnlich unappetitlich aussehender britischer Vor-, Haupt- und Nachspeisen den Patienten zur Verzweiflung und das Publikum zu herzhaftem Lachen bringt.

 

Mehrmals treten zwei ihm unbekannte Frauen in sein Zimmer und sein Leben: Seine Gattin (Constance Valette), die als eiskalt berechnende Intrigantin auftritt, die sich als Freundin und Gattin ausgeben, sowie seine Geliebte (Kendra Henning), die ihn durch mitfühlendes und verständnisvolles Verhalten zu beruhigen versucht - aber doch nur zu neuer Beunruhigung des Patienten führt.

Ein zynisch-sarkastischer Mitpatient (glänzend: Daniel Hülsenbusch) nervt mit giftigen Kommentaren und wird Opfer einer Messerattacke, während ein anderer durch großflächige Verbrennungen zur Verband-Mumie mutierter Patient - respektlos vom Zyniker "Toasti" genannt - (Lauritz Scheulen) gespenstig stummer Beobachter der Szene bleibt.

Ein zweiter Arzt, Dr. Morrison (glaubwürdig verkörpert von Cornelius Kraushaar), strahlt zwar Kompetenz aus, sorgt jedoch mit seinen Äußerungen für neue beunrihigende Irritationen. Auf Leben und Tod geht es, als eine unbekannte Gestalt mit Spritze auf den Patienten zustürmt - kein Wunder, dass er im Dunkeln von Alpträumen heimgesucht wird

     

Diese verwirrenden Geschehnisse werden von allen Schauspielern textsicher, lebendig und mit großer Spielfreude auf die Bühne gebracht.
Langanhaltender Applaus war der verdiente Lohn für einen spannenden Theaterabend.

Ein Riesen-Dankeschön an Johannes Wirthmüller, der als Spielleiter mit sehr viel Geduld und großem Einsatz fast ein Jahr lang das Ensemble vorbereitet, motiviert und begleitet hat und sich um alle Planungen und Organisationen der Aufführung gekümmert hat.        >> zur Bildergalerie

 

Freitag, 10. Februar 2012

Der doppelte Abschied - "Ingrid-Tag" am Suitbertus-Gymnasium

So viel Herzlichkeit, so viel fröhliche Kreativität, so viele lachende und (innerlich) weinende Augen, so einen schönen und letztmalig perfekt vom "Hostessen- und Bewirtungs-Service Dr. Hornstein" gestylten Rahmen hat es bisher noch bei keiner Verabschiedung am Suitbertus-Gymnasium gegeben.

Viele haben planend, helfend, textend, dichtend, komponierend oder durch andere Aufgaben tatkräftig zum Gelingen der Feier beigetragen. Dennoch: Maßgebliches Verdienst am fröhlichen Charakter des eigentlich traurigen Anlasses hatte die "Girl-Group" (unterstützt vom männl. Pianisten Dr. Einsfelder) um eine begeisternde Frontfrau Walburga Ackermann mit einem witzig-spritzig humorvollem Musikprogramm - unter dem Generalmotto "... dürft nicht in Rente gehen!" Auch die Titel "Über 18 Löcher musst du gehn" oder "God, save our deco-queen" fanden bei den Geehrten und beim Publikum tolle Resonanz.

Und das haben sich die beiden promovierten Ingrids - "Urgesteine" des Suitbertus-Gymnasiums - offensichtlich verdient. Mehr als 30 Jahre haben sie souverän, zuverlässig, mit Geschick und Herzblut an der pädagogischen Fremdsprachen- und Geografie-Front gekämpft - mit großem Respekt für fairen Umgang auch bei den jugendlichen Kombattanten.

In wie vielfältiger Weise sie sich um Schulleben und Schulentwicklung verdient gemacht haben, hoben humor- und liebevolle Beiträge der Kollegen ebenso heraus wie die offiziellen ("leider nicht mehr auf Rindsleder abgefassten" - Cl. Haupt) Verabschiedungsurkunden des Schulträgers: hohe fachwissenschaftliche Kompetenzen, Förderung und Organisation des interkulturellen Austausch mit Frankreich resp. GB/USA, Engagement beim Etablieren des Golfsports, Koordinationsaufgaben an der Schule u.v.m..

Die Wertschätzung und Beliebtheit der jungen "Frührentnerinnen" lässt sich sicherlich auch an den zur Verabschiedung erschienen Ehemaligen ablesen: Mit dabei waren Frau Gojohn, Frau Hopf, Frau Darius, Frau Harding, Frau Benedens, Herr Dr. Tenhaken und Herr Dr. Reibel, der die beiden Damen sofort für den Ehemaligen-Verein gewinnen konnte.

 

Dass unsere beiden Ingrids nicht in Altersdepressionen versinken werden, war allen Anwesenden auch ohne deren Bestätigung klar: Reisewünsche, Sport, gesellschaftliche und familiäre Aufgaben, große Bekanntenkreise, Hobbies und vielfältige Interessen sollten ein ausgefülltes Rentnerdasein garantieren.

 

Zu dessen noch besserer Bewältigung haben die Kolleginnen vom Kollegium je eine Geschenkekiste mit persönlich zugeschnittenen Geschenken erhalten - u.a. zur Erhaltung "der körperlichen und geistigen Fittness und des äußeren Erscheinungsbildes" - und vor allem ein Motto-Büchlein für den kommenden Lebensabschnitt: "Ich bin der König meines Tages".

So schließt sich der Berichterstatter gerne den vielen guten Wünschen für ein postpädagogisches Leben an, das noch viele Lebens-Träume der beiden Ex-Kolleginnen wahr werden lässt.    
[Rainer Nückel]

 

Montag, 13. Februar 2012

Französischer Abend am "Suitbertus"

   

Der LK Französisch der JgSt 13, verstärkt um MitschülerInnen aus dem Grundkurs und francophile Externe, hat den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern - darunter Austausch-Schüler aus Paris mit ihren Lehrern - einen bezaubernden Abend rund um Frankreich und die französische Sprache geboten.
Französische Moderation, französische Chancons, Musik und Spielszenen, Tanz, Modenschau, Bilder von der Studienfahrt und erlesene Produkte aus der französischen Küche - es war eine tolle vielfältige Kost und beeindruckend, was die SchülerInnen mit großer Begeisterung und Kreativität an diesem Abend selbständig auf die Beine gestellt haben.

Am Ende gab es verdienten, lang anhaltenden Applaus, ein großes Kompliment der französischen Lehrer sowie Dank und Anerkennung durch Frau Haupt - und außerdem einen Erlös von über 400 Euro, der einigen SchülerInnen bei der Finanzierung von Abi-Feier-Eintrittskarten helfen wird.

 

Montag, 13. Februar 2012

Gute Placierung bei Stadtmeisterschaft im Vorlesen

Elena Knauf-Rothkranz aus der Klasse 6c nahm als Schulsiegerin der 6. Klassen des Suitbertus-Gymnasiums beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels im Januar zunächst an einer Zwischenrunde auf städtischer Ebene teil. Dort qualifizierte sie sich unter 36 Teilnehmern als eine der besten 8 Vorleser/innen für die Endrunde auf Stadtebene, die im Jungen Schauspielhaus auf der Münsterstraße stattfand.

Auch wenn sie dort nicht Stadtmeisterin wurde, möchte die Schule ihr herzlich zu Ihrem Erfolg und guten Abschneiden gratulieren und ihr danken, dass sie sich so gut in diesen Wettbewerb in Vertretung des Suitbertus-Gymnasiums eingebracht hat.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Altweiber-Fastnacht an der Schule - unter dem Motto: "Suitbertus goes Hollywood"

Karneval 2012 - Kostüm-Oskar für Herrn Etz11.11 Uhr:

gut gelaunte 12er SchülerInnen "befreien"
die SchülerInnen der anderen Klassen und
Jahrgangsstufen aus deren Klassenräumen
und aus dem normalen Unterricht und
entführen sie in die karnevalistisch
geschmückte Mehrzweckhalle.

Hier entfaltete die Jahrgangsstufe 12
ein buntes, kurz(weilig)es Karnevalsprogramm
mit Gesang, Tanz, Oskar-Verleihung,
Gladiatoren-Kampf und Tanzeinalgen
von Lehrern und natürlich Balkes.

Danke für gute Unterhaltung!

>> weitere Foto-Impressionen

 

 

Mittwoch, 22. Februar 2012

SCHULGESPRÄCH mit Pater Klaus Mertes SJ: "Schule ist für Schüler da"

Die zahlreichen Anwesenden sind begeistert. Nach über zwei Stunden freier Rede und regem Gedankenaustausch steht der Lateinlehrer und Schulleiter Pater Klaus Mertes SJ vor dem SCHULGESPRÄCHS-Publikum und nimmt lächelnd und zufrieden den langanhaltenden Applaus entgegen.
Es hat ihm sichtlich Freude bereitet, von seinem Selbstver-ständnis von Schule zu berichten und sich den vielen Fragen zu stellen. Das, was hier mit einnehmender Rhetorik, großem Sachverstand und sympathischer Emphase vorgestellt und anschaulich entwickelt wird, muss alle an Schule Beteiligten berühren, geht es doch um das nachhaltige Gelingen schulischer Bildung und Erziehung. Pater Mertes plädiert eindringlich für ein Schulverständnis, das nicht von pädagogisch-didaktisch-konzeptioneller Überhöhung geprägt ist, sondern von der Verantwortlichkeit, Offenheit, Ehrlichkeit und Authentizität der Menschen lebt, die Schule ausmachen und gestalten: Schüler, Eltern und Lehrer. >> mehr  [Text: Eugen Kainzmaier]

 


Mittwoch, 22. Februar 2012

Gute Placierung der Schulbanker - aber leider nicht in Berlin

Schade - fast hätte es geklappt und zum zweiten Mal wäre ein Team des Suitbertus-Gymnasiums zum Schulbanker-Finale nach Berlin gereist. Dort war im vergangenen Jahr das Suitbertus-Team auf einem sensationellen zweiten Platz gelandet.
In 6 Spielrunden hatten die fünf Jungbanker der "rst financial group"- Carolin Coenen, Arne Hofmann, Felix Rassmann, Martin Scholand und Alexander Winterstein - durch überlegte und mutige Entscheidungen ausgezeichnete Unternehmens-Ergebnisse erzielt - doch am Ende war es leider nur der dritte Platz in einem Feld von 50 Mitstreitern.
Dennoch: große Anerkennung und Gratulation zu einem ausgezeichneten Ergebnis. Und: mitgenommen fürs Leben und vielleicht ein späteres Studium haben die Jungbanker auf jeden Fall eine Menge Wissen, Erfahrung und Teamaus der Unternehmens- und Bankenwelt.


Dienstag, 28. Februar 2012

Feierliche Zeugnisübergabe bei der IHK:
Zusatzqualifikation berufsorientierte Fremdsprache Spanisch

Im Rahmen der IHK-Prüfung "Zusatzqualifikation berufsorientierte Fremdsprache" nahmen Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 13 am Dienstag ihre Zertifikate im Ernst-Schneider-Saal der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf persönlich entgegen.

In der externen Prüfung hatten Julius Baumgart, Jakob Bodenmüller, Justina Stark und Kathrin Werth zuvor bewiesen, dass sich die zwei Wochenstunden Zusatzunterricht im letzten Jahr gelohnt haben.
Die IHK ist der Meinung, dass solch motivierte Schülerinnen und Schüler den Unternehmen in ihrem Bewerbungs- und Arbeitsverhalten positiv auffallen sollten. Daher organisierten sie eine kleine Feierstunde, zu der sie auch Vertreter führender Unternehmen aus Düsseldorf einluden und damit einen ersten Kontakt im Rahmen der Berufsauswahl und Ausbildungsplatzsuche ermöglichten. Auch Praktikumsplätze wurden angeboten.

Im kommenden Jahr werden wieder Schüler und Schülerinnen des Suitbertus-Gymnasiums erwartet. Der Einstieg in den schulischen Vorbereitungskurs ist immer noch möglich. Der Kurs richtet sich an Spanisch-Schüler und –Schülerinnen der Stufen 11 und 12 und findet Dienstags in der 8. und 9. Stunde in K3 statt.

 

Dienstag, 20. März 2012

Klasse 6d - besonders gute Rechner!

Kopfrechnen trainiert das Gehirn. Gute Kopfrechner sind oft schneller als ein Taschenrechner. Aus diesen und vielen weiteren Gründen findet in jedem Jahr ein Kopfrechnen-Wettbewerb aller Sechstklässler aller Düsseldorfer Schulen statt.
Zur Vorbereitung und als Qualifikationsrunde führen wir bei uns eine Schulmeisterschaft durch. In zwei Runden von jeweils 5 Minuten müssen Aufgaben wie 4578 + 3659 oder 52 + 52 + 52 + 26 + 26 sowie 965 : 9 gerechnet werden.
In der ersten Runde kommt es darauf an möglichst fehlerfrei zu rechnen. 14 Aufgaben sollen in 5 Minuten gelöst werden. Da hat man Zeit, in Ruhe nachzurechnen.
In der zweiten Runde muss man möglichst schnell möglichst viele Aufgaben richtig rechnen. Fünfzig Aufgaben in 5 Minuten: das schafft keiner. Aber weit mehr als 20 Aufgaben schaffen unsere besten Sechstklässler schon. Insbesondere die Schüler aus der 6d konnten bei der Schulmeisterschaft ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Sieger im Kopfrechnen-WettbewerbErgebnisse der Schulmeisterschaft
1. Platz Jan-Niklas Pappai (6d) 36 Punkte
2. Platz Nick Vassilev (6d) 34 Punkte
3. Platz Juan de los Rios (6c) 33 Punkte
4. Platz Philipp Joschko (6d) 32 Punkte
5. Platz Lea Cierna (6a) 30 Punkte
5. Platz Gonzaque de Carpentier (6a) 30 Punkte
5. Platz Fabian Kienbaum (6c) 30 Punkte
5. Platz Maximilian Tillmanns (6c) 30 Punkte

Die Stadtmeisterschaften finden am Donnerstag, den 29. März statt. Jan-Niklas, Nick und Juan haben sich für die Stadtmeisterschaft qualifiziert. Herzlichen Glückwunsch.
(Heinz Kalenberg)

 

Mittwoch, 28. März 2012

FAIRTRADE-AG spendet für MISEREOR-Projekt

Die Fairtrade-AG hat durch den Snack- und Getränkeverkauf beim Chor- und Orchesterkonzert und durch weitere Einnahmen und Spenden bei Aktionen über 500 Euro zusammengebracht.
So konnte Martin Breiwe von MISEREOR am 28. März 2012 im Klosterinnenhof unserer Schule einen Scheck in Höhe von 555,55 € entgegennehmen.

Er war sichtlich begeistert vom Engagement der Jugendlichen und zeigte sich besonders erfreut darüber, dass die Fairtrade-AG das Projekt "Gottes Schöpfung gehört allen" als Spendenziel ausgewählt hat. Das Projekt, das sich für die Rechte von Kleinbauern in Brasilien einsetzt, wurde auch bereits durch die Kollekte in der Schulmesse vor den Weihnachtsferien unterstützt. Ziel des Projektes ist es, die Rechte von Kleinbauern in Brasilien durchzusetzen und die Kleinbauern vor der Enteignung ihres Lands, das sie zwingend brauchen, um zu überleben und ihre Familie zu ernähren, zu schützen.
>> weitere Informationen zum Projekt von Misereor


Donnerstag, 29. März 2012

Verabschiedung von Frau Stamm

Am vorletzten Tag vor den Osterferien wurde Frau Stamm von KollegInnen und Schulleitung herzlich verabschiedet. Die Fachvorsitzenden aus den Bereichen Englisch und Religion - hier hatte Frau Stamm lange den Fachvorsitz inne - hoben ihre fachliche Kompetenz und das Engagement für die Schüler hervor sowie die stete kollegiale Hilfsbereitschaft, ihre Fachkenntnisse und pädagogischen Erfahrungen jüngeren Kolleg/innen zur Verfügung
zu stellen.
Fast 25 Jahre hat Frau Stamm am Suitbertus-Gymnasium unterrichtet; die letzten Wochen sogar zusätzlich zu ihrer neuen Haupttätigkeit, um ihre Abiturkurse noch bis zum letzten Schultag zu betreuen. Zum neuen Schulhalbjahr hat das Erzbistum Frau Stamm die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin am Erzbischöflichen Ursulinen-Gymnasium in Düsseldorf übertragen. Wir wünschen Frau Stamm viel Freude an ihrer neuen Aufgabe.

 

Freitag, 30. März 2012

Die letzten Unterrichtstage der Jahrgangsstufe 13

Mit der traditionellen Motto-Woche haben sich die 13er Schülerinnen und Schüler in der letzten Woche vor den Osterferien vom normalen Schulalltag verabschiedet. Sinn der Veranstaltung? Spaß mit Freunden, Freude über Erreichtes, "genug" von Schule, Aufbrechen der Schulnor-malität durch fantasievolles Outfit, eigene Musik und kleine Verstöße gegen schulische Regeln, vorsichtiges Erproben neuer Freiheiten?

Am Donnerstagabend fand dann der Ökumenische Abschluss-Gottesdienst statt, in dem es (natürlich) um die Ambivalenz des Weg-Gehens ging unter dem Motto: "Das nächste Kapitel (im Buch des Lebens) heißt "Abschied und Aufbruch". Besonders in den ruhigen, musikalisch eindrucksvoll gestalteten Momenten des Gottesdienstes wurde vielen - vielleicht erstmalig im Trubel der vorausgegangenen Tage - bewusst, dass eine sehr lange, schöne Zeit des Miteinanders sich dem Ende neigt und viele vertraute Gesichter und Stimmen bald nur noch Erinnerung sind. Natürlich gibt es da auch die andere Seite des Aufbruchs: Freiheit, neue Menschen und Situationen, Überwindung von Grenzen, Selbsterprobung, Neugier, Spannung, Entdeckungsfreude .... [Text aus dem Gottesdienst zum schwierigen Neuanfang].




Dass alle neuen und alten Wege gehalten sind in der Hand Gottes, dass er den Aufbruch in ein neues Land durch seine Engel begleitet und schützt, wurde in der Lesung und der Ansprache von Pfr. Kaufmann zu Exodus Kap. 14 und den Gedanken zu Chagalls danach geschaffenem Bild den Abiturienten mit auf den Weg gegeben.


Am letzten Tag muss natürlich etwas "passieren": so wurde der Schuleingang biologisch korrekt versperrt, wurden die Schulschlüssel erst nach Bewältigung eines Hindernis-Parcours durch die Jahrgangsstufenleiter herausgerückt, das Klassenmobiliar zu Kunstwerken aufgewertet und am Ende ein bisschen "Party" in der Turnhalle gemacht (zu der offensichtlich außer den 13ern nur Wenige richtige Lust hatten.)

Wir wünschen unseren Abiturientinnen und Abiturienten zunächst ein gesegnetes Osterfest und dann eine gute Zeit der Vorbereitung auf die Prüfungen, die durch eigene Leistung und mit Gottes Hilfe bestmöglich gelingen mögen.    [Rainer Nückel]

 

April 2012

DELF/DALF-Prüfungen

In diesem Schuljahr waren die Suitbertus-Schüler ganz besonders erfolgreich bei den externen Französisch-Sprachprüfungen DELF/DALF: 99 Prozent der 113 Teilnehmer haben die Prüfung nicht nur bestanden, sondern größtenteils sogar mit sehr hoher Punktzahl.
Da es nur sehr wenige Schulen gibt, an denen Schüler sich der äußerst schwierigen DALF C1-Prüfung stellen, ist es bemerkenswert, dass am Suitbertus-Gymnasium neun Schülerinnen und Schüler diese Herausforderung angenommen haben und erfolgreich waren. Hier zeigt sich, dass die Prüfungsvorbereitung in der ach so frühen 0.Stunde, für manche Schüler auch am Nachmittag, ihre Wirkung nicht verfehlt hat.
Félicitations à toutes et à tous. [Monika Reinhard, DELF/DALF-Beauftragte]


26.-27. April 2012

Suitbertus-Show - ein Super-Unterhaltungsabend !!

Was Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 als Erfinder, Organisatoren und Präsentatoren der Talent-Show - und was die einzelnen Akteure von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe 11 in der Darbietung ihrer Talente auf die Bühne gebracht haben, ist schon phantastisch und sorgt richtig für Spaß und Begeisterung an diesem Abend:

  • ein abwechslungsreiches, kurzweiliges Programm
  • viele unbekümmert-mutige und begabte "Künstler" mit beeindruckend guten Darbietungen in Musik, Tanz, Darstellung ...
  • eine hochprofessionelle, fast reibungslos funktionierende Technik - inklusive Außen-videos, Backstage-Einblendungen und witzig-kreativen Video-Clips auf Großleinwand
  • souveräne, gut vorbereitete Moderatoren mit einem Team von sehr effektiven und aufmerksamen Mitarbeitern hinter der Bühne und ...
  • dahinter erkennbar: ein ganz langer Atem, Durchhaltevermögen und Organisationstalent der jungen Produzenten bei der fast einjährigen Vorbereitung der "Suitbertus-Show"!

Vielen Dank für so viel Engagement und einen tollen kurzweiligen Abend!!

      

      

     

 

 

April 2012

Milano - Düsseldorf: Schüleraustausch 2012

Italienaustausch 2012

Vorfreude und Nervosität – Mit gemischten Gefühlen standen wir am Bahnhof und erwarteten sehnsüchtig die Ankunft unserer italienischen Austauschschüler. Als der Zug gegen halb sechs im Bahnhof eintraf, fielen wir einander nach kurzem Zögern um den Hals und zogen unserer Wege.

Am nächsten Morgen wurden die italienischen Schülerinnen und Schüler durch die Schulleitung und die zuständigen Italienischlehrer begrüßt; danach konnten sie in den Unterricht an einer deutschen Schule hineinschnuppern. Die zweite Tageshälfte verbrachten sie damit, in einem Rundgang Kaiserswerth und später die Düsseldorfer Altstadt zu erkunden. Zum Programm gehörten außerdem ein Besuch im K20 und ein Ausflug nach Köln, wo sie den Dom besichtigten, und ein Besuch im Bonner Haus der Geschichte.

Am Wochenende stand kein von der Schule festgelegter Ablauf auf dem Programm; so machten wir die Italiener mit persönlichen Geheimtipps bezüglich Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie bekannt. Weiterhin ermöglichten wir ihnen einen Panoramablick über die Stadt, als wir gemeinsam das Wahrzeichen Düsseldorfs, den Rheinturm, besuchten.

Als sich der Austausch dem Ende neigte, nahmen alle Beteiligten an einem Workshop teil und rundeten die vergangene Woche mit einem gemeinsamen Abschlussessen im Lindenhof ab. Nach einer anstrengenden, aber sehr erfüllenden Woche endete alles, wo es begonnen hatte: am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Bei der Verabschiedung war man sich einig, dass der Austausch viel Freude bereitet und die sprachlichen Fähigkeiten erheblich verbessert habe und dass man sich jetzt schon auf ein Wiedersehen in Mailand freue. [Linnéa Nöth, JgSt 10]

 

 

Samstag, 28. April 2012

Workshop Erziehungspartberschaft: Stärke statt Macht

LemmeStärke statt Macht - neue Autorität"Ich bin nicht allein." Dieses überwältigende Gefühl hatte jeder von uns, als kurz nach 10.00 Uhr der Suitbertussaal bis auf den letzten Stuhl besetzt war. Nach kurzer Begrüßung verstand es der Referent, Herr Lemme, systemischer Familientherapeut und Elterncoach, uns mit wenig Theorie und vielen sehr authentischen Fallbeispielen zu begeistern.

Die notwendigen Fähigkeiten der "neuen Autoritäten" mit Präsenz, Deeskalation und Beharrlichkeit wurden mit uns erarbeitet und durch zahlreiche Übungen erlebbar gemacht. Spätestens mit der Übung zur gegenseitigen Unterstützung wurde aus dem Gefühl "ich bin nicht allein" ein intensives "wir sind nicht allein", das zu einem regelrechten Schulterschluss zwischen Eltern und Lehrern führte.

An diesem Vormittag war die Erziehungspartnerschaft an unserer Schule intensiv spürbar.
[[Dr. Bernd Hemming, Schulpflegschaftsvorsitzender]

 

 

April 2012

Dank und Rückmeldung vom Kinderhospiz "Regenbogenland" zur Verwendung der Spende vom Charity-Walk

Kinderhospiz Regenbogenland

In seinem Schreiben an die Schulleitung und an die SV möchte Norbert Hüsson, der Vorsitzende des Kinderhospizes, uns teilhaben lassen an der Freude, die die Kinder und Betreuer des Hospizes dank der Spende beim Charity-Walk erleben konnten.

"Ihre riesengroße zweckgebundene Spende ist immer noch zu einem guten Teil vorhanden. Jedes Mal, wenn wir Aktionen planen, freuen wir uns, dass wir für besondere Miteinander-Momente dieses Geld nutzen dürfen.

Seit letztem Sommer waren wir mit unseren Kindern und deren Geschwistern zu vielen Aktionen unterwegs, wie Sie anhand der beigefügten Bilder sehen können.

Besonders hervorzuheben ist das Väterwochenende. Hier war Gemeinschaft und Entspannung vom stressigen Tag in der Familie mit einem lebenslimitiert erkrankten Kind angesagt. Ob in der Sauna, beim "lecker Bierchen"oder bei einem guten Gespräch, egal, der Alltag konnte wenigstens für einige Tage in den Hintergrund treten. Allen Vätern hat diese kurze Auszeit enorm gut getan, sodas sie mit neuem Schwung in den Alltag zurück gehen konnten.

Schön war es auch mitzuerleben, wie wir Vanessas sehnlichsten Wunsch, eine Geburtstagstorte von Heinemann zu ihrem 18. Geburtstag, erfüllen konnten. Sie ist ganz stolz mit ihrem Elektrorolli in den Laden gefahren und hat es sehr genossen, persönlich den Kuchen auszusuchen. Wir haben mit ihr im Regenbogenland einen schönen Nachmittag erlebt.

Alle anderen Aktivitäten wie Hochseilgarten, Kino, Döner-Essen in Oberkassel beim Edeldöner, ein Ausflug ins Sea Life oder ein Geschwister-Wochenende wären ohne Ihre Spende für unser Haus sonst nicht so ohne Weiteres möglich gewesen.

Sehr berührend war es mitzuerleben, wie unsere Kinder auf die tiergestütze Therapie reagierten. Alle Hunde, die uns bis jetzt besucht haben, wurden von den Kindern positiv wahrgenommen. Plötzlich war da ein Lächeln, eine Entspannung und Freude bei unseren Kindern. Zu sehen, dass Tiere auch unsere teilweise schwerst behinderten Kindern erreichen können, war auch für uns ein großartiges Erlebnis, für das wir nicht genug danken können.

Wir möchten Sie, Frau Haupt, Ihre Schüler und Schülerinnen, Lehrer und Eltern ganz herzlich zu unserem "Tag der offenen Tür" einladen. Wir würden uns freuen Sie recht zahlreich am 17.6.2012 in der Zeit von 11 :00-18:00 Uhr begrüßen zu können."

 

 

 

Montag, 14. Mai 2012

Altenberg-Wallfahrt der Klassen 6

Zusammen mit vielen anderen Schüler/innen aus den sechsten Klassen der 25 Erzbischöflichen Schulen des Erzbistums Köln machten sich die Klassen 6a-d zusammen mit ihrem Schulseelsorger, der Schulleiterin, ihren Religions- und Klassenlehrern auf den Weg nach Altenberg.

Bei sonnigem Frühlingswetter führte der Weg zunächst zu Ausgangskirchen, von denen dann eine sternförige Wallfahrt auf den "Bergischen Dom" erfolgte. Bereits im Bus wurden die jungen Wallfahrer mit Texten und Liedern auf den Gang nach Altenberg eingestimmt. Nach einer ca. dreistündigen Wanderung durch Wald und Wiesen mit etlichen Verweil-Zeiten, die mit Impulsen, Texten, meditativen Elementen und auch Singen neue Erfahrungen in der Natur und im Miteinander als Gruppe ermöglichten, gelangten alle wohlbehalten zur Kirche nach Altenberg.


Hier feierte Weihbischof Heiner Koch nach einem großen, feierlichen Einzug aller Wallfahrer in den "Dom" einen kurzen, lebendigen Gottesdienst mit den Schülern und ihren Lehrern. Sein Thema, das er mit den Kindern entwickelte: Lernen - als Wesens-merkmal des Lebens, des Suchens, des Fragens, des Sich-Entwickelns, des Wachsens ist existentiell und damit für jeden Menschen jeden Alters unverzichtbar!
Ein bereichernder Tag, der den Blick der Schüler auf wesentliche Dinge jenseits von Schule und unterricht gelenkt hat.

 

 

Freitag, 11. Mai 2012

Schüleraustausch: Besuch aus den USA

Zu Gast an der Schule war am Freitagmorgen der Vorsitzende des des Privatschul-Verbandes der Südstaaten der USA (Virginia bis Texas) Stephen Robinson [Foto: 3.v.l.].

Er bereist derzeit verschiedene Städte und Schulen in Deutschland und Europa, um Möglichkeiten eines Schüler-Austauschs mit US-Schulen zu erkunden und zu befördern.
Impuls für den Besuch unserer Schule ist unser aktuelles Schüler-Austausch-Projekt mit der McCallie School in Chattanooga /Tennessee. Im Herbst wird zum ersten Mal eine zwölfköpfige Schülergruppe aus Zehntklässlern für 14 Tage unsere Partnerschule besuchen. Die Betreuung und Vorbereitung dieses Austausches liegt an unserer Schule in den Händen von OStR. Koch [Foto: 2.v.l.].

Der amerikanische Gast wurde begleitet von Frau Hirthammer-Schmidt-Bleibtreu [Foto: l.], die sich seit Jahren in Düsseldorf von Elternseite aus für die Idee globalisierter Klasssenzimmer engagiert und auch unsere Schule bei dem anstehenden Austausch mit der McCallie School in Chattanooga maßgeblich inspiriert und vielfältig unterstützt hat.

 

 

Donnerstag. 10. Mai 2012

Freude über Scheck der Sparkasse an den Förderverein der Schule

Wie im vergagenen Jahr konnte sich eine dankbare Gruppe aus Mitgliedern des Fördervereins, der Schulleitung und der Lehrerschaft in einem Naturwissenschaftsraum der Schule versammeln, um einen symbolischen Spenden-Scheck der Stadtsparkasse Düsseldorf über 5.000 Euro in Empfang zu nehmen. Überreicht wurde der Scheck von Filialleiter Kaiserswerth Dirk Günthör [Foto: rechts] an Heike Loer, Vorsitzende des Fördervereins [Foto: 2.v.r.].
Mit der vom Förderverein erwirkten Spende wird die Schule weitere acht digitale Schülerarbeitsplätze in der Physik mit dem Lernmodul "Cassy" anschaffen. Wie mit Hilfe dieser compterunterstützten Mess- und Simulationsgeräte moderner, schülerorientierter Physikunterricht gestaltet werden kann, zeigte den sichtlich bneeindruckten Vertretern der Stadtsparkasse OStR Laux mit den Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d.

 

Dienstag, 8. Mai 2012

Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp besucht Suitbertus-Gymnasium

 

   

 

 

Einen kurzen und kurzweiligen Besuch stattete der neue Weihbischof Dr. Dominik Schwaderlapp dem Suitbertus-Gymnasium ab.
Begrüßt durch zwei Lieder des Schulchores, die dem Gast sichtlich zu gefallen schienen, und einen herzlichen Willkommensgruß von Schulleiterin Claudia Haupt stellte sich Dr. Schwaderlapp im Klosterinnenhof dem dort versammelten Kollegium kurz in neuer Funktion vor:

bereits vor 3 Jahren war er schon einmal an der Schule - damals noch in seinem Amt als Generalvikar. Die Schule diesmal nicht aus verwaltungs- und finanztechnischer Perspektive wahrnehmen zu müssen, sondern als christlich geprägten Erziehungs- und Erfahrungsort für junge Menschen sei ein gutes Gefühl.

Den größten Teil seiner knappen Besuchszeit nutzte Dr. Schwaderlapp, um mit möglichst vielen Kolleginnen und Kollegen wenigstens kurz zu prechen. 

Gewinnend war seine offene, direkte und unkomplizierte Art der Ansprache.

Schade, aber auch verständlich, dass der Bischof im Rahmen einer Kurzvisitation nicht mehr Zeit mitbrachte. Gut und ermutigend, dass er unserem Gymnasium so relativ schnell nach seiner Ernennung zum Bischof durch den heutigen Besuch seine Wertschätzung zeigte.
[Rainer Nückel]

 

3. Mai 2012

SCHULGESPRÄCH mit Prof. Dr. Wolfgang Thönissen:
"Ökumene 2012. Stillstand oder Bewegung?"

"... Es menschelt im ökumenischen Miteinander; Grenzen werden konstatiert, historische Bedingungsfelder ignoriert, Traditionslinien zementiert; oftmals die Position des anderen als irrelevant gemieden. ...

Thönissen mahnt eine veränderte Grundhaltung an. 400 Jahre habe man es versäumt, miteinander zu sprechen. Statt einen Konsens anzustreben, pflegte man mit Hingabe Kontroversen. Jede theologische Aussage wurde mit einem Urteil verbunden; alles, was der eigenen Position zuwiderlief, wurde als Irrtum gebrandmarkt. Der Referent macht deutlich, dass es niemals Intention der Reformatoren war, die Christenheit zu spalten; ihnen ging es primär um eine Erneuerung der Kirche.
Zweifelsohne macht sich Ernüchterung breit angesichts einer eher dürftigen Bilanz des quer durch die Jahrhunderte Erreichten im Hinblick auf die Einheit der Christen.
Professor Thönissen macht aber auch Mut. Etappenziele seien erreicht. Das Zweite Vatikanische Konzil müsse mit seiner erfrischenden Forderung nach Weltoffenheit der Kirche als Impulsgeber verstanden werden.

Auch die kleinen Schritte führen zu Ergebnissen, die Anlass bieten zu hoffen: Die beeindruckende Vielzahl von ökumenischen Konferenzen, Initiativen, Arbeitsgruppen und Aktionen; das gemeinsame Eintreten für die Menschenrechte; die gegenseitige Anerkennung der Taufe, Einigung in der Frage der Rechtfertigung, Begegnungen auf Kirchenleitungsebene, die Charta Oecumenica (Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa), gemeinsame Gottesdienste und nicht zu vergessen der selbstverständliche und spannungsfreie Umgang zwischen Christen unterschiedlicher Konfession. Dass schon vieles erreicht worden sei, beweise der Umfang einer historischen und theologischen Sammlung von Dokumenten wachsender Übereinstimmung mit 2500 Seiten.

Der Referent sieht den Schlüssel für gelingende Ökumene nicht nur in der Dialogbereitschaft und –fähigkeit der Beteiligten, sondern auch im Erforschen der ursprünglichen Gründe, die vor vier Jahrhunderten zur Spaltung der Christenheit geführt haben; erst wenn die wahren Beweggründe freigelegt seien, könne die Aufarbeitung des Skandalons Trennung glücken. Ökumene mute den Gläubigen viel zu, aber es lohne, sich darauf einzulassen und daran mitzuwirken.

Professor Wolfgang Thönissen hat mit seinem in freier Rede gehaltenen und mit anschaulichen Beispielen versehenen Vortrag den Anwesenden interessante Hintergrundinformationen geboten und viele wertvolle Impulse gesetzt. (Eugen Kainzmaier)

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