Schuljahr 2009 - 2010


Nachtrag aus dem letzten Schuljahr: Sozialer Tag - Schule erarbeitet stolze Summe von 20.000€
Der Soziale Tag war wieder ein voller Erfolg!
Über 20.000 € haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 insgesamt erarbeitet. Die Arbeiten reichten von Garten- und Haushalthilfe über Beschäftigungen in Apotheken und Cafés bis hin zu Banken und Versicherungen.
Vielen Dank an alle Schülerinnen und Schüler für dieses Engagement!
Ein besonderes Lob geht an die Klasse 6b, die anscheinend am härtesten gearbeitet und allein 1.341 € verdient hat.
Unerwartet stark haben überhaupt die jüngeren Klassen 5 und 6 mitgemacht. Sie waren das erste Mal dabei, aber haben z.B. die Klassen 9 und 10 weit hinter sich gelassen. Super!
Organisatorisch war es dieses Jahr etwas komplizierter. Obwohl die Arbeitsvereinbarungen fast alle frühzeitig ankamen, wurden diese zum Teil zerrissen oder einfach weggeworfen, sodass neue her mussten. Ein reibungsloserer Ablauf wäre im nächsten Jahr wünschenswert.
Für die SV: Tobias Potthoff

Abschied von Dr. Rademacher
Eine große Lücke hinterlässt zum Beginn des Schuljahres Orchesterleiter, Musik- und Lateinlehrer Dr. Rademacher, der nicht nur als Kollege, Fach- und Klassenlehrer hoch geschätzt wurde, sondern vor allem das musikalische Leben am Suitbertus-Gymnasium geprägt, bereichert und die Mitglieder der beiden Schulorchester spürbar begeistert hat.

Verabschiedung von Roland Schneider
Bedingt durch die Sommerferien und vielfältige andere Themen und Aufgaben zu Beginn eines Schuljahres, überlagert vom unerwarteten Weggang von Dr. Rademacher, über den wir in den beiden letzten Wochen an dieser Stelle berichtet haben, haben wir es leider versäumt, über die bereits unmittelbar vor den Ferien erfolgte Verabschiedung von Oberstudienrat Roland Schneider zu berichten.
Gerne und mit einer ehrlichen Entschuldigung holt der Webmaster jetzt dieses Versäumnis nach.
Als Verantwortlicher für die Website sagt er rückblickend auf die vergangenen Jahre herzlich Danke für etliche Text- und Bildbeiträge auf dieser Seite, die vom sozialen Engagement Schneiders für Hilfeprojekte (vor allem Schüler-Aktionen zur Unterstützung des Friedensdorfes in Oberhausen) zeugen - aber auch für Worte des Zuspruchs und der Anerkennung beim manchmal mühsamen Geschäft der Website-Pflege. Sich selbst nie in den Mittelpunkt stellend, mit der humorvollen Gelassenheit eines am Ende vierzigjährigen Lehrerdaseins, mit offenen Augen und Ohren für die Sorgen der ihm Anvertrauten und mit viel Gottvertrauen und einer gewissen Eigenwilligkeit hat er sich bis zum letzten Arbeitstag seiner pädagogischen Aufgabe gestellt, Kinder und Heranwachsende auf die Welt vorzubereiten und auf den rechten Weg zu bringen.
Bei der Verabschiedung am Vorabend der Sommerferien haben Schulleitung und verschiedene Fachkollegen anerkennende und humorvolle Worte der Würdigung des jetzigen Ruheständlers gefunden. Frau Stamm war so freundlich, ihre Abschiedsworte als Kollegin und Fachvorsitzende im Bereich "Katholische Religion" für die Website noch einmal auszuformulieren:

"Lieber Roland, als Fachvorsitzende der Fachgruppe katholische Religion möchte ich im Anschluss an Herrn Nickenig- Heimbach ein paar Worte an dich richten. In langen Jahren, die ich mit dir in einigen Klassen gemeinsam unterrichtet habe, auf gemeinsamen Fahrten und Exerzitienbegleitungen, habe ich immer wieder erlebt, dass du ein Auge hast für Schüler mit einem anders gearteten Hintergrund. Für diese Schüler aus sozial schwächeren oder bikulturellen Familien oder solchen mit ungerader Schulbiographie, also so eine Art ’underdogs‘, hast du dich immer wieder in besonderer Weise tatkräftig und vermittelnd eingesetzt und ihnen in manchen Fällen durch deinen kontinuierlichen Einsatz zu einem Abschluss verholfen. Dein Selbstverständnis als Religionslehrer hat sich im Engagement für diese Randgruppen an unserer Schule im Stillen gezeigt.  >>> ganzer Artikel

Wer den "anderen" Roland Schneider, den Fotografen kennen lernen möchte, kann dies hier tun.

 

17. September 2009
SCHULGESPRÄCH: "Wie Darwin 2009 zum Kirchenvater wurde."

Am Donnerstagabend, dem 17. September, war der Mathematiker, Physiker und Theologe Prof. Dr. Dr. Dieter Hattrup von der Universität Paderborn in unserer Schule zu Gast, um im Rahmen der SCHULGESPRÄCHE einen Vortrag zu halten über Charles Darwin und die heutige Einordnung der Evolutionstheorie unter dem Titel „Wie Darwin 2009 Kirchenvater wurde.“. Hintergrund für das Thema war das Darwin Jahr 2009.
Zu Beginn der Veranstaltung um 20.00 Uhr begrüßte der Koordinator der SCHULGESPRÄCHE Eugen Kainzmaier die rund 60 erschienenen Besucher. Prof. Hattrup gab einen anschaulichen Einblick in die Materie der Darwinschen Evolutionstheorie und zeigte zudem wichtige Daten aus dem Leben des Charles Darwin auf. Ab etwa 21 Uhr stand Prof. Hattrup dann den Fragen der Zuhörer Rede und Antwort. Wenig später hatte dann Schulleiterin Claudia Haupt das Schlusswort, in welchem sie Prof. Hattrup zu Recht für einen anregenden Vortrag dankte. [Lukas Tump, Klasse 10a]
Alle bisherigen Vorträge beim "SCHULGESPRÄCH"

 


Zentrale Prüfungen Klasse 10

Einen Überblick über die Ergebnisse der diesjährigen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Fremdsprachenam Suitbertus-GYmnasium im Verhältnis zu den Ergebnissen auf Landesebene gibt diese grafische Darstellung.



28. September 2009
Neue Referendare
In der letzten Septemberwoche haben drei Referendare aus dem Studienseminar Duisburg ihren Dienst am Suitbertus-Gymnasium aufgenommen.
Herr Wendel mit den Fächern Deutsch, katholische Religion
Herr Hillejan mit den Fächern Englisch, Erdkunde
Herr Linnarz mit den Fächern Englisch, Deutsch
Wir freuen uns über den Dienstantritt und wünschen den jungen Kollegen viel Freude an ihrem Beruf und Arbeitsplatz - und uns allen eine erfolgreiche, gute Zusammenarbeit.

 

 

Erneut großer Auftritt des Suitbertus-Gymnasiums bei internationaler Konferenz in Berlin  

Auch dieses Jahr entsandte das Suitbertus-Gymnasium eine Schülerdelegation der Jahrgangsstufe 12 nach Berlin, welche an der Veranstaltung „Berlin Model United Nations“, kurz BERMUN vom 18. bis zum 21. November teilnahmen. Nach intensiver Vorbereitung nahmen Julian Burski, David Schneider, Franziska Kokoschka, Morten Müller, Christina Michalski und Nanxi Ding als Delegierte des Inselstaats Mauritius sowie Daniel Teetz als Mitglied des Presseteams, in welchem in diesem Jahr erstmalig auch das Suitbertus-Gymnasium vertreten war, an der Konferenz teil. Betreut wurde dies alles von Herrn Koch, welcher die Teilnehmer/innen des Suitbertus-Gymnasiums tatkräftig und mit großem Interesse unterstützte.

bermun gruppenfotoAuch dieses Jahr fiel die Konferenz in Berlin durch Internationalität auf: Aus allen Teilen der Welt, u.a. aus den USA, der Volksrepublik China sowie der Republik Benin, reisten etwa 600 politisch engagierte Schüler an, um an der diesjährigen Konferenz mit der Leitfrage „Global Ethics: Rules for Global Welfare“ teilzunehmen. Im Vorfeld wurden von allen Delegierten Resolutionsvorschläge erarbeitet, welche aus der Sicht von Mauritius sinnvolle Lösungsvorschläge zu internationalen Problemen, z.B. das Aids-Virus oder den immer noch verbreiteten Einsatz von Streubomben und Landminen, enthielten. Über diese wurde in den verschiedenen Komitees (Disarment Committee, Human Rights Committee, Political Committee, Environment Committee, Economic and Social Council (ECOSOC), Security Council sowie Special Conference)  diskutiert und abgestimmt, bis eine überarbeitete, von der Mehrheit unterstützte Resolution schließlich verabschiedet wurde. Das Presseteam erstattete in vier Ausgaben der „BAERMUN“ ausführlich und mir viel Witz Bericht über die Konferenz. Neben der Vertiefung der Fremdsprachenkenntnisse, Aneignung von umfassenden politischem Fachwissen sowie Förderung der diskursiven Fähigkeiten wurde vor allem ein großer Einblick in die Funktionsweise einer Organisation wie den United Nations gewährt. Es wurde anschaulich demonstriert, wie schwierig es ist, auf internationaler Ebene als souveräner Staat zu agieren. Des Weiteren wurde eindrucksvoll hervorgehoben, dass in der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts politische Alleingänge nicht mehr möglich sind, vielmehr ist jedes Land gezwungen, Kompromisse einzugehen. Außerdem kristallisierte sich in Diskussionen immer wieder heraus, dass ethische Normen und Vorstellungen relativ sind, unsere westlichen Moralvorstellungen werden keinesfalls von allen Staaten geteilt. Letztendlich wurden auch viele neue Kontakte und Freundschaften mit Schülern aus aller Welt geknüpft. Die außerordentliche kulturelle Vielfalt der Teilnehmer erlaubte in ausgedehnten Konversationen, selbstverständlich wie die gesamte Konferenz auf Englisch, auch einen nichtpolitischen Einblick in verschiedene Kulturen. Als die Teilnehmer Samstagnacht wieder in Düsseldorf ankamen, waren sie zwar müde und erschöpft von den Anstrengungen der letzten Tage, allerdings reich an inspirierenden Erfahrungen und berechtigtem Stolz, erfolgreich an einer internationalen Konferenz teilgenommen zu haben. Mehr Infos unter www.bermun.org  [Daniel Teetz]

 

 

Großer Andrang am "Tag der Offenen Tür"

Die 500 Stühle in der Mehrzweckhalle reichten nicht, um allen großen und kleinen Gästen einen Sitzplatz anzubieten - so groß war offensichtlich das Interesse von Kindern und Eltern, sich einen Eindruck vom Lern- und Lebensort Suitbertus-Gymnasium zu verschaffen. Die "alten" Kollegen freuten sich, unter den erschienenen Müttern auch viele ehemalige Schülerinnen wiederzutreffen.
Auf die Besucher strömten in einem dichten Programm viele Informationen, Gesichter und Eindrücke ein: Kurzvorträge von Schulleitung, Schulseelsorger, Schüler- und Elternvertreter; Schnupperunterricht in 16 Klassenräumen; kompakte Schul-Führungen; informierende, musizierende (Bild unten: Unterstufenchor unter Leitung von Frau Mack), töpfernde und experimentell arbeitende und vortragende Schüler/innen in den Fachräumen. Zum Gespräch standen bereit: Schüler- und Elternvertreter, Schulseelsorger, der Vorstand des Fördervereins, Redakteure der Schülerzeitung (jetzt auch online unter "Schülerzeitung"), ein Vertreter des Tagesinternats und Lehrer/innen + Schüler/innen, die besondere Angebote der Schule wie Schulgespräch,  Berufsvorbereitung, Austausch, Klassenfahrten, Streitschlichtung oder Sozialpraktikum vorstellten. Eine andere große Schülerschar kümmerte sich derweil im Foyer mit Brötchen, Kuchen, Getränken und duftenden Waffeln um die Versorgung der Besucher. - Schulleitung, Lehrer und alle Mitorganisatoren haben sich über das riesige Interesse und die Aufmerksamkeit der jungen und älteren Besucher sehr gefreut.  
[Übrigens: Einige Schüler haben für den "Tag der Offenen Tür" ein Quiz zur Schule entworfen und gestern verteilt. Viertklässler dürfen uns die Lösung gerne schicken.]

 

 

 

 

Nachgemeldet: Gratulation des Schulträgers in Köln für hervorragende Leistungen

Vom Schulträger in Köln erreichte uns im vergangenen Monat ein Gratulationsschreiben.
"Im Namen des Schulträgers möchten wir Ihnen zum Erfolg des Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasiums bei den Lernstandserhebungen 2009 im Fach Englisch, insbesondere den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 8 sowie den betreffenden Lehrerinnen und Lehrern, herzlich gratulieren.

Bei den Lernstandserhebungen unter den 2 % der erfolgreichsten Gymnasien Nordrhein-Westfalens zu sein ist ein Beispiel dafür, dass sie im Lernfeld Englisch am Suitbertus-Gymnasium den vom Schulministerium gesetzten Qualitätsstandard weit übertreffen. Geben Sie den Glückwunsch bitte auch an die Schülerinnen und Schüler und die Fachlehrerinnen und Fachlehrer weiter. ... Auch für die zukünftige Bildungsarbeit wünsche ich dem Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium weiterhin viel Erfolg." [Erzbischöflicher Schulrat Wolfgang Schmitz]

 

     

 

Rückblick: Nikolaus-Abend mit Vesper und Kinderbischof

Bis auf den letzten Sitzplatz besetzt war die Suitbertus-Basilika am Nikolausabend. In Abwesenheit des erkrankten Pastors H.J. Schmitz feierte Schulseelsorger Johannes Wirthmüller die Vesper mit vielen Kindern und Eltern aus Kaiserswerth.

Im Mittelpunkt stand die Inthronisation eines Kinderbischofs während des Magnifikats. Bereits zum zum dritten Mal wurde der mittelalterliche Brauch in Kaiserswerth wieder aufgenommen, durch den die Kinder vorübergehend die Macht in der Kirche übernehmen und ihre Anliegen zu verstehen geben. Dies tat in einer sehr schönen Ansprache der diesjährige Kinderbischof Christian, der in der Tradition seines großen Vorbildes auch Geschenke verteilte: in der Kirche einen Apfel an jedes Kind - und im Suitbertus-Gymnasium einen Weckmann. In der Schule endete die Feier im adventlich geschmückten Foyer bei Kinderpunsch und vielen netten, angeregten Gesprächen.

 

1665,- Euro für die Armenschule Notre-Dame

- unser Partnerprojekt von Misereor („Notre Dame-Schule" in Dhaka/Bangladesh)  

Nächste Woche werden wir von unserer Schule aus eine weitere Spende an Misereor überweisen. Die 1665,-€ stammen aus drei „Quellen“: zum einen dem sehr gut angenommenen Kaffee/Waffel/Brötchen- und Kuchenverkauf am Tag der „Offenen Tür“ für die neuen Fünftklässler am 28. November (Einnahmen hier: 985,-€), dann von der Cafeteria am letzten Elternsprechtag am 10. November (500,-€). - Bei beiden Aktionen haben vor allem die Schüler der Klasse 9a geholfen, denen somit ganz herzlich für ihr großes Engagement und ihre viele Arbeit gedankt wird. Ein weiterer Dank geht an alle Schüler und Eltern, die fleißig gebacken oder Kuchen gestiftet haben.

Der dritte Teil der Spende stammt von der Yogagruppe von Frau Strauß (180,-€), die immer wieder Geldbeiträge für unser Partnerprojekt beisteuern. Auch hier vielen Dank!!!
Das Projekt wollen wir auch in der Kollekte des Vorweihnachtsgottesdienstes am letzten Schultag des Jahres unterstützen.

Informationsschreiben zum Vorweihnachtsgottesdienst und zur Kollekte

Matthias Schmitz-Arenst

 

 

Besuch aus dem Literatur-Betrieb

Am Mittwoch, dem 16.12., besuchte die Sach- und Hörbuchautorin Maja Nielsen die Klassen 6a, 6b, 6c und 6d.

Sie stellte uns SchülerInnen verschiedene Themen und ihre Methoden der Nachforschung vor; zum Beispiel ihre Tonstudio-Tricks. Sie erklärte auch, dass der Reiz an ihrer Arbeit vor allem darin bestand, zu interessanten Leuten zu reisen und diese zu interviewen. So besuchte sie zum Beispiel einmal eine kanadische Musherin (Schlittenhunderennerin), die 50 Huskys besaß, oder eine Forscherin namens Jane Goodall, die zur Erforschung des Verhaltens von Schimpansen 30 Jahre allein im Dschungel lebte.

Sie las uns auch aus einem ihrer Bücher über Piraten vor, und ließ uns eine Probe aus ihrem Hörbuch hören. Beide Male handelte es sich um den Piratenhauptmann Henry Morgan, der von Englands König Charles II. angeheuert wurde. Das Hörbuch berichtete von seinen Beutezügen gegen die Schatzstädte Cartagena und Panama.

Außerdem konnten wir bei einem Quiz Exemplare von ihren Hörbüchern gewinnen. Wir danken Maja Nielsen für ihren Besuch!  Nähere Informationen zur Autorin sind unter www.majanielsen.com zu finden. [Anton Leicht, 6b]

 

 

 

Willi Fährmann begeistert beim SCHULGESPRÄCH

Es ist so eine Sache mit prominenten Schriftstellern. Die einen können virtuos schreiben, beherrschen also meisterhaft die Klaviatur des schriftlichen Ausdrucks, haben aber in der direkten Begegnung mit der Leserschaft ihre Schwierigkeiten; das Vorlesen ist ihnen eine Qual. Die anderen beherrschen weniger das schriftstellerische Handwerk, sie verstehen es aber, mit bombastischem Marketing ihre Werke in den Bestsellerlisten zu platzieren; ihre Lesungen haben Eventcharakter. Und dann gibt es noch Willi Fährmann. Er zählt zu den Großen des Literaturbetriebs, - zu Recht;  wie auch die über dreihundert Schüler, Eltern und Lehrer am Donnerstag, dem 10. Dezember, im Rahmen des SCHULGESPRÄCHS feststellen durften. Die Anwesenden erlebten einen Schriftsteller, der in fast  zwei Stunden eindrucksvoll unter Beweis stellte, dass ein guter Autor auch im mündlichen Vortrag zu begeistern versteht. Mit seiner Persönlichkeit, seinem einnehmenden Wesen, seinem direkten Bezug zum Publikum und seiner an Variationen reichen, Anschaulichkeit gewährleistenden Lesestimme erzeugte er eine dichte, von großem Interesse geprägte Vortragsatmosphäre.

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Stadtmeisterschaften: Volleyball und Handball

Am 09.12.09 fanden im Marie-Curie-Gymnasium die Volleyball-Stadtmeisterschaften für die Mädchen der Altersklasse 1995-1998 statt. Nach klaren Siegen gegen gegen die Internationale Schule, das Fliedner-Gymnasium und das Griechische Gymnasium freute sich die Mannschaft des Suitbertus-Gymnasiums, mit dem Titel des Stadtmeisters geehrt zu werden. Dieser Sieg knüpft an die Erfolge der Volleyballerinnen unserer Schule in den vergangenen Jahre an.
Die Schülerinnen Annika Bossy, Cara Logsch, Francesca Hahn, Antonia Timphus, Saskia Winnen, Alanah Koch und Sarah Tavcer werden die Stadt Düsseldorf in der weiterführenden Runde vertreten.
Ebenfalls erfolgreich war das Jungenteam der Wettkampfklasse II in der Sportart Handball. Sie vertreten die Jahrgänge 1993-95 und die Klassenstufen 9-11.

Stadtmeister wurden hier Nils Bach, Markus Eckstein, Laurin Friedrich, Arne Nisters, Patrick Schauf, Stefan Weske und Hendrik Wolff.

 

     

 

 

Vorlesewettbewerb der Klassen 6  

Am vergangenen Freitag fand im Foyer unserer Schule der Vorlesewettbewerb für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 statt. SchülerInnen und Jury – bestehend aus Schülern des 13er Deutsch-LKs sowie Herrn Nickenig-Heimbach und Herrn Veh – lauschten gebannt den vielfach hervorragenden Lesebeiträgen der jeweils zwei Vertreter der Klassen 6 a-d.

Gewinner waren Emanuel Schierl, 6a (3. Platz), Carolin Geyer, 6a (2. Platz) und Max Möllmann aus der Klasse 6c auf dem ersten Platz.
Die Gewinner werden das Suitbertus-Gymnasium bei dem Vorlesewettbewerb auf Stadtebene vertreten. Wir gratulieren und wünschen bei der Stadtmeisterschaft viel Erfolg!

 

 

 

Dabei sein ist alles ...  

unter diesem Motto stehen nicht nur die Olympischen Spiele der großen Sportler, sondern auch die Olympiade der Mathematik. Jährlich nehmen zigtausende von Schülerinnen und Schüler an der Mathematik-Olympiade teil.

In einer ersten Runde beschäftigen sie sich mit kniffligen mathematischen Knobeleien. Die besten einer jeden Schule, das sind dann schon die Sieger in ihren Altersstufen, qualifizieren sich für die zweite Runde. Hier messen sich dann die besten hundert Schüler aller Düsseldorfer Schulen in einem mehrstündigen Klausurwettstreit.    

Hervorragende zweite Plätze!

In diesem Jahr waren unsere Siebtklässler besonders erfolgreich. Katharina Klein, Steffen Fahr und Armand Khan belegten punktgleich einen hervorragenden zweiten Platz und scheiterten ganz knapp an der Qualifikation zur dritten Runde.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten und viel Spaß bei den nächsten Wettbewerben.  

Frau Loers, Herr Kalenberg  

 

Vorweihnachtlicher Gottesdienst macht nachdenklich

Im thematischen Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein szenisches Spiel um die Verkündigung der Geburt Jesu.
Was wäre, wenn der Engel der Gottesmutter Maria nicht nur die Geburt des Heilandes, des Sohnes Gottes, verkündet hätte, sondern auch dessen dunkle Stunden der Einsamkeit, der Todesfurcht, des Leidens und Sterbens? Hätte sie das Angebot des Engels angenommen, dem versprochenen Sohn all dies zu ersparen und Gott zu bitten, die Menschwerdung des Gottessohnes zurückzunehmen? Entlarvt sich der „Engel“ mit diesem „Angebot“ nicht sogar als Gegenspieler Gottes, der versucht zu verhindern, dass Gottes Liebe unter den Menschen Gestalt annehmen kann?
Vorbereitet im Religionsunterricht von Frau Haupt beeindruckten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a mit ihrem Spiel und Vortrag die vielen hundert zum Vorweihnachtsgottesdienst in der Basilika versammelten MitschülerInnen und LehrerInnen. Die sehr gut von drei Schülerinnen artikulierten Dialoge und Texte wurden von Mitschülern in lebendigen Bildern eindrucksvoll und nachdenklich machend in Szene gesetzt. Schulseelsorger Wirthmüller griff die Grundhaltung Marias aus dem Spiel auf, Gott ganz und gar zu vertrauen. Am Beispiel des mitfühlenden Jesus erläuterte er, dass diese Haltung für Menschen Not-wendend ist, und deshalb lohnt, auch wenn sie verletzbar macht und, wie bei Maria, leidvolle Erfahrungen mit sich bringen kann. Auch wenn die Versuchung groß sein mag, „unwissend und hochmütig“, wie der Engel im Spiel, einen scheinbar besseren, leichteren Weg gefunden zu haben als den, den Gott uns mit seiner Menschwerdung zeigt.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Vokal- und Instrumentalbeiträge von LehrerInnen sowie durch den Unterstufenchor unter der Leitung von Frau Mack. Durch Liturgie und musikalisch-szenische Gestaltung ein anregender und stimmungsvoller Gottesdienst zur Hinführung auf das Fest der Geburt des Herrn.
Im Gottesdienst wurden die Spenden der SchülerInnen für unser Schulprojekt bei MISEREOR während der Gabenbereitung zum Altar gebracht. Zeitgleich erreichte uns ein Dankschreiben von MISEREOR.

 

 

 

Schuljahr 2010 >>> Teil 2