Gebet
und Gottesdienst für Ralf Veit
Nach langer, schwerer Krankheit ist Ralf Veit am Heiligen Abend gestorben. Am Donnerstag und Freitag wird die Schulkapelle durchgängig geöffnet sein, um Gelegenheit für ein stilles Gedenken, ein Gebet oder einen Eintrag in das ausgelegte Kondolenzbuch zu geben.
In der darauffolgenden Woche sind Schüler, Eltern und Lehrer zu einer Eucharistiefeier am Abend eingeladen, in der wir des Verstorbenen gedenken und ihn der Liebe Gottes anvertrauen wollen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Großer
Einsatz der Fachgruppe Französisch Alle Französisch-LehrerInnen nehmen in diesen ohnehin arbeitsreichen Konferenz- und Zeugnis-Tagen viel zusätzliche Arbeit, Zeit und Belastungen auf sich, um ihren Französisch-SchülerInnen interessante Angebote unterbreiten zu können.
Internet-Wettbewerb am 22. Januar
Schon seit vielen Jahren nehmen viele Französisch-Schüler an einem großen online-Wettbewerb des institut français teil. Dieser findet immer am 22. Januar, dem Deutsch-Französischen Tag, statt. Diesmal beteiligten sich am Freitag 6 Gruppen unterschiedlichen Alters und Leistungsvermögens einen ganzen Vormittag an diesem anspruchsvollen Wettbewerb zur Sprache und Landeskunde Frankreichs.
Delf-Prüfungen
Am Samstagmorgen um 7.30 Uhr waren die Kolleg(inn)en bereits wieder im Einsatz, um in unserer Schule in Kooperation mit dem institut français die Delf-Prüfungen abzuhalten. In diesen erwerben die Schüler international anerkannte Sprachzertifikate, die eine bestimmte (6 Leistungsstufen) Sprachkompetenz dokumentieren und garantieren. 128 (!) SchülerInnen und Schüler erschienen am Samstagmorgen, um sich freiwillig der Prüfung zu unterziehen.
Austausch-Schüler
Frau Reinhard konnte dann am Samstag gleich durchstarten - zum
Hauptbahnhof, um dort 25 Austausch-SchülerInnen und die sie begleitenden
Lehrer in Empfang zu nehmen und sie den Gastfamilien anzuvertrauen. Eine
Woche lang werden die französischen Mädchen und Jungen in den Gastfamilien
leben und tagsüber ein Betriebspraktikum bei verschiedenen Firmen und
Arbeitgebern absolvieren. Vorbereitung, Organisation und Betreuung der
Gruppe mit ihren Lehrern liegen dabei in den Händen von Frau Reinhard,
genauso wie die Organisation des Gegenbesuchs der deutschen Schüler in
Paris im März. Das Gleiche leistet zeitversetzt im Frühsommer Frau Dr.
Hornstein für eine andere französische Austauschgruppe.
Herzlichen Dank für dieses freiwillige und nicht selbstverständliche
Engagement der Französisch-LehrerInnen - und Anerkennung auch den
Französisch-SchülerInnen, die jenseits von Unterricht und ohne
"Notendruck" großen Einsatz für dieses Fach zeigen!
[aus Eltern-Sicht: Rainer Nückel]
Schüler
zu Sanitätern ausgebildetNachdem zur Vorbereitung der Sanitäterausbildung noch im vergangenen Jahr 20 Schülerinnen und Schüler zwei Erste-Hilfe-Seminare erfolgreich absolviert hatten, fing am Montag, dem 1. Februar, nun die eigentliche Ausbildung zum Schulsanitäter an.
Um 8. 00 Uhr trafen sich die zukünftigen Sanitäter im Suitbertus-Saal. Hier wurden unter Anleitung einer Ausbilderin der Malteser neue Erkenntnisse vermittelt, die für die zukünftigen Schulsanitäter wichtig sind.
Zu Anfang wurde an Hand von Folien das theoretische Wissen aus den vorhergegangenen Kursen aufgefrischt. Dann präsentierte und besprach die Ausbilderin einige Beispiele für Notfälle, die in der Schule auftreten können. So wurden zum Beispiel die Symptome einer Vergiftung besprochen und die Maßnahmen erklärt, die man als Schulsanitäter ergreifen kann. Zwischendurch wurde in praktischen Übungen vertieft, wie man den Blutdruck misst, eine Person in die stabile Seitenlage bringt oder eine Wiederbelebung durchführt. Zum Schluss wurden realistische Notfälle, die in der Schule durchaus vorkommen, nachgestellt und von 2 Schülern bearbeitet, die die Situation bewerten und herausfinden mussten, was zu tun ist.
Um 14. 00 Uhr war die Veranstaltung, in der die Schüler viel Neues gelernt haben und die aber auch sehr viel Spaß gemacht hat, zu Ende. In naher Zukunft werden die Schulsanitäter ihren eigenen Raum mit entsprechender Ausrüstung in der Schule haben und werden dann in Notfällen helfen. [David Nückel]

Um gelingende Kommunikation auf allen Ebenen gerade auch in schwierigen
Situationen, um Körpersprache und Stressbewältigung ging es auf dem
Studientag der Lehrer am vergangenen Freitag. In Referaten, Übungen,
Rollenspielen und Diskussionskreisen wurden diese Themen den Lehrerinnen
und Lehrern strukturiert, anschaulich und praxisorientiert näher gebracht.
Die Durchführung des Studientages lag in den Händen der Dozenten des
Instituts für Lehrerfortbildung Mülheim unter der Leitung von Bardo
Schaffner. Kollegen finden Informationen auf der Kollegen-Website.
Verabschiedung
Dieser
Tag war gleichzeitig der letzte Arbeitstag von zwei Kolleginnen, die mit Ende des
Halbjahres die Schule verlassen.
Nach 33 Jahren geht Frau Benedens, Religionslehrerin und Deutschlehrerin,
in den Ruhestand. Viele Jahre hat sie liebevoll, herzlich, kreativ und
erfrischend "normal" den Bereich Religion vertreten, unzählige
Gottesdienste mit SchülerInnen vorbereitet und gefeiert und noch mehr
Mandalas ausmalen lassen, um Kindern auch einen anderen Zugang zum
Wesentlichen zu eröffnen. Ihre Hilfsbereitschaft, Offenheit, Heiterkeit
und Unkompliziertheit werden die KollegInnen gerne in Erinnerung behalten.
Frau Benedens hatte für das Kollegium noch eine Überraschung und ein
Abschiedsgeschenk: eine Kollektion von 12 ("Welche Zahl sonst sollte für
einen Religionslehrer in Frage kommen?") Regenschirmen in allen
Regenbogenfarben, die als Schutzschirm im Kampf gegen Wetterwidrigkeiten
aber auch als Symbole für Positiv-Heiteres wie Sonne, Himmel, "Alles im
grünen Bereich" (konnotiert mit einem Appell an die Schulleitung: "Lehrer
brauchen Muße!") und Spiritualität (violett - siehe Foto) gelten sollen.
Nur kurze Zeit war Frau Schnitzler (leider kein Foto) an der Schule; dennoch hat sich die ehemalige Referendarin so gut an der Schule eingearbeitet und sich so stark und erfolgreich für ihre Fächer (Physik, Mathematik), die Schule und die Schüler engagiert, dass es allen an der Schule sehr leid tut, dass sie uns nunmehr verlässt (und eine Stelle am Ratinger Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasium antritt.)
Mit den besten Wünschen für den weiteren Lebensweg wurden beide Kolleginnen herzlich verabschiedet.
Maastricht
2010 und MathematikMittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, am letzten Samstag im Januar mit den fünf besten Mathematikern unserer Schule nach Maastricht zu fahren. Dort treffen sich dann 40 Teams aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland, um in 2,5 Stunden fünf komplexe mathematische Probleme zu bearbeiten.
„Es hat riesigen Spaß gemacht, auch wenn wir längst nicht alle Probleme gelöst haben,“ war die erste Reaktion unserer Schüler unmittelbar nach dem Wettbewerb. „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.“
Platz 10 ist zwar noch weit vom Siegertreppchen entfernt, aber doch ein achtbares Ergebnis, zu dem wir unseren Teilnehmern herzlich gratulieren.
Beim
diesjährigen (9.) Internetwettbewerb zum Deutsch-Französischen Tag am 22.
Januar 2010 nahmen sechs Teams vom Suitbertus-Gymnasium teil – so viele
wie nie. Und alle Teilnehmer aus den Französisch-Kursen des
Suitbertus-Gymnasiums konnten sich wieder über gute bis sehr gute
Platzierungen freuen.
In diesem Wettbewerb, den das Institut Français alljährlich veranstaltet, müssen die Schüler im Team knifflige Fragen beantworten und ihre Kreativität und Sprachkompetenz in der Fremdsprache durch das Verfassen von kurzen Texten, Slogans etc. unter Beweis stellen.
Absoluter Spitzenreiter war der Leistungskurs 12 von Frau Dr. Barner, der in der höchsten Schwierigkeitsstufe (niveau 4) den 1.Platz von 92 teilnehmenden Teams errang. Besonders erfreulich auch die Leistung des GK 13 von Frau Reinhard, der sich mit nur 16,5 Punkten Abstand zum o.g. Leistungskurs Platz 10 erkämpfte. In der gleichen Kategorie landete der Leistungskurs von Herrn Schmitz-Arenst Platz 26.
In der nächsten Leistungsgruppe (niveau 3, 168 teilnehmende Teams) konnte sich der Französischkurs 10 cd (2. Lernjahr Intensivkurs) von Frau Reinhard auf Platz 33, der Kurs der Klassen 9 von Frau Dr. Hornstein (4.Lernjahr) auf Rang 59 platzieren. Die jüngsten Teilnehmer unserer Schule, die Schüler der Klasse 7bcd mit Frau Reinhard als Kurslehrerin, dürfen sich über Platz 79 von 149 teilnehmenden Teams in der Leistungsstufe niveau 2 freuen.
Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch! Félicitations! A la prochaine…!
Ein herzliches Dankeschön gebührt Herrn Nückel, der diese Aktivität der Französisch-Gruppe alle Jahre wieder durch seinen unermüdlichen Einsatz im Technik-Bereich unterstützt. Merci! [Monika Reinhard für die Fachgruppe Französisch]

Nicht unerwähnt bleiben sollen die Einnahmen der Kollekten und sonstigen Aktionen der letzten Zeit in unserer Schule, die Hilfsprojekten in der EINEN WELT zu Gute kommen. Für unser derzeitiges Partnerprojekt, die Notre-Dame-Schule in den Slums von Dhaka in Bangladesch (betreut von Misereor) wurden in den Gottesdiensten zum Abitur 2009 und zu Weihnachten von der gesamten Schulgemeinde insgesamt 3.197,81 Euro gespendet. Hinzu kommen 1.074,64 Euro, die durch spontane Aktionen für die Opfer der Erdbebenkatastrophe in HAITI in den Monaten Januar und Februar 2010 gesammelt wurden.
Ganz herzlichen Dank all den großzügigen Spendern, die zeigen, dass ihnen das viele Leid auf dieser Welt, ob ganz in der Nähe oder eben weit entfernt von uns, am Herzen liegt. [Matthias Schmitz-Arenst]

16.
- 20. Februar 2010In der vergangenen Woche wurde nicht nur wie immer in der Schule gelesen, gedacht, diskutiert, debattiert, räsoniert, reflektiert und geschrieben, sondern auch gemeinsam, kreativ und eigenbestimmt gestaltet, gewerkelt, gemalt, gebastelt, collagiert, gestrichen, installiert, illuminiert, programmiert, inszeniert, choreografiert, fotografiert, gefilmt, getanzt, geturnt, bewegt, entspannt, gesungen, performt ...
Am
Präsentationstag war es entsprechend schwer, wirklich alle
Arbeitsergebnisse und Leistungen der Projektgruppen, der Lehrer und
Schüler auch nur annähernd in Augenschein zu nehmen und zu würdigen.
Gespannt warten wir deshalb auf die (digitale) Projektzeitung, die
ebenfalls erstellt wurde.
Hier schon einmal eine kleine Fotostrecke zur Illumination am Freitagabend.
Ein interessantes Projekt wurde unter Anleitung eines ehemaligen Schülers realisiert: die Anfertigung eines dreidimensionalen Modells der Schule, das in der Software "google earth" eingebunden ist.
Suitbertus-Schüler
- Stadtmeister im KopfrechnenVor laufenden Kameras des WDR sicherte sich Ignacio de los Rios (Klasse 6c) beim diesjährigen Kopfrechnenwettbewerb aller Düsseldorfer Schulen den ersten Platz und wurde Stadtmeister. Herzlichen Glückwunsch! Auch in diesem Jahr fand der Kopfrechnenwettbewerb der Klassenstufe 6 wieder am Marie Curie Gymnasium in Gerresheim statt. Aufgeregt fuhren die drei Teilnehmer des Suitbertus- Gymnasiums an die Gräulingerstraße. Zuvor mussten sie sich bei einer schulinternen Ausscheidung qualifizieren. Hier setzte sich Christian Banki (6d) klar vor Ignacio de los Rios und Paul Lenz (6d) durch. Bei der Stadtmeisterschaft, zu der sich dreizehn Düsseldorfer Schulen gemeldet hatten, müssten die Rechenmeister in zwei Runden von je fünf Minuten möglichst viele Aufgaben richtig im Kopf rechnen. „Ich habe ein richtig gutes Gefühl.“ meinte Ignacio nach der zweiten Runde. „Das Training in der Mathe-AG hat viel geholfen.“ Bis zur Preisverleihung mussten sich die Schüler allerdings noch etwas gedulden, da die Rechenergebnisse noch ausgewertet und die Urkunden geschrieben werden mussten. Dann war es endlich soweit: Paul mit dem 10. Platz, Christian mit Platz 7 und Ignacio als Stadtsieger erreichten ein hervorragendes Mannschaftsergebnis. Das Kamerateam des WDR stürzte sich nach der Siegerehrung direkt auf Ignacio, der zum Abschluss, wie alle großen Sportler, noch eine Reihe von Interviews geben musste.
[Foto: Die drei Schulsieger Ignacio, Christian und Paul (v.l.n.r.) mit Frau Haupt und Herrn Kalenberg nach der schulinternen Entscheidung]
Ô
Paris ! Bezaubert vom Charme der Stadt Paris kamen sie zurück, die 24 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10, die zusammen mit Frau Reinhard und Herrn Ley auf Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Neuilly/Paris waren. Mit ihnen war die Sonne nach Paris gereist, und so zeigte sich die französische Hauptstadt den Schülern von ihrer schönsten Seite. Das sonnige Wetter machte sogar ein Mittagspicknick in den Jardins des Tuileries möglich (siehe Foto).
Durch das intensive Besichtigungsprogramm, das Frau Reinhard als Leiterin der Fahrt für die Schüler vorbereitet hatte, bekamen die Teilnehmer einen ersten Eindruck von den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Hierbei waren die Schüler ihre eigenen Reiseführer: jeder Schüler musste ein kurzes Referat zu einer Sehenswürdigkeit vorbereiten und vor Ort vortragen oder auf vorbereiteten Rallyes Stadtviertel selbständig erkunden. „Dieser Austausch ist vor allem eine Sprachreise “, meint Frau Reinhard, weshalb sie den Schülern im selbst erstellten Arbeitsheft zahlreiche Aufgaben zum französischen Alltagsleben zum Bearbeiten gegeben hat, Aufgaben, die überwiegend durch Gespräche mit der französischen Gastfamilie zu beantworten waren, aber auch das Lesen französischer Internetseiten erfordern.
„Wir wünschen uns, dass diese Reise die Motivation zum Erlernen der französischen Sprache stärkt und dass möglichst viele der Austauschpartner weiter in Kontakt bleiben“, wünschen sich Frau Reinhard und Herr Ley.
Wenn
völlig unkonventionell gekleidete Gestalten in ausgelassener Freude mit
lautstarker Beschallung den Schulhof in Beschlag nehmen, dann sind mal
wieder die Motto-Tage der Abiturienten angesagt. Raus aus den Alltags-
und/oder Designer-Klamotten und rein in ungewohnte Textilien, Outfits und
Accessoires, die für Kindheitserinnerungen, Lebensfreude,
Grenzüberschreitung oder Exotik stehen.
Schön, wenn Schule soviel Spaß macht - auch wenn nicht alle Aktionen
optimal verlaufen [Auto-Korso, Fliedner-(Gegen-)Attacke)?]
Abigag.
Der letzte (Abigag-)Tag brachte allen Beteiligten überwiegend viel Spaß: nachdem die Jahrgangsstufenleiterinnen im Cabrio (bei geschätzten 3°C) und mit Motorrad-Eskorte als Brautpaar angekommen waren, mussten diese sich - um die Eingangstüren endgültig öffnen zu können öffnen - unter den Augen der gesamten Schülerschaft einer ungewöhnlich komplizierten Morgentoilette unterziehen. Mit vorbildlichem Mut und Einsatzfreude bewältigten sie diese Aufgabe, so dass die Eingangstüren geöffnet werden konnten und die wegen der sehr frischen Temperaturen etwas angefrorenen Schüler und Lehrer in die warmen, dafür aber ausgeräumten Klassen gelangen konnten.
Am Ende des Tages stand dann ein Leistungswettbewerb aller Schüler und Lehrer, die ihre geistige und körperliche Fitness unter Beweis stellen mussten: die Lehrer sollten in ihren Klassen Punkte bei einem Quiz sammeln, während auf die Schülerinnen und Schüler ein ideenreicher Parcours aus Sport-, Kreativitäts- und Geschicklichkeitsprüfungen wartete, dessen Absolvierung ebenfalls Punkte erbrachte. Am Ende hatte - wie auch immer ??? - die Klasse 10c die meisten Punkte erzielt und konnte sich über einen Scheck von 100,-- Euro für die Klassenkasse freuen. - Für die Oberstufenschüler waren derweil mehrere Casino-Räume aufgebaut worden.
Herzlichen Dank für diesen Tag mit tollen Sport- und Spaß-Ideen, für das Frühstücksbüffett für Lehrer (und die freundliche Umsorgung des Webmasters am Abend im FUCHS).
Mehr Fotos über eine Diashow, die als EXE-Datei (keine Gefahr!) heruntergeladen werden kann. [Beenden der Show durch ESC-Taste.]
Abitur-KlausurenNach Mottowoche und Abigag hat nunmehr der vielbeschworene "Ernst des Lebens" die Abiturienten eingeholt.
Drei Leistungskurs-Klausuren standen in der vergangenen Woche auf dem Programm. Von den Abiturienten hatten die einen Glück - und mussten sich nur einer oder gar keiner Klausur stellen, während ein Schüler, der Deutsch, Englisch und Geschichte/Erdkunde als Abiturfächer gewählt hat, dreimal antreten musste und jetzt bereits alle schriftlichen Arbeiten hinter sich hat.
Erster Tenor: Die Arbeiten waren problemlos zu bewältigen, die Schüler fühlten sich gut vorbereitet und es gab offensichtlich für jeden eine lösbare Aufgabe unter den ausgeteilten Vorschlägen.
Allerdings müssen die Abiturienten noch fast 6 Wochen auf die Ergebnisse warten: erst dann erfolgt die Mitteilung über die erzielten Leistungen/Noten und ggf. bei zu großen Abweichungen gegenüber den Vornoten über notwendige mündliche Nachprüfungen.
Concours
de lecture à Duisburg
Am 23.04.2010, dem Welttag des Buches, fand in der Stadtbibliothek
Duisburg ein Vorlesewettbewerb in französischer Sprache statt, bei dem
natürlich auch unsere Schule vertreten war. Er wurde von der
Deutsch-Französischen Gesellschaft veranstaltet.
Bereits im Vorfeld hatten wir jeder einen Text ausgewählt, den wir zu Hause und mit Frau Reinhard geübt hatten, um den Vortrag vor der Jury möglichst gut gestalten zu können.
In der Zentralbibliothek Duisburg wurden wir freundlich empfangen und bekamen Informationsblätter, auf denen unsere Vortragsräume und die Vorlesezeiten standen. In der ersten Runde musste jeder Teilnehmer seinen vorbereiteten Text vortragen, was uns auch gut gelang und von der Jury sehr gelobt wurde. Ungefähr eine Stunde später kam es dann zur zweiten Runde, bei der es darum ging, einen unbekannten Text nach einer Vorbereitungszeit von 10 Minuten vorzulesen. Obwohl der Text nicht besonders einfach war, meisterten wir ihn ohne größere Probleme. Zum ersten Platz reichte es allerdings nicht, was aber völlig verständlich war, denn Siegerin wurde eine zweisprachig aufgewachsene Französin. Wir schafften es immerhin, viele Schüler, die bereits vier Jahre länger Französisch lernen, deutlich hinter uns zu lassen.
Am Ende können wir sagen, dass sich die Teilnahme am Vorlesewettbewerb gelohnt hat – auch wegen der Geschenke, die wir von den Verantwortlichen überreicht bekamen. Jeder Teilnehmer erhielt zusätzlich zur Urkunde eine Tasche, in der sich unter anderem ein deutsch-französisches Spiel, ein französisches Buch und eine CD mit französischen Liedern befanden.
[Patrick Gottschling und Benedikt Sondermann (10d)]
Beim 19. Wettbewerb der erzbischöflichen Schulen im Lesevortrag Latein „Legamus et ludamus Latine“ haben 3 Schüler/innen der Klasse 6a den ersten Preis in ihrer Wettbewerbsgruppe errungen.
Hier ihr Bericht:
„Am 10.03.2010 gewannen wir im Kölner Ursulinen-Gymnasium den Lateinlesewettbewerb in der Kategorie „Klasse 6/ Latein als zweite Fremdsprache“. Wir mussten mit 10 anderen Gruppen konkurrieren. Zuerst fuhren wir per Bahn nach Köln und wurden dort in der Aula der Ursulinenschule mit einer längeren Begrüßungsrede empfangen. Nach dem Vortrag vieler lateinischer Beiträge in anderen Wettbewerbsgruppen waren wir endlich an der Reihe. Wir trugen eine neue und ganz überraschende Version des Urteils des Paris aus Troja in blendendem Latein vor. In der Pause gab es einen Mittags-Imbiss: Würstchen mit Kartoffelsalat.
Anschließend wurden mehrere Filme und sogar Theaterstücke auf Latein aufgeführt. In der Zwischenzeit diskutierte die Jury über die Preisvergabe. Endlich wurde das Ergebnis in unserer Kategorie bekannt gegeben. Wir belegten erfreulicherweise den ersten Platz und hängten 10 Konkurrenzgruppen ab. Als Preise bekamen wir Urkunden, echte römische Münzen und Bleistifte.
Fröhlich über unseren Sieg fuhren wir anschließend nach Düsseldorf zurück.“ (4 Schüler/innen der Klasse 6a)

Seit Anfang des Monats gibt es ein neues Gesicht an der Schule: bei der Betreuung der Mediothek und Lehrerbibliotheken hilft uns in den nächsten Monaten Frau Kao-Hamschmidt. Sie stammt gebürtig aus Taiwan, war dort Lehrerin und lebt nunmehr seit etlichen Jahren in der Bundesrepublik.
Wir wünschen Frau Kao-Hamschmidt viel Freude an ihrer neuen Beschäftigung und bitten darum, sie freundlich in unserer Schulgemeinschaft aufzunehmen.
Als erste Web-Resonanz - die Sicht des Regisseurs auf das Schauspiel: "Erst spät gelangen Garcin, Inès und Estelle zu der Einsicht, daß kein zweiter Tod sie voneinander erlöst, daß sie dazu verurteilt sind, nur im Urteil der jeweils anderen zu „existieren", immer von neuem ihr Tun und ihr Unterlassen zu rechtfertigen und dennoch in Ewigkeit an ihrer Rechtfertigung zu scheitern, sie zerplatzen zu sehen, so wie Sysiphos in der stehenden Ewigkeit der Unterwelt den Felsblock vom Berg rollen sah.
Für Jean-Paul Sartre, den Existentialisten, war es undenkbar, die Antwort
auf die Frage nach der Selbstverantwortung des Menschen einer diffusen,
vage Illusionen weckenden, transzendenten Wesenheit zu überlassen. „Du
bist nichts anderes als dein Lebenl", schleudert Ines, die Klarsichtige,
der eindeutig die Sympathie des Autors gehört, Garcin entgegen, als er
versucht, die Illusionen, die er sich über sein Leben g
emacht
hat und immer noch macht, als seine Lebenswirklichkeit auszugeben.
Jetzt aber noch einmal zum Mitdenken: Drei Personen, ein Mann und zwei Frauen, werden nacheinander von einem Kellner, dessen Schulung nach zivilisierten Maßstäben deutlich zu wünschen übrig läßt, in ein Hotelzimmer geführt, welches ebenfalls den etablierten Vorstellungen einer nur halbwegs akzeptablen Dienstleistungsgesellschaft diametral entgegensteht. Das Zimmer hat weder Fenster noch Betten, die Klingel funktioniert nur ausnahmsweise und unbeabsichtigt, das künstliche Licht kann nur von der „Direktion" zentral ausgeschaltet werden, was aber vermutlich niemals geschehen wird. Die Möblierung des Zimmers besteht aus drei schäbigen Sofas, die provisorisch mit Stoff überzogen wurden. Als Fluchtpunkt dient eine Bronzefigur, deren Funktion nur mühsam zu enträtseln ist (bei uns ein großer Obelisk, ähnlich dem Monolithen in Stanley Kubricks „2001— Odyssee im Weltraum"). Der einzige bewegliche Gegenstand ist ein Papiermesser, dessen praktischer Sinn ebenfalls im Dunkeln bleibt, da es weder Bücher noch sonst irgendetwas gibt, was ein solches Werkzeug zweckmäßig erscheinen lassen könnte. Wir &gen dieser Ausstattung drei Umzugskartons hinzu, gefüllt mit Reminiszenzen an ein früheres Leben, außerdem einen Fernseher, mit dessen Hilfe die drei Personen ebenso ungewollt wie nutzlos das Leben und Treiben ihrer jeweiligen Außenwelt beobachten können. Nutzlos, denn die drei sind tot. Ines, die Postangestellte, starb an einer Gasvergiftung. Estelle, das „arme Waisenkind", das in die bessere Gesellschaft hinein geheiratet hat, erlag einer Lungenentzündung und Garcin, der selbsternannte Pazifist und Womanizer wurde als Deserteur erschossen. "
Den Schauspieler(inne)n, die trotz Abitur- und Klausur-Belastung eine große, beeindruckende Leistung zeigten, und vor allem dem allgegenwärtigen Regisseur Martin Parent wurde zu Recht lang anhaltender, herzlicher Applaus gespendet. >>> Bilderserie

Was herauskommt, wenn zwei gut funktionierende Schulorchester zusammenkommen, war am vergangenen Samstag in beeindruckender Weise zu beobachten: knapp 30 Musikerinnen und Musiker unseres Suitbertus-Gymnasiums unter Leitung ihrer Dirigentin Natascha Kretschmann-Einsfelder und ihres Streicher-Betreuers Markus Veh waren zu einem ersten musikalischen und menschlichen Kennenlernen zum Moltke Gymnasium nach Krefeld gereist, der neuen Wirkungsstätte des ehemaligen Leiters unserer Orchester Herrn Dr. Rademacher.
Nicht nur das perfekte kulinarische Niveau, für welches die Mitglieder des
Moltke-Orchesters als Gastgeber sorgten, sondern auch beeindruckende
musikalische Aha-Erlebnisse – so z.B. die Erfahrung eines großen und
satten Streicherklanges und das spontane Miteinander am gemeinsamen
Notenpult – brachten die Instrumentalisten und Instrumentalistinnen in
kurzer Zeit zusammen.
Geprobt wurden Werke von Robert Schumann: der 1. Satz der „Rheinischen Sinfonie“ sowie ein Arrangement der „Kinderszenen“, welche beide im November anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten in Krefeld und in Düsseldorf innerhalb eines größeren Programms präsentiert werden.
Schnell entstand der Wunsch, möglichst bald wieder miteinander Musik zu machen. Die Stimmung am Samstagnachmittag lässt sich am besten in der folgenden ungläubigen Frage einer Klarinettistin zusammenfassen: „Müssen wir wirklich bis zum Herbst warten, bis wir uns wiedersehen werden?“
WM-Fußball
im Kloster
Freitag 13.30 Uhr - über 100 Schülerinnen und Schüler und zahlreiche
Lehrer im dicht besetzten Klosterinnenhof blicken erwartungsvoll auf die
Großleinwand. Alle hoffen auf ein tolles Spiel der deutschen
Fußball-Nationalmannschaft gegen Serbien.
Seit Tagen sind die logistischen Vorbereitungen angelaufen, damit das mit
Spannung erwartete Spiel im Klosterinnenhof übertragen werden kann. Die
Stimmung ist prächtig, die Fans, oft mit Nationalflaggen und -trikots oder
schwarz-rot-gold geschminkt, sind
siegesgewiss, die Würstchen bruzzeln verführerisch auf dem Grill und Türme
von Getränkekästen warten auf durstige Abnehmer.
Auf Seiten der Schule und der ausrichtenden Jahrgangsstufe 12 war in den
vorausgehenden Tagen alles getan worden, damit ein Fußballfest gefeiert
werden kann. Aber die serbische Mannschaft hatte offensichtlich etwas
dagegen - und so wurde es am Ende doch ein bisschen stiller und mit dem
Siegesjubel wurde es leider nichts.
Dennoch - eine geglückte Premiere gemeinsamen Sport-Erlebens, das Schüler
und Lehrer gleichermaßen genossen.
>>>
Fotostrecke
Vielleicht gibt es ja beim Ehemaligenfest am Samstag, dem
3. Juli, noch einmal die Gelegenheit, der deutschen Mannschaft in der
Schule - diesmal dann hoffentlich bei einem Sieg - zujubeln zu können.
Seit zehn Jahren gibt der Verlag Gruner und Jahr (Hamburg) die deutsche Ausgabe von „National Geographic“ (NG) heraus. Seit zehn Jahren gibt es den davon ausgehenden Schülerwettbewerb „Wissen“. Seit zehn Jahren nimmt unsere Schule daran teil. In diesem Jahr waren es alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 9.
Unser
Schulsieger, Niels Schnathorst (Klasse 9a, deren Ordinarius und
Erdkundefachlehrer Herr Nisters ist), wurde dann auch Landessieger des
bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes.
In dieser Eigenschaft vertrat er es am vergangenen Freitag in Hamburg beim Bundes-Finale. In Begleitung von Herrn Geuß und der NRW-Delegation des Schulgeographenverbandes machte er einen bemerkenswert souveränen Eindruck bei der Siegerehrung und der Vorstellungsrunde. Nach dem Viertelfinale schied er erst im Stechen bei einer Schätzfrage („Wie groß ist das Einzugsgebiet der Wolga?“) ehrenvoll aus.
Am Donnerstag-Abend erfolgte die Prämierung der Landessieger und des besten Geographieschülers deutscher Auslandsschulen (Ioan Casian Bàrdeanu aus Bukarest/Rumänien) auf dem „Feuerschiff“ im Hamburger Hafen. Am Freitag gab es vier Vorrunden, eine Zwischenrunde und die Endrunde, die der Vor- und Vorvorjahressieger (Max Rogge aus Brandenburg) wieder für sich entschied und somit erneut Bundessieger geworden ist.
Angesichts des gepflegten Begleitprogramms für Körper und Geist, das die Kooperationspartner Verlag Gruner und Jahr, Westermann-Verlag und Deutscher Schulgeographenverband zusammengestellt hatten, gebührt ihnen großer Dank. Unsere Gruppe besuchte im Rahmen der nicht zu kurz gekommenen weiteren Kultur die Hauptsehenswürdigkeiten des Stadtzentrums der Freien und Hansestadt, das Internationale Maritime Museum und das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt, was uns sehr viel Freude bereitete.
Niels Schnathorst ist unter den 17 besten deutschen Erdkundeschülern, ermittelt aus rund 240.000 Teilnehmern des NG-Wettbewerbs „Wissen 2010“, des größten Schülerwettbewerbs im deutschsprachigen Raum. Er ist für ein Jahr der beste Erdkundeschüler Nordrhein-Westfalens, in dem rund 14.500 Schülerinnen und Schüler seit Januar 2010 mitgemacht hatten.
Wir sind – zusammen mit seiner Familie – besonders stolz auf ihn. Der Fachbereich Erdkunde wird ihn am Donnerstag, dem 17. Juni 2010, im Rahmen der zweiten Fachkonferenz dieses Schuljahres ehren. Das Land NRW ehrt ihn anlässlich des Schulgeographentages Anfang Dezember 2010 in Düsseldorf oder Köln. >> alle Teilnehmer
Bernhard Geuß, StD i. K. als EK-Fachvorsitzender
Die
Abiturientin des Suitbertus-Gymnasiums Carolin Olbertz [Bild links] hat den „Young
Women in Public Affairs Award“ gewonnen.
Der Preis wurde während einer feierlichen Veranstaltung an unserer Schule
verliehen. Carolin wurde damit für ihr großes, breitgefächertes
ehrenamtliches Engagement geehrt. Am Suitbertus-Gymnasium war sie in der
SV-Vertreterin, Stufen- und
Kurssprecherin;
in ihrer Heimatpfarrgemeinde ist sie Mitglied des Pfarrgemeinderats und
Gruppenleiterin. Zudem organisierte sie an unserer Schule viele
Veranstaltungen - insbesondere wurde gewürdigt, dass sie selbständig ein
Musical für ihre Jahrgangsstufe schrieb und über Monate maßgeblich an
dessen Aufführung beteiligt war.
Der Preis wurde durch die Präsidentin des ZONTA-Clubs Düsseldorf II, Frau Ruth Hans, in Anwesenheit der Laudatorin, Frau Dr. Hellmich, Ministerialrätin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, von Frau Dr. Jenkner, Vorsitzende des YWPA-Komitees des ZONTA-Clubs, und von Frau Haupt verliehen. Carolin nimmt automatisch an weiteren Ausscheidungen auf europäischem und globalen Niveau teil, mit der Chance bis zu 3.000 Dollar zugesprochen zu bekommen.
Neben Carolin wurden noch zwei 2. Preise an Jacqueline Götze vom Theodor-Fliedner-Gymnasium [Bild rechts] und an Luisa Heeck vom Marie-Curie-Gymnasium vergeben.
ZONTA ist ein 1919 gegründeter, internationaler Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Derzeit gibt es in Deutschland 115 ZONTA-Clubs. Der Name ZONTA ist der Symbolsprache der Sioux Indianer entlehnt und steht für: ehrenhaftes Handeln, Zusammenhalt und Integrität. [Text: Peter Stegt / Rainer Nückel; Fotos: R.N.]
Schülertheater:
"Leonce und Lena"
Die souverän, mit großer Ausdruckskraft und Spielfreude agierenden
Schülerinnen und Schüler und ein wieder einmal als Schauspieler glänzend
auftretender Martin Parent in der Rolle des "pseudophilisophisch
verblödeten Königs Peter" hätten sicherlich mehr Zuschauer verdient
gehabt, als am zweiten Abend erschienen waren. Vielleicht sind die
gelichteten Reihen der Enttäuschung über das kurz zuvor verlorene
Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft oder insgesamt der WM
zuzuschreiben - aber gerade in der derzeitigen von Massen-Ritualen und
fragwürdigen Medieninszenierungen geprägten Wirklichkeitswahrnehmung hätte
Büchner uns allen einiges zu sagen.
Martin
Parent deutet die Komödie so: "Das Stück formuliert einen verstörenden
Nihilismus, der sich keineswegs auf Kritik an den herrschenden
Institutionen beschränkt, sondern auch die Ideale der Aufklärung, das
tröstliche Gerüst der Kategorien der Philosophie eines Immanuel Kant, kurz
alles, was in trostloser Zeit Trost zu spenden vermöchte, mit beißendem
Spott überzieht. Wie steht es aber mit uns? Wir domestizieren täglich die
großen, radikalen Gedanken, die uns große Geister in Wort, Musik und Bild
seit Äonen entgegenhalten, wir machen sie unserer eigenen Unzulänglichkeit
dienstbar, lassen sie zu „Bildung" und „Kultur" verzwergen, denn folgten
wir den Imperativen, die sie formulieren, nähmen wir sie beim Wort, zögen
wir die notwendigen Schlüsse aus ihnen, was bliebe uns?"
>>> ganzer Kommentar vom M. Parent zu seiner
Inszenierung
Mit
berechtigtem, lang anhaltendem Applaus quittierten die Zuhörer in der gut
gefüllten Schulkapelle die musikalische Darbietung und vor allem auch die
ansteckende Freude, mit der die jungen Sängerinnen und Sänger zu Werke
gingen.
Chorleiter Christoph Verhoeven hatte wieder ein abwechslungsreiches
Programm aus wunderschönen Liedern mit sehr unterschiedlichem Charakter
zusammengestellt, die der Chor begeisternd und "unter die Haut gehend"
vortrug, wie es W. Nickenig-Heimbach in seinem Dank an den Chor und den
Chorleiter ausdrückte. Besonders beeindruckend waren der volle,
harmonische Gesamtklang, eine nuancenreiche Intonation und präzise
Artikulation des Chores.
Wie viel Musikalität in den Sängerinnen steckt und spürbar wurde, zeigte sich auch darin, dass einige von ihnen zusätzlich solistisch als Instrumentalisten brillierten - so Viola Michalski (Cello) und Bénédicte Herbourt (Klavier) in Gabriel Maries "La Cinquantaine" oder "mal eben" die Klavierbegleitung (Julius Hoffacker) zu einem Lied übernahmen. Die Klavierbegleitung war ansonsten bestens aufgehoben in den Händen von Frau Kretschmann-Einsfelder, die souverän den Klavierpart bei zahlreichen Liedern übernahm und auch an der Orgel mit Paul Ledwig die Oboen-Sonate c-moll von Telemann gestaltete.
Ein gutes Licht auf die Chorgemeinschaft wirft auch die Mitwirkung von vier ehemaligen Schülern und Chormitgliedern, die gerne eingesprungen sind und Herrn Verhoeven und die Männerstimmen unterstützt haben.
Vielen Dank - und auf jeden Fall: weiter so!!!
Vielleicht lassen sich auch noch einige Jungen für den Chor begeistern?! Singen macht Freude! Proben: Montags 7. und 8. Stunde
Am
21. Januar 2010 fand wieder einmal der
Bundeswettbewerb Fremdsprachen Latein statt, bei dem auch einige
Schüler/innen der neunten und zehnten Klassen teilnahmen. Weil das
Suitbertus-Gymnasium so viele Teilnehmer stellte, mussten diese zur
Bearbeitung der Prüfungsaufgaben nicht in eine andere Schule fahren. Die
Wettbewerbsaufgaben wurden während der Schulzeit im Suitbertus-Saal
bearbeitet. Manche Schüler nahmen mit einer Sprache (Latein) am Wettbewerb
teil, aber die Meisten versuchten sich direkt in zwei Herausforderungen,
nämlich Englisch und Latein.
Schon lange vor Beginn des Wettbewerbs ging die Vorbereitung los, denn es
gab in beiden Sprachen Aufgaben, die zu Hause bearbeitet werden mussten.
In Latein und Englisch mussten vom
Bundeswettbewerb
vorgegebene Texte vorgelesen und aufgenommen werden. In Englisch gab es
zusätzlich noch eine freie Äußerung, welche die Teilnehmer ebenfalls
aufnehmen und am Tag des Wettbewerbs abgeben mussten.
Die Aufgaben am Wettbewerbstag waren sehr vielseitig und deshalb auch keineswegs langweilig. Sie stellten für jeden eine ziemliche Herausforderung dar.
Umso bemerkenswerter ist es, dass mehrere Schüler unserer Schule eine Urkunde mit besonderer Anerkennung und zwei Schüler (Julius Gödde und Benedikt Sondermann) sogar einen der ersten drei Plätze erreicht haben. Sie werden deshalb am 15.06.2010 zur Übergabe der Gewinne nach Bielefeld fahren. (Benedikt Sondermann) >>> die Aufgaben
96 strahlende Abiturientinnen und Abiturienten konnten bei schönstem
Sommerwetter am Freitagabend im Rahmen der Abiturfeier ihr Zertifikat der
Reife entgegennehmen.
Nach dem einleitenden Gottesdienst in der Basilika, der unter dem Thema
"Loslassen" stand, wurde dieses Loslassen auf dem Schulhof lebendig und
optisch eindrucksvoll umgesetzt: 100 Luftballons trugen die Bitten und
Wünsche der Angehörigen, die diese zuvor in der Heiligen Messe auf grüne
Papierblätter notiert hatten, in den abendlichen Himmel.
In der sich anschließenden Feier konnte Schulleiterin Claudia Haupt [ >>> Abitur-Rede] vielen Schülerinnen und Schülern zu herausragenden Leistungen gratulieren: Alle Kandidaten haben ihr Abitur erhalten - keiner ist gescheitert. Fast 40 der 96 AbiturientInnen haben im Notendurchschnitt eine "1" vor dem Komma, fünf Absolventen haben sogar eine "1.0" erreicht. Der Durchschnitt liegt bei 2,18.
Viel Grund zur Freude und Dankbarkeit - und auch eine Herausforderung an die Abiturienten, mit den eigenen Talenten zu wuchern - zur weiteren Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und zum Wohle von Welt und Gesellschaft.


Bilder oben v.l.n.r. : Schulleiterin Claudia Haupt, Jahrgangsstufenleiterinnen Natascha Kretschman-Einsfelder, Iris Roth-Suermann, Stufensprecher: Magnus Möslein und Lara Mischel, Elternvertreterin Frau Olbertz
Der
traditionelle Vorlesewettbewerb, von der Fachgruppe Französisch
veranstaltet, fand in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni 2010 statt. Die
Schüler der Stufen 7, 9 und 10, die kursintern als Gewinner ihrer
Lerngruppe ermittelt worden waren, traten zur Endausscheidung
gegeneinander an.
Zum Vortrag kamen Texte von Lénia Major, Bernard Friot und Anna Gavalda mit einem Auszug aus ‚35 kilos d’espoir’, einem Roman, der 2005 für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war.
Anhand
dieser Texte stellten die Schüler neben korrekter Aussprache und
Intonation des Französischen auch die Fähigkeit, einen Text lesend
gestalten zu könne, unter Beweis. Erfreulicherweise konnte die Jury in
diesem Jahr mit vier Muttersprachlern besetzt werden. Es waren unsere vier
französischen Gastschüler, die als Austauschschüler im Rahmen des
Voltaire- oder Brigitte-Sauzay-Programms (2-monatiger bzw. 6-monatiger
Schüleraustausch) zurzeit Schüler des Suitbertus-Gymnasiums sind (Arthur
Bricet, Kl.7, Elisabeth Kéribiriou und Bénédicte Herbout (Kl.9) sowie
Alexandre Maltcheff (Kl.10) (auf dem Foto rechts von links nach rechts).
Sie wurden bei ihrer Entscheidung unterstützt von einem unparteiischen
Französischlehrer.
Die
Gewinner des Wettbewerbs waren in der Jahrgangsstufe 7 Katharina Klein aus
der 7d (1.Platz), Leonie Burbach aus der 7b (2.Platz). In der
Jahrgangsstufe 9 platzierte sich Priya Bandhari (9a) auf Platz 1,
Zweitplatzierte war ihre Klassenkameradin Lara-Lou Belenky, auf Platz 3
folgte Charlotte Simons (9d) und Platz 4 belegte Claudia Jesse aus Klasse
9b. Sieger der Jahrgangsstufe 10 waren Lisa-Marie Plotzke (10a) auf Platz
1, Konstantin Fasselt 10d (Platz 2) und Lilia Burdina 10b auf Platz 3.
[Foto links]
Die Gewinner erhielten einen Buchpreis und als original französische Erfrischung gab es eine kühle Orangina.
Félicitations et à la prochaine ! / Glückwunsch und bis zum nächsten Mal !
[Monika Reinhard für die Fachgruppe Französisch]
Während
Herr Dr. Klaus Schaper, Privatdozent der Heinrich-Heine-Universität,
zunächst noch unter wildem, lautem und tosendem Beifall vor die
Schülerinnen und Schüler der 10ten Klassen tritt, wird es im Laufe seines
einstündigen Vortrages über Chemie im Alltag bedächtig ruhig. Begeisternd
und begeistert erzählt er zunächst aus dem Themengebiet der Farbmittel. Er
berichtet vom weißen Gold, eher bekannt als Porzellan, Höhlenbemalungen
mit farbigen Eisenoxiden, der Farbgewinnung aus Färberwaid,
Purpur-Muscheln und Cochenillenschildläusen. Ebenso über weitere Vorgänge
und Abläufe, die ohne Hilfe der Chemie so nicht stattfinden könnten.
Ebenso berichtet er von den revolutionären Innovationen im Bereich der Arzneimittel. So beispielsweise über die Nutzung von Penicillin in Zeiten des Vietnamkriegs, die Verwendung von Heroin als Hustensaft und die chemisch abgewandelte Form der Nitroglyzerin, besser bekannt als Viagra. Seinen Vortrag schließt er passend zur WM mit einem Abstecher in die Fußballindustrie ab.
So zeigt er den Schülern die sprunghafte Entwicklung vom Leder- über den Polyurethan- bis hin zum heute benutzten und stark kritisierten „rund-wie-nie-Ball“ „Jabulani“, der in seiner ergonomischen Perfektheit noch nicht ganz überzeugen konnte.
Zum Schluss lässt sich Schulleiterin Frau Haupt noch einmal das Wort geben und appelliert an die Schüler, sich nicht zu früh auf bestimmte Fachgebiete festzulegen oder gar mit bestimmten Gebieten abzuschließen. Zudem erhoffe sie sich mit dem Projekt „Uni trifft Schule“ auch eine gewisse Vorbereitung auf den Wandel bezüglich Unterrichtsform und Vortragsweise.
[Beate Yesudasan, 10b]
Am Ende herrschte natürlich die beste Stimmung bei den ca. 300 Ehemaligen und den erschienenen aktiven Lehrern: ein Unwetter hatte uns verschont, die Luft war nach leichtem Regen deutlich kühler und damit erträglich - und dazu ein grandioser deutscher 4:0-Fußballsieg über Argentinien, den so niemand erwartet hatte.

Wetter und Weltmeisterschaft hatten die Organisatoren im Vorfeld vor große Fragen gestellt: kommen wirklich alle Angemeldeten? Kann, darf, muss man Fußball übertragen - oder wird dadurch das Fest gesprengt? Die Veranstalter haben sich schließlich dafür entschieden, eine großformatige Fernseh-Übertragung bereitzustellen. Dass diese Entscheidung von vielen sehr begrüßt wurde, zeigte der stark belagerte Übertragungsraum unter dem Fahrradständer, in dem optimale Sichtverhältnisse und sehr bald beste Stimmung (dank Müllers 1:0) herrschten. An dieses denkwürdige Szenario wird man sich sicherlich auch später noch gerne erinnern.
Derweil konnten die weniger WM-Infizierten es sich auf dem Schulhof bei kühlen Getränken, Kuchen, Wurst und Eis und natürlich bei guten Gesprächen mit ehemaligen MitschülerInnen und Lehrern gut ergehen lassen, zwischenzeitlich ein wenig in Bewegung gebracht durch leichten Regen aus dem glücklicherweise an Kaiserswerth vorbeiziehenden schweren Gewitter.
Bild rechts: Schulleiterin Claudia Haupt und Dr. Günter Reibel, Vorsitzender des Ehemaligenvereins, begrüßen die Gäste und eröffnen die Veranstaltung.
Es gab viel Wiedersehensfreude, Kontakte wurden neu belebt und nach dem Fußballspiel ließen sich noch etliche Ehemalige von Herrn Seitz und Herrn Nückel durch die Schule führen und sich über deren jetzigen (und zukünftigen) Zustand informieren.
Auch wenn aus oben genannten Gründen die Besucherzahl nicht ganz die Erwartungen erfüllt hat, so stimmten die Anwesenden doch völlig überein: es ist toll, dass es jetzt einen Ehemaligen-Verein gibt und die Idee eines Treffens aller Ehemaligen muss auf jeden Fall fortgeführt werden.
Herzlichen Dank an die Jahrgangsstufe 11 und ihre Leiter (Herr Vinke, Herr Droste) für die Mithilfe bei Auf- und Abbau und für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen und Getränken. Für großen Einsatz am "freien Tag" auch ein dickes Dankeschön an Herrn Dahlke.
Bild links: Gespannte Blicke auf die Großleinwand mit der Übertragung des WM-Spiels Deutschland : Argentinien
Treffen der 1960er.
Bereits am Vormittag hatte es ein Treffen der ältesten Ehemaligen gegeben:
Ca. 20 rüstige Damen hatten sich zur Feier des Schulabschlusses vor 50
Jahren in der Schule eingefunden. Mit dabei: Frau Roth und Frau Schmitz
als ehemalige Lehrerinnen. Begonnen wurde der Jubel-Tag mit einer von
Schulseelsorger Wirthmüller zelebrierten Hl. Messe in der Schulkapelle
(damals "Rheinhauskapelle"), der sich ein Sektempfang und Frühstück im
festlich geschmückten Klosterinnenhof anschloss. Zu Schulzeiten dieser
Schülerinnen war der Klosterbereich noch nicht so einfach und für
jedermann zugänglich, sondern der Wohn- und Lebensraum der die Schule
führenden "Schwestern vom armen Kinde Jesus" - und Internatsbereich für
wenige externe Schülerinnen.
Schulleiterin Claudia Haupt begleitete die Gruppe durch den Tag und führte
zum Abschluss die staunenden Ehemaligen auf einer ausführlichen
Besichtigungstour durch das heutige wesentlich größere und modern
ausgestattete Schulgebäude.
Herzlichen Dank an Frau Polke und die drei Schülerinnen aus der SEK I für
die Vorbereitungen und Bewirtung.
In der stimmungsvollen Kulisse der Ruinen der Kaiserpfalz begann der
Auftakt für Ferien. Unter dem WM-inspirierten Motto "Das
Suitbertus-Gymnasium - eine gute Mannschaft!" hatte Religionslehrer Eugen
Kainzmaier den Abschlussgottesdienst mit der Klasse 10a vorbereitet. Dass
ein gutes Team mehr ist als die Summe aller Einzelkämpfer mit ihren
(intellektuellen) Individualleistungen, dass es auf den Mannschaftsgeist,
auf das Miteinander, auf Verlässlichkeit, auf die Bereitschaft,
Verantwortung zu übernehmen und für den anderen einzuspringen, ankommt,
das gilt für den Erfolg einer Nationalmannschaft ebenso wie für eine
Schul- oder Klassengemeinschaft.
Ehrung und Anerkennung von Schülerleistungen
Nach dem Gottesdienst ehrte Frau Haupt unter dem Applaus der versammelten Schülerschaft viele Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen, die im vergangenen Jahr durch besonderes Engagement für die Schule [z.B. als Streitschlichter, als Schulsanitäter, beim Coaching von Schülern] oder durch besondere schulische Leistungen [z.B. erfolgreiche Teilnahme an Sprach- oder Sportwettbewerben] hervorgetreten sind.
Am 29. und 30. Juni 2010 war es endlich soweit. Nach intensiver Probenarbeit (jeden Dienstag 7. Std. Theater/Chor AG, einem Probenwochenende und 3 Tagen Theater-Probentage in der Wuppertaler Jugendherberge) konnten wir das Theaterstück: Alice im Wunderland im Musiksaal des Suitbertus Gymnasiums aufführen.
Frau Mack, die Leiterin unserer AG, hatte Teile aus dem Buch von Lewis Carroll als Theatertext umgeschrieben und wir hatten fleißig unsere Texte gelernt.

Wir, das sind 29 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5b, 5c, 5d
und der Klasse 6 d. Und, das war klar, wenn wir schon Theater spielten,
wollten wir alle mit „richtig großen" Rollen auf der Bühne stehen. Damit
das klappte, haben wir die Rollen aufgeteilt; z.B. wurde die Alice von 12
verschiedenen Schülerinnen gespielt.
Alice
erlebt in dem Stück seltsame Abenteuer. Eigentlich ist alles nur ein
Traum, denn sie war nach einem Spaziergang mit ihrer Schwester
eingeschlafen. Aber, wie so Träume so sind, besteht die Handlung zur
Hälfte aus Situationen, die aus der Realität stammen, das Andere, das
Alice im Traum erlebt, ist allerdings ziemlich verrückt. Sie begegnet
seltsamen Wesen, wie z.B. der „Grinsekatze", „ Dideldum und Dideldei" aus
ihrem Bilderbuch, dem „Gggelmoggel, dem Fischlakai, der sprechenden und
Saxophon spielenden Raupe, der „Herzkönigin und dem Herzkönig", die
Spielkarten sind.
Das verrückteste ist, dass Alice sich selber immer verändert: mal wird sie größer, mal kleiner und weiß selber manchmal nicht mehr, wer sie eigentlich ist. Dazu passte ja ganz gut, dass unsere Alice im Stück von so vielen verschiedenen Mädchen gespielt wurde. Es machte viel Spaß, dieses ganze „Kuddelmuddel" auf die Bühne zu bringen. Am Ende erwacht Alice wieder aus ihrem Traum und das Stück ist damit zu Ende.
Das Publikum war begeistert. Es war ein richtiger „Erfolg" und wir mussten uns ganz oft verbeugen. Das Üben und Aufführen des Stückes hat uns allen viel Freude bereitet. Wir danken unseren Eltern, die uns unterstützt haben, indem sie auch unsere Kostüme genäht und gebastelt haben. Wir danken auch unserer Musiklehrerin Frau Mack, die dieses Stück auf die Beine gestellt hat.
