Schuljahr 2008 - 2009


Freitag, 29. August 2008
Erste Impressionen von der Rhein-Wallfahrt der Fünftklässler

Wie fast immer in den letzten Jahren startete auch die diesjährige Wallfahrt unter einem guten Stern - herrliches Spätsommerwetter wartete auf die Kinder, Eltern und Lehrer beim Auszug aus der Suitbertus-Basilika. Schnell wurden die in der Nachmittagssonne am Kaiserswerther Ufer vor Anker liegenden Schiffe in Beschlag genommen und die Wallfahrt zur Düsseldorfer Maxkirche konnte beginnen.
In der Suitbertus-Basilika hatte zuvor unter der Leitung von Pfarrer Schmitz und organisiert von Studiendirektor Geuß ein Aussendungsgottesdienst stattgefunden, der den neuen SchülerInnen Geist und Geschichte des Ortes und den Hintergrund der Wallfahrt vor Augen stellte. Vor fast 1300 Jahren hatte hier der heilige Suitbertus die Keimzelle des Christentums geschaffen: ein erstes kleines christliches Kloster auf der Rheininsel, von dem aus die Missionierung des rechtsrheinischen Gebietes in unserer Region seinen Anfang nahm. Er hat hier vor Ort mitgewirkt an der Gründung und Gestaltung des christlichen Abendlandes, dessen Werten sich unsere Schule als katholisches Gymnasium in besonderer Weise verpflichtet fühlt.

        


1. Preis für Mathe-Schüler des Suitbertus-Gymnasiums an der Uni Duisburg
Lena Ullrich, Florian Hück und Florian Brüggemann aus der Klasse 10d haben sich einen Tag lang an der Uni Duisburg mit dem "Geheimnis des Routenplaners" beschäftigt. Im Rahmen eines Wettbewerbes für Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 konnten sich die drei Zehntklässler intensiv mit den mathematischen Hintergründen eines Routenplaners auseinandersetzen. Nach der Einarbeitung in die Problemstellung und einer ersten Einführung in die Graphentheorie sollte die kürzeste Verbindung zwischen zwei Orten ermittelt werden. Die drei begabten Mathematiker haben zur Lösung die Strategie von Dijkstra benutzt: eine effektive Methode, die uns die Natur schon beim Ausschwärmen eines Ameisenstamms bei der Futtersuche vormacht. Neben der kürzesten Entfernung sollte auch die schnellste Route berechnet werden, Einbahnstraßen müssten ebenso beachtet werden wie plötzlich auftretende Staus. Die Lösung dieser Probleme gelang unseren Schülern so gut, dass sie sich gegen die Konkurrenz aus Viersen, Duisburg und dem gesamten Niederrhein durchsetzen konnten. Eine Jury, die sich aus Assistenten des mathematischen Instituts der Uni Duisburg zusammensetzte, bescheinigte Lena, Florian und Florian, dass sie unter allen beteiligten Teams das beste Ergebnis erzielt hatten.
Zum Dank durften die Drei ihre Ergebnisse am Samstag, dem 13.September 2008, einer größeren Zuhörerschaft vortragen und einen Scheck in Höhe von 150 Euro mit nach Hause nehmen.
 

Erfolgreiche Teilnahme an Naturwissenschafts-Wettbewerben
Viel Interesse, großen Spaß und nun auch (wieder) Erfolg haben offensichtlich die Geschwister Ravyn (7d)  und Kendra (8c) Henning an naturwissenschaftlichen Themen und Aufgabenstellungen.
Nach bereits sehr erfolgreicher Teilnahme der jüngeren Schwester am NRW-Schülerwettbewerb "bio-logisch" in den beiden vergangenen Jahren (4. und 8. Platz) gab es jetzt im Wettbewerb 2008 für sie wieder eine ganz vordere Placierung: von 3.245 Teilnehmern belegte Ravyn einen hervorragenden 8. Platz.

   
Siegerehrung in Karlsruhe beim Chemie-Wettbewerb

Zusammen mit ihrer Schwester Kendra und einer weiteren Schülerin des Suitbertus-Gymnasiums, Katharina Rieke, die jedoch an der Siegerehrung nicht teilnahm, stand sie auch noch auf dem Siegerpodest beim bundesweiten Schülerteam-Chemie-Wettbewerb "dechemax". Belohnt wurde diese exzellente Leistung mit einem dreitägigen Aufenthalt mit tollem Besichtigungsprogramm in Karlsruhe und einer anschließenden Siegerehrung bei einer großen Chemie-Tagung. - Herzliche Gratulation und auch weiterhin viel Erfolg und Spaß am Forschen!



Donner
stag, 23. Oktober 2008
Schulgespräch: "Alles erzieht den Menschen - und keiner ist ohne Einfluss"
Das hatten die sehr zahlreich erschienenen Zuhörer mit Sicherheit nicht erwartet: dass ein so ernstes und konfliktreiches Thema wie Erziehung so viel Lachen und Heiterkeit hervorrufen kann, wie es an diesem Abend vielfach geschehen ist. Selten war bei einem Schulgespräch die Stimmung im Auditorium lockerer als bei diesem schwierigen Thema.
Geschuldet ist dies dem launigen Referenten, Prof. Dollase, der einerseits als emeritierter Erziehungswissenschaftler und Psychologe die Früchte jahrzehntelanger vor allem empirischer Forschung im Bereich (schulischer) Erziehung eingefahren hat und sich so große Kompetenz in diesem Bereich aneignen konnte, der andererseits aber auch mit Demut, Bescheidenheit und Selbstironie die Grenzen der Wissenschaft und aller Erziehungskonzepte herausstellte. Dass er dabei ausführlich und gerne sich selbst und seine weitläufige Familie darstellte mit recht wundersamen Biografien, gespickt mit  Beispielen von Versagen, Teilniederlagen oder Karriereabbrüchen, die aber über unvorhersehbare Windungen und Wendungen des Lebens, Selbstreflexion und Weiterentwicklung der Persönlichkeit letztlich doch glückliche, zufriedene und erfolgreiche Existenzen und Familien erzeugten, führte im gespannt lauschenden Auditorium nicht nur zu zahlreichen  Heiterkeitsausbrüchen, sondern diese Art des Vortrags setzte auch ein Grundprinzip seiner Erkenntnis über Erziehung um: 1. Es geht um Vertrauen: Erzieher müssen Kompetenz und Glaubwürdigkeit vermitteln; das Kind muss vertrauen können, dass der Erzieher weiß, wovon er spricht und dass er in der Lage ist, ihn die Realität der Welt erkennen zu lassen; 2. Erziehung ist die Kombination aus Führung und Zuwendung: Regeln vereinbaren und kontrollieren: ja - aber verknüpft mit Herzlichkeit und Hinwendung, die Vertrauen beim Kind schafft. Keine moralinsaure Regeldurchsetzung um jeden Preis und einseitige Akzentuierung von Disziplin, sondern autoritative, kompetenz- und vertrauenbasierte Begleitung des Jugendlichen. So ist für Dollase gerade die als besonders schwierig konnotierte Pubertät eine Entwicklungsphase mit einem ungeheuer großen positiven Potential, das bei richtiger Wahrnehmung der Jugendlichen und entsprechender Hinwendung zur produktivsten Zeit in der Schule werden könnte.

Direkt zu Beginn hatte der Referent zur Entlastung aller sich redlich, aber erfolglos (?) an der Erziehungsfront Bemühenden festgestellt: Entgegen vielen Suggestionen in Fernsehsendungen und auf einem reich sortierten Büchermarkt gibt es nicht das eine Erfolg garantierende Erziehungsrezept, ist Erziehung ein komplexer Vorgang, dessen Ergebnis nicht programmierbar ist, weil es multifaktoriell bedingt ist und weil es eine Vielzahl von Miterziehern gibt, deren Einwirken nicht zu verhindern ist. So rechnete er zunächst mit vielen (monokausalen) Mythen zur Erziehung ab, die vorgeben, die Stellschraube für Erfolg und Misslingen von Erziehung gefunden zu haben - und deren Handhabung entsprechend vermarkten.
Ein weiterer anregender Gedanke: Krisen, Brüche, Niederlagen, Versagen sind menschlich, sind wichtiger, unverzichtbarer und zu ertragender Teil menschlicher Existenz; der Mensch bedarf ihrer, um zu wachsen, sich weiterzuentwickeln und wirkliche persönliche Siege zu erleben. Der Referent verwies darauf, dass ein religiös geprägter Mensch dazu viel Ermutigendes in den Texten und Überzeugungen seines Glaubens finden kann.
Dieser Gedanke sollte gerade für uns als christliche Schule Bestätigung, Ansporn und Herausforderung sein. [Rainer Nückel]


Montag, 20. Oktober 2008
Schulkonzert

Mit großer Begeisterung und Spielfreude und auf einem hörenswerten Niveau präsentierten sich am Montagabend die beiden Orchester des Suitbertus-Gymnasiums unter der Leitung  Dr. Rademacher. Das Besondere dieses Konzertes: die Verstärkung  durch 13 MusikerInnen aus der Europäischen Schule in Brüssel, die bei unseren Orchestermitgliedern zu Gast waren mit ihrem Orchesterleiter, Herrn Borchhagen,  - sowie durch eine Schülergruppe von der Katholischen Grundschule unseres Nachbarstadtteils Lohausen unter der musikalischen Leitung von Frau Rademacher.
Vorausgegangen war ein langes und intensives Probenwochenende mit Übungseinheiten am ganzen Samstag und Sonntagnachmittag, in dem das Repertoire des Konzertes erarbeitet wurde.

           

Auf dem weit gesteckten Programm, das die ganze (geografische) Welt umfasste, standen u.a. Werke von Dvorak, Rimsky-Korsakov, Vivaldi, Chandoskin, Bach, Brahms sowie Bearbeitungen von "A Chorus Line", Musik zu "Herr der Ringe" und Beatle-Songs.
Während die jüngeren Musikanten aus der Grundschule mit ihrer musikalischen Präsentration der großen Welt vor allem Unbekümmertheit und Spielfreude ausstrahlten, zogen die drei älteren exzellenten Solisten der Brüsseler Schule mit technisch und klanglich hervorragend präsentierten "Klassikern" die Zuhörer in ihren Bann. Phantastisch aber auch, was die zusammengeführten Orchester in ihrer kurzen Probenzeit musikalisch in ihren Darbietungen auf die Beine gestellt haben. Ein besonders großes Kompliment und entsprechender Dank müssen sicher an alle 3 Orchesterleiter, in Sonderheit aber an Dr. Rademacher gehen, der nicht nur für Programm, Proben und Konzertaufführung verantwortlich war, sondern auch Planung und Durchführung des Austausches sowie hinter den Kulissen die Organisation des Konzertes und des Begegnungsabends sowie der Proben zu meistern hatte.
Die leider nicht ganz so zahlreich versammelten Zuhörer spendeten den jungen Musikern am Ende herzlichen und berechtigten Applaus. Herzlichen Dank und Gratulation auch an dieser Stelle an alle Beteiligten. 
 

Mittwoch, 12. November 2008
Informationsabend: "Sicher surfen statt naiv ins Netz"

Referenten: Dirk Poerschke, Medienzentrum Rheinland und Georg Schimmelpfennig, Polizeipräsidium Düsseldorf

Die große Anzahl von Eltern, Schülern und Lehrern, die sich an diesem Abend im Foyer versammelte, ließ erkennen, wie wichtig das Thema Sicherheit im Internet (und bei Handys) für alle Anwesenden ist und wie groß auch der Bedarf nach klarer Information in diesem Bereich ist.
Dass nach diesem Abend alle Fragen beantwortet sind und alle Besorgnis gewichen ist, darf sicherlich nicht angenommen werden. Wichtig war es den Referenten, einige problematische Kernbereiche im Internet wie zum Beispiel "ICQ" oder die "Sozialen Netzwerke" mit ihren potentiellen Gefahren aufzuzeigen, Eltern und Schüler zu sensibilisieren, die Risiken im WWW und Strategien zu deren Minderung wahrzunehmen, und die Erziehungsverantwortlichen zu motivieren, mit den Kindern und Jugendlichen vertrauensvoll über deren Umgang mit dem Internet zu sprechen und sich über die Praxis jugendlicher Internetaktivitäten zu informieren.
Hilfreich waren auch die mitgebrachten Broschüren und die genannten (und später hier auch noch einmal herunterladbaren) Tipps und Adressen für den Fall, dass es durch Anbieter oder User im Internet zu Schädigungen oder Betrug kommt.
Der Informationsabend weckte den Wunsch nach einer ähnlichen Veranstaltung für die SchülerInnen.
Herzlichen Dank an die Referenten und die Initiatoren aus der Schulpflegschaft!!
 

November 2008
Weihnachtspäckchen-Aktion für Rumänien
- wieder beeindruckend erfolgreich

Herzlichen Dank allen Schülerinnen und Schülern und allen Eltern, die unsere Aktion wieder einmal so großartig unterstützt und jeden Tag Dutzende von liebevoll gepackten und verpackten Paketen zum Sekretariat gebracht haben.
Hier stapelten sich die Pakete bald so stark, dass viele auf dem Dachboden zwischengelagert werden mussten. Deshalb sind auch die beiden oben abgebildeten Stapel nur ein Teil der mitgebrachten Weihnachtspäckchen.
Am Freitag brachte dann ein bis zum Dach beladener Kleintransporter die Pakete nach Neuss, von wo aus sie dann ihre weite Reise nach Rumänien antreten werden. - Sicherlich dürfen wir uns in den Kinderheimen strahlende Kinderaugen am Weihnachtstag vorstellen.

 

Das Erzbischöfliche Suitbertus-Gymnasium
engagiert sich politisch auf "Weltniveau"

Endlich war es wieder so weit. Nach intensiver Vorbereitung und langer Recherche konnte das Suitbertus-Gymnasium wie jedes Jahr eine Schülerdelegation in Begleitung eines Beratungslehrers zu der alljährlich in Berlin stattfindenden Simulation der Vereinten Nationen „BerMUN“ (Berlin Model United Nations) senden.
Die ehrwürdigen Exzellenzen, die vom 18.11.08-23.11.08 in Berlin gastierten, waren Karolyn John, Mona Shojei, Iris-Katharina Henschel, Victoria Heck, Alexander Strasser und Mathieu Kohmann (alle Schüler der 12. Klasse). Herr Koch unterstützte die Schüler in Zusammenarbeit mit Herrn Weirich tatkräftig und mit ebenso großer Begeisterung wie die Schüler. Das Ziel: eine optimal vorbereitete Delegation nach Berlin entsenden. >>> weiter

 

Großer Erfolg bei der 48. Mathematik-Olympiade
Am 13. November 2008 fuhren 10 Schülerinnen und Schüler unserer Schule zusammen mit Frau Loers und Herrn Kalenberg nach Düsseldorf-Gerresheim, um dort an der 2. Runde der Mathematik-Olympiade teilzunehmen.
Julian Blawid, Thomas Kügler, Florian Engel (Klasse 5), Katharina Klein, Gideon Gottschalg, Steffen Fahr, Armand Khan, Franziska Heiderich (Klasse 6), Constanze Brackmann und Markus Kügler (Klasse 7) hatten sich zuvor in der schulinternen Ausscheidungsrunde als Jahrgangsstufenbeste qualifiziert.
Nun galt es in der zweiten Runde gegen 71 Mitkonkurrenten aus 13 anderen Düsseldorfer Gymnasien anzutreten. Neunzig Minuten lang wurde intensiv an den kniffeligen Aufgaben getüftelt. Nur 7 der insgesamt 81 Teilnehmer konnten auf eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb hoffen. Katharina Klein und Markus Kügler waren in ihren Jahrgangsstufen die Besten und erreichten einen der begehrten ersten Plätze. Sie werden unsere Schule in der nächsten Runde vertreten. Beachtlich auch der zweite Platz von Steffen Fahr und die dritten Plätze von Julian Blawid, Armand Khan und Constanze Brackmann.

 

 

Dezember 2008
Begeisterndes Musizieren in „könglichem Ambiente“ – Das „Junge Suitbertusorchester“ zurück aus Brüssel
Erschöpft, bewegt, beeindruckt – und auch durchaus stolz darauf, im ehrwürdigen Konzertsaal des Conservatoire Royal de Bruxelles aufgetreten zu sein und begeisterten Applaus geerntet zu haben: so ungefähr ließe sich die Stimmung beschreiben, in der sich die vierzig Musikerinnen und Musiker des Jungen Suitbertus-Orchesters befanden, als sie am späten Sonntagabend wohlbehalten wieder in Düsseldorf eintrafen. Die diesjährige Konzertreise nach Brüssel vom 5.-7.12.08 war nicht nur wieder – wie im letzten Jahr – ein voller Erfolg, sondern sie war im wahrsten Sinne des Wortes „gekrönt“ durch das musikalische Erlebnis, für harte Probenarbeit mit einer sensationellen Akustik belohnt zu werden, die das gesamte Ensemble spürbar motivierte und zu einem bemerkenswert differenzierten musikalischen Ergebnis beflügelte. Das spontane „Da hat sogar schon der König gesessen“, mit dem ein Achtklässler seine Eltern in Düsseldorf empfing, spiegelte das Besondere, das wir alle dort empfunden haben.
Deutlich intensiviert wurden auch die musikalischen und die menschlichen Kontakte zu unseren Brüsseler Freunden, deren uns bereits vertraute Gastfreundschaft auch in diesem Jahr wieder beispielhaft war und mit Sicherheit wieder ein Miteinander über die Orchesterbegegnung hinaus weiter befördert hat. Der Europäischen Schule in Brüssel ist zu danken dafür, den Rahmen für dieses Erlebnis ermöglicht zu haben, und für das bereichernde musikalische Miteinander, das beide Orchester weiter gebracht hat und von dem beide Ensembles zehren werden. Dass auf „deutscher Seite“ alles so reibungslos klappte, ist überdies dem unermüdlichen Einsatz von Herrn Veh und Frau Kretschmann-Einsfelder geschuldet, die im Vorder- und Hintergrund mit gewohnter Zuverlässigkeit und Weitsicht wirkten. (Dr. Rademacher)


Dezember 2008
Kirchlicher "Steuermann" in Mannschaftskajüte
Gespannt warteten in der ersten Stunde die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und ihre Lehrer in der Schulkapelle auf den angekündigten Gast aus Köln.
Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp hatte sich zu einer Visite am Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium angesagt und wollte seinen Besuch mit der Feier der Eucharistie in der Schulkapelle beginnen.
Ein Stau auf dem Weg nach Düsseldorf sorgte leider für eine kleine Verspätung - sehr zum Wohlgefallen der Schüler, die die zweite Unterrichtsstunde dahinschwinden sahen. Mit fünfzehnminütiger Verspätung konnte dann aber der Gottesdienst beginnen, der anspruchs- und stimmungsvoll als Rorate-Messe mit Kerzenlicht gefeiert wurde.
In seiner Predigt stellte sich der Generalvikar den Kindern zunächst als Steuermann auf dem großen Kölner Kirchenschiff vor, der den Kurs des Kapitäns (Erzbischof Kardinal Meisner) umzusetzen und sich um Schiff, Mannschaft und Passagiere an Bord zu kümmern habe, auf dass es allen gut ergehe.
In dieser Mission (Visite - nicht Visitation!) stellte sich Dr. Schwaderlapp dann auch in der "großen" Pause den Kolleginnen und Kollegen vor, von denen aber nur ein Bruchteil anwesend sein konnte, da die anderen ihren eigenen Borddienst (sprich Pausenaufsicht) wahrzunehmen hatten.
Ein Gang durch die Schule und Gespräche mit Lehrern, Schulleitung und OberstufenschülerInnen standen weiterhin auf dem kurzen Besuchsprogramm, mit dem der Generalvikar einen persönlichen Eindruck vom Erzbischöflichen Suitbertus-Gymnasium gewinnen wollte. Denn - so Dr. Schwaderlapp - "die katholischen Schulen sind uns sehr wichtig, und die Lehrerinnen und Lehrer haben eine große Chance und Aufgabe als christliche Erzieher."
Übrigens: weder dem Generalvikar noch seinen Begleitern aus der Hauptabteilung Schule/Hochschule des Erzbistums, Herrn Bardenheuer und Herrn Schmitz, war trotz eifrigen Bemühens irgendein Hinweis auf den/die künftige(n) Schulleiter(in) zu entlocken.


Januar 2009
Französisch-Akzente
1.) Sehr gute Ergebnisse des Suitbertus-Gymnasiums beim Internet-Wettbewerb des «Institut Français»

Sehr ansprechend waren auch in diesem Jahr die Ergebnisse und Platzierungen unserer Französischschüler beim jährlich am Deutsch-Französischen Tag (22. Januar) vom Düsseldorfer Institut Français durchgeführten Internetwettbewerb. Dabei mussten die Schüler mit Computerunterstützung und online per Internetrecherche knifflige Aufgaben lösen, Briefe schreiben, Slogans erfinden, Sachfragen beantworten, die alle einen direkten Bezug zum spezifischen deutsch-französischen Verhältnis, zur Kultur und Geschichte der beiden Länder hatten.
Im «Niveau1» (Anfänger in Französisch) erreichte die Lerngruppe 8 c/d von Frau Dr. Barner einen sehr guten fünften Platz, die Parallelgruppe 8 a/b von Frau Reinhard  wurde guter siebter von 60 in dieser Kategorie teilnehmenden Gruppen.
In der höchsten Stufe («Niveau 4») gab es dieses Jahr drei teilnehmende Gruppen unserer Schule. Dies war möglich durch die Einbeziehung des neu gestalteten Medienraums mit zahlreichen Computerarbeitsplätzen im K 2. Der Leistungskurs der Jahrgangsstufe 13 von Frau Dr. Barner konnte dort arbeiten und erreichte einen sehr guten 6. Platz unter 136 hier teilnehmenden Gruppen (vgl. Foto). Der Gk 12 von Frau Reinhard wurde guter 9. dieser größten Konkurrenz. Nicht schlecht schlug sich auch der Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12, der den 27. Platz belegte.
>>> nähere  Informationen zum Wettbewerb, zu den Platzierungen und zu den Fragen/Aufgaben sowie den Lösungen
[Matthias Schmitz-Arenst, Fachvorsitzender]

2.) DELF / DALF Sprachprüfungen
Wie bereits in den letzten Jahren haben sich im Januar dieses Jahres unsere Schülerinnen und Schüler wieder in sehr großer Zahl den externen Sprachprüfungen des französischen Bildungsministeriums unterzogen. In diesem Jahr waren es 86 Kandidaten, im letzten Jahr sogar 110.
Die DELF-/ DALF-Prüfungen sind international anerkannt. In einer mündlichen und einer schriftlichen Prüfung weisen die Schüler ihre Fähigkeiten in der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit sowie im Hör- und Leseverstehen in der Fremdsprache nach. An unserer Schule werden die Schülerinnen und Schüler in speziellen Kursen auf diese Prüfungen vorbereitet. Diese Kurse finden außerhalb der regulären Unterrichtszeit (0.Stunde /7.Stunde) statt und werden von den engagierten Französischlernern gerne angenommen. Die Ergebnisse der Prüfungen werden für Ende März erwartet.
[Monika Reinhard, DELF-/DALF-Beauftragte]


31. Januar 2009
Unser Mathe-Team in Maastricht 2009
Team-Mitglieder: Michael Schöppe, Nikita Heinzelmann, Tobias Schneppe, Christian Klucken, Alexander Gronwald (nicht auf dem Bild)
Am 31. Januar fand der MMM Wettbewerb der Universität Maastricht statt. Bei diesem Gruppenwettbewerb für mathematisch begabte Schülerinnen und Schüler müssen fünf komplexe Aufgaben in zweieinhalb Stunden bearbeitet werden.
In diesem Jahr verteilten Piraten ihre Schätze, Quadratzahlen mussten in vorgegebenen Feldern angeordnet werden, Bankräuber saßen am Lagerfeuer, Pizzen wurden aufgeteilt, und in Erinnerung an den 200. Geburtstag von Darwin sollte ein Flug zu den Galapagos-Inseln berechnet werden.
Unsere Experten fanden zu einigen dieser Probleme durchaus brauchbare Ansätze und teilweise auch vollständig richtige Lösungen. Bei der starken Konkurrenz von vierzig Teams aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland erreichten sie einen sehr guten achten Platz.   >> Ranking    >> Aufgaben   >> Lösungen
Herzlichen Glückwunsch!

 

Donnerstag, 5. Februar 2009
Schulgespräch - Dr. Bernard Bueb: "Charakterbildung in unmoralischer Zeit"

Mit dem gestrigen Abend haben die Schulgespräche einen Höhepunkt erreicht - wenn man denn die Zuhörerzahl als Gradmesser nimmt. Über 300 Gäste waren erschienen, um die Stimme eines Rufenden in der Bildungswüste zu hören. Und sie wurden offenbar nicht enttäuscht: lang anhaltender Applaus am Ende des Vortrags, ein reger Verkauf der signierten Bücher des Verfassers und viele Gesprächsgrüppchen noch lange nach Ende der Veranstaltung dürfen wohl dahingehend gedeutet werden, dass Dr. Bueb sehr Anregendes und Erhellendes zum Thema Bildung vorgetragen hatte. Deshalb an dieser Stelle auch einmal einen ganz herzlichen Dank an den Organisator der SCHULGESPRÄCHE und des Vortrags, Herrn Kainzmaier, dessen Bemühungen und nachhaltiges Insistieren den prominenten Redner vom Bodensee in unsere Schule führten.
Was ist denn nun der richtige Weg aus unserer Bildungsmisere?
Unter anderem nannte Dr. Bueb folgende Inhalte:


Freitag, 30. Januar 2009
Theater am Suitbertus: "Die kahle Sängerin"
Zwar ist dem Besucher und Berichterstatter dieses Theaterspektakels in keiner Weise klar geworden, welche Bewandtnis es mit der kahlen Sängerin und ihren Frisurproblemen hat oder was den Autor zum Titel seines Stückes bewogen hat - aber er durfte wieder einmal erfahren, welch gewaltige Potentiale in unseren Schülerinnen und Schülern stecken und was ein befähigter und leidenschaftlicher Theatermann und Regisseur (Martin Parent) aus ihnen herauslocken kann. Auch freut den Beobachter die große Bereitschaft von Schülern und Eltern, sich in der Organisation, Ausstattung und den Arbeiten hinter den Kulissen und in der Technik einzubringen.
Wenn man an diesem Abend erleben durfte, wie 6 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 in klarster, nuancenreicher Artikulation mit hoher Präzision und Konzentration schwierigste, sinnfreie Dialoge führen und souverän auf der Bühne agieren, dann sollte dies für uns alle ein erneuter Anreiz sein, diese wunderbaren Talente (exkludiert: sinnfreies Sprechen) auch im schnöden Schul-Unterrichtsalltag nicht verloren gehen zu lassen sondern zu entwickeln und zu entfalten.
Herzlichen Dank für eine beeindruckende Vorstellung! [Rainer Nückel]
Foto-Diashow          Martin Parent: Einordnung des Stückes + Bilder
 


Vorstellung der neuen Schulleitung
Interessiert-gespannt hatten sich alle 1.000 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in der Suitbertus-Halle eingefunden, um der neuen Schulleiterin und dem neuen Schulseelsorger zum ersten Mal zu begegnen und sie mit ihren Vorstellungen über Schule und Schüler kennenzulernen.
Zunächst begrüßte Herr Schmitz, kirchlicher Schulrat, im Namen des Schulträgers die Versammelten; er verlas noch einmal die Ernennungsurkunde des Erzbischofs.
Als Kurzversion ihres Zieles formulierte Frau Haupt: "Der Schüler soll an dieser Schule glücklich werden." In der Entfaltung dieser Kurzformel führte Frau Haupt aus, dass es ihr wichtig sei, dass Schüler lebensfrohe Menschen werden, die eine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem Leben entwickelten, dass sie ihre Stärken und Schwächen erkennen und annehmen, mit Erfolgen und Niederlagen umzugehen lernen und den ihren Befähigungen gemäßen Platz finden. Wichtig sei, nicht totes Wissen aufzuhäufen, sondern die je eigenen Begabungen und Talente zu entwickeln und dann - Verantwortung übernehmend - in den Dienst der Gemeinschaft einzubringen.
Der neue Schulseelsorger Johannes Wirthmüller richtete nur wenige Worte an die Zuhörer und versprach, dass er vor allem auch ein verlässlicher  Ansprechpartner für diejenigen in der Schule sein wolle, die des Zuspruchs und der Stützung besonders bedürfen: "... dass wir keinen übersehen und dass das Herz nicht zu kurz komme." Auf diese Weise wolle er mit Rat und Tat zum Glück (oder zum "Leben in Fülle") für jeden Schüler beitragen.
>>> Verabschiedung des Schulleiters Dr. Tenhaken

 

1.420 Euro: Spende an Armenschule Notre-Dame   
Neu: Dank-Schreiben vom Misereor
Heute haben wir von unserer Schule aus eine weitere Spende an Misereor überwiesen. Die 1420,- € stammen aus dem sehr gut angenommenen Kaffee-/Waffel-/Brötchen- und Kuchenverkauf am Tag der „Offenen Tür“ für die neuen Fünftklässler und von der Cafeteria am letzten Elternsprechtag. Bei beiden Aktionen haben vor allem die Schüler der Klasse 8a geholfen, denen somit ganz herzlich für ihr großartiges Engagement und ihre viele Arbeit gedankt wird.
Auch allen Spendern und Gästen unserer Cafeteria ein ganz herzliches Dankeschön!!!
Matthias Schmitz-Arenst

 

 

Erste Karnevalsfeier nach 27 Jahren
Zwar ungeübt im schulischen Karneval-Feiern, aber dennoch fröhlich-unbefangen, mit ganz viel Kreativität und Gestaltungsfähigkeit bei den Kostümen und Verkleidungen haben Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrerinnen und Lehrer gezeigt, dass sie feiern können und wollen und "Spass an der Freud haben". Sehr bunt und phantasievoll ging es in der "Swidbert-Halle" (?neuer Namen gesucht!?) zu, in der sich ganz spontan und improvisiert in wenigen Tagen Schüler und Lehrer zu einem "Mini-Elferrat" zusammengefunden hatten, die ein kleines Programm mit Musik, Kostüm-Prämierung und 2 Lehrer(innen)-Büttenreden präsentieren konnten.
Besonderes Lob an den von Köln eingeschleusten  "under-cover-Hausmeister 007" alias Studiendirektor Bernhard Geuß, der humorvoll und topaktuell aus dem Nähkästchen des mittlerweile zur "Haupt"-Schule degradierten Suitbertus-Gymnasium berichtete.
Spontane, fröhliche Polonaisen ließen erkennen, dass dem Bewegungspotential der SchülerInnen zukünftig sicherlich mehr Rechnung getragen werden sollte. Über"haupt": Viele Stimmen wurden gehört, dieses erste improvisierte Karnevalsfest"chen" im nächsten Jahr einfach länger vorzubereiten und auszubauen und und dabei die sich heute andeutenden Kreativ-Potentiale zu nutzen
Allen Initiatoren und Organisatoren vor unter hinter den Kulissen (z.B. Magnus!!)  und vor allem den tollen kleinen und großen kostümierten Karnevalsjecken - herzlichen Dank fürs Mitmachen!
[Bild oben links: die jecke Schulleitung - Frau Haupt und Herr Nickenig-Heimbach; Bild oben rechts:Büttenredner Frau Stamm und Herr Geuß - sie gingen mutig, kurzentschlossen und erfolgreich in die Bütt.]

         

     

Große Diashow mit Karnevalsbildern in Zip-Verzeichnis [22 MB]; darin eine EXE-Datei, die als Diashow starten sollte.


1. März 2009

Suitbertus-Schüler bei XIX. Erzbischöflichen Musiktagen in Altenberg

Passend zur Feier des 750jährigen Geburtstages des wunderschönen Altenberger Doms fand am Sonntag in einem Pontifikalamt, das Weihbischof Heiner Koch zelebrierte, die Aufführung der Musik statt, die 150 Schülerinnen und Schüler der erzbischöflichen Schulen in den vorausgegangen Tagen erarbeitet hatten. Das
Repertoire stammte aus dem Werk von Felix Mendelssohn Batholdy (1809-1847), dessen 200. Geburtstag ebenfalls in diesem Jahr gefeiert wird. Im Mittelpunkt stand das anspruchsvolle Paulus-Oratorium. Die jugendlichen SängerInnen und Orchestermusiker verdienen höchste Anerkennung, da es ihnen gelungen ist, in nur 3 Tagen die schwierigen Choräle sicher im Ton und klanglich beeindruckend zu erarbeiten und dann im Gottesdienst perfekt aufzuführen. Lang anhaltender Applaus der zahlreich erschienenen Besucher war verdienter Lohn für harte Arbeit. - Eindruck eines Teilnehmers: "Zwar mussten kurzfristig Änderungen vorgenommen werden, weil das eine der Chor nicht singen konnte und ein anderes das Orchester zum Verzweifeln brachte, doch war der Klang der 150 Sänger und Musiker spätestens bei der Aufführung im Altenberger Dom gewaltig und schön." [T.P.]
Dank gebührt natürlich auch den begleitenden Lehrern und vor allem dem musikalischen Leiter der Veranstaltung, Winfried Krane, Leiter der Musikschule des Kölner Domchores, - sowie dem Schulträger, der seinen Schulen diese Möglichkeit eröffnet.
Die Freude am Musizieren war auf jeden Fall allen anzusehen und zu hören; die teilnehmenden Schüler haben dabei durchaus Zusatzbelastungen auf sich genommen - verpasste Unterrichtsstunden in der Klausurphase, und einige haben sogar noch ihre Klausuren in Altenberg zwischen den Probenterminen geschrieben.
Aus unserer Schule teilgenommen haben 10 Schülerinnen und Schüler in Orchester und Chor: Adrian Pecchi (11), Anna Nückel (12), (beide nicht auf dem Foto unten) Antonia Kroll, Friederike Fugmann, Franziska Bach, Björn Schrinski, Tim Raspel, Julian Endres und Tobias Potthoff (alle 13); außerdem als ehemalige Suitbertus-Schülerinnen Moira Obendorf und Clara Beck.

 

1. März 2009
Geschafft! Frau Lutz als Mediothekarin fest angestellt!

Wir freuen uns, Ihnen endlich mitteilen zu können, dass ein Weg gefunden und beschritten worden ist, um unserer Bibliothekarin für zwei Jahre einen festen und fair bezahlten Arbeitsplatz zu geben.
In der vergangenen Woche wurde der Arbeitsvertrag unterzeichnet (siehe Bild: Frau Lutz und Herr Fischer, Vorsitzender des Vereins "Suitbertus-Lernzentrum e.V.").
Einen größeren Teil der Lohnkosten übernimmt dabei die ARGE - den anderen Teil muss die Schulgemeinschaft aufbringen.
Die bisherige positive Resonanz aus Eltern-, Schüler- und Lehrerschaft lässt uns sehr zuversichtlich sein, dass wir diese Aufgabe meistern können und werden - wenn alle mithelfen, dieses Projekt zu einem solidarisch getragenen Schulprojekt zu machen.
Zum Verein, zu Einzelheiten und Hintergründen, zu weiteren Plänen und den Spendenformularen >>> www.suitbertus.de/lernzentrum

 

4. März 2009
Erfolgreich beim 18. Latein-Wettbewerb „Legamus Latine“ der erzbischöflichen Schulen in Köln
Beim diesjährigen Lateinwettbewerb „Legamus Latine“ der erzbischöflichen Schule am 04.03.2009 im Kölner Ursulinengymnasium errang Ludwig Richter aus der Klasse 7d einen hervorragenden 2. Platz. Er zeigte überhaupt kein Lampenfieber und lieferte vor einer sehr gut gefüllten Aula einen überragenden Lesevortrag des lateinischen Textes, den er 15 Minuten vorbereiten durfte.
Auch die Schüler/innen aus der Klasse 6b Celina Meka, Katharina Hagedorn und Janick Schnathorst konnten sich trotz stärkster Konkurrenz gut behaupten. Mit ihrem Vortrag über einen lustigen Sklavenkauf hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Der 3. Platz war zwar nicht ihr Traumergebnis, aber immerhin hatten sie sich in der größten Wettbewerbsgruppe gegen viele sehr gute Mitbewerber bestens behauptet.
Als Siegesprämien erhielten die Schüler/innen römische Münzen, Stifte, Plakate und natürlich lateinische Urkunden.
Mit diesen Preisen schwer bepackt, konnten sie nach einem langen Tag in Köln die Rückreise nach Düsseldorf antreten.     (M: Greif)

 

Samstag, 7. März 2009
Neuauflage Gospel-Workshop am Samstag
Am Samstag war es wieder so weit: In unserer Mehrzweckhalle versammelten sich ca. 120 Große und Kleine, um nach der Premiere im Jahr 2007 zum zweiten Mal an einem Gospel-Workshop unter der Leitung von Prof. Stephan Görg (Musikhochschule Köln) teilzunehmen. Erfreulicher Weise kam auch unsere (neue) Schulleiterin Frau Haupt dazu, um Herrn Görg, seinen Sohn Sebastian (Schlagzeug) und die anderen Musikfreunde zu begrüßen und die drei musikalischen Stunden zu eröffnen.
Und die hatten es mal wieder in sich: Herr Görg hatte in kurzer Zeit eine zwanglos-freundliche Atmosphäre geschaffen, in der sich die Teilnehmer/innen im Alter zwischen 9 und über 60 Jahren gemeinsam zu sängerischen Höchstleistungen aufschwangen. Er probte mit der wieder einmal beachtlich große Gruppe drei neue Gospelstücke ein; währenddessen brachte er die Teilnehmer dazu, die Ohren zu schärfen, viele Muskelpartien auch außerhalb des Stimmapparats zu bewegen, sich gesanglich in den Gesamtklang einzubringen - kurz: drei Stunden voller Musik, guter Laune und Gemeinschaftsgefühl zu genießen. Der Schlussdurchlauf der drei Stücke (hier in Ausschnitten zu hören) stellte einen schönen Abschluss dieses gelungenen Samstagvormittags dar: >> born again   >> light a candle    >> to my fathers house
Wer die Aufnahmen gerne vollständig und in bester Qualität auf CD hätte, kann sie für € 2,00 von mir bekommen. Sie unterstützen damit die musikalische Arbeit an unserer Schule. (Christoph Verhoeven, ch.verhoeven@gmx.de )

     


5. März 2009
6d schlägt (fast) ganz Düsseldorf - Riesenerfolg beim Kopfrechnenwettbewerb
In zwei Rechendurchgängen von jeweils 5 Minuten haben sich am Nachmittag des 5. März 33 Schülerinnen und Schüler der Düsseldorfer Gymnasien und Gesamtschulen zu einem Kopfrechnenwettbewerb am Marie Curie-Gymnasium getroffen. Alle Teilnehmer mussten sich in einer Vorrunde zunächst unter allen Sechstklässlern an den eigenen Schulen für diese Endausscheidung qualifizieren. Katharina Klein, Gideon Gottschalg und Leonard Müller, alle aus der 6d, konnten sich von unserer Schule in einer harten Schulmeisterschaft durchsetzen.
Voller Erwartung, gemischt mit einer Portion Ungewissheit „Wie gut sind eigentlich die anderen?“, fuhren wir zur Stadtmeisterschaft.
„Ich habe eigentlich ein gutes Gefühl“ oder „Von der ersten Seite habe ich fast alle Aufgaben.“ waren die ersten, spontanen Bemerkungen  nach dem Wettkampf. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung wurde durch Kuchen und Getränke verkürzt. Dann endlich war es soweit. Rückwärts von Platz 12 bis Platz1 wurden die Platzierungen vorgelesen.
Platz 5 - und immer noch kein Schüler von uns. Sollten wir dieses Mal leer ausgehen?
Doch dann:
Platz 4: Katharina Klein
Platz 3: Gideon Gottschalg und
Platz 2: Leonard Müller.
Ein tolles Ergebnis mit hervorragender mannschaftlicher Geschlossenheit! Glückwunsch! Ihr könnt stolz auf euch sein! [Heinz Kalenberg]
 

12. März 2009
DDR-Dissident zu Besuch vor Geschichtsschülern: "Vom Marschlied zur Rockmusik ..."
Am Donnerstag, 12.03. hatten die Fachgruppe Geschichte und ihr Vorsitzender Herr Greif für die Geschichtskurse der Jahrgangsstufe 12 im Musiksaal einen Vortrag mit dem DDR-Dissidenten Thomas Lukow organisiert.
„Vom Marschlied zur Rockmusik – Jugend in der DDR“, dieses Thema stellte Herr Lukow eineinhalb Stunden mit Audiomaterial, einem kleinen Film und vielen Bildern anschaulich dar. Dabei berichtete er von seinen persönlichen Erfahrungen in der DDR. Thomas Lukow war zunächst Mitglied der jungen Pioniere und der FDJ, die ihn in seiner Entwicklung beeinflussten. Eltern in der Partei und eigenes Engagement in der Freien Deutschen Jugend ließen ihn auch zunächst auf eine gute Zukunft in der DDR hoffen, doch seine Liebe zur Musik brachte die Wende. Als er 18 Jahre alt war und auf einem Rockkonzert die brutale Gewalt der Staatsmacht erlebte, wurde ihm klar, dass die DDR nicht so demokratisch war, wie ihr Name vermuten ließ. Er trat aus der FDJ aus und wurde nun als gefährlicher Bürger bespitzelt und überwacht, da auch seine Band keine DDR konforme Musik machte. Er versuchte schließlich aus der DDR zu fliehen, was schließlich zur Haft in Bautzen II und Berlin-Hohenschönhausen führte.
Herr Lukow gestaltete den Vortrag speziell für Schüler, und so waren seine Ausführungen und Bilder vermehrt auf seine Schul- und Jugendzeit gerichtet. Er zeigte uns, dass die Defizite der DDR nicht nur in fehlenden Bananen und Ketchup bemerkbar waren, sondern dass vor allem die Freiheitseinbußen für die Jugendlichen der Deutschen Demokratischen Republik der größte Verlust waren. Dabei zog er immer wieder Parallelen zur Zeit des NS-Regimes in Deutschland.
Die anschließende Diskussion richtete sich vor allem auf die heutige Situation des Deutschen Radikalismus - rechts wie links - und ermöglichte so eine Auseinandersetzung mit der aktuellen DDR-Verklärung und der Deutschen Politik.
Carolin Olbertz


Freitag, 13. März 2009
Multivisionsschau des BUND
Nicht mit dem Wetter gerechnet hatten offenbar die Klima- und Medien-Experten der Multivisions-Schau des BUND. Zumindest war ihnen nicht bewusst, welche Leuchtkraft die Sonne entfalten kann - und dass auch ein starker Projektor dieser nicht gewachsen ist. So mussten sie sich unter dem gläsernen Dach der Mehrzweckhalle der Sonne geschlagen geben: die beiden letzten Vorführungen für die älteren Schüler fielen aus - und nur die Klassen 5 bis 8 kamen in den Genuss einer Vorführung.
Ein Schüler der achten Klasse berichtet: "Am Freitag, dem 13. März, wurde den Klassen 7 und 8 das Klima-Projekt des BUND vorgestellt. Die Multivisions-Show fand in den ersten beiden Stunden in der Mehrzweckhalle unserer Schule statt. Alle Schüler fanden sich vor einer großen Leinwand ein und hörten interessiert einem netten jungen Mann zu, der in das Thema einführte. Er erklärte die G
rundidee des Projekts: Der Film und die anschließende Diskussion sollen die Jungendlichen über die dramatischen Folgen der Klimaerwärmung informieren. Mit einem großen Beamer wurde der Film auf eine Leinwand übertragen, so dass es allen möglich war den Film zu sehen. Er zeigte, welche Folgen die Klimaerwärmung hat und dass viele Naturkatastrophen mit ihr zusammenhängen, wie Wirbelstürme und Überschwemmungen. Auch der Treibhauseffekt und die Ursachen der Klimaerwärmung wurden anschaulich dargestellt. Vor allen Dingen zeigte der Film, dass die Klimaerwärmung nichts ist, was weit weg liegt, sondern schon begonnen hat. Im zweiten Teil des Films wurden verschiedene Lösungswege präsentiert: Es wurde gezeigt, dass das Nutzen von Sonnenenergie wesentlich sinnvoller ist als das Heizen mit Kohle oder ähnlichen schädlichen fossilen Brennstoffen. Auch zeigte der Film Jugendliche, die sich mit Gesprächen und Diskussionen in der Öffentlichkeit für alternative Energiequellen einsetzen.
In der anschließenden Diskussion wurden auf der Leinwand Bilder, Diagramme und Satellitenaufnahmen zu dem Thema gezeigt. Wir hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder waren zum Mitmachen aufgefordert, indem wir Fragen beantworten sollten. Das Ergebnis der Diskussion war, dass es auch uns Jugendlichen möglich ist, etwas für unser Klima zu tun zum Beispiel durch das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad oder durch Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, Ausschalten von Standby-Geräten oder Entfernung von Aufladestationen aus der Steckdose, wenn kein Gerät aufgeladen wird, da diese dennoch Strom ziehen. Pünktlich zur ersten großen Pause endete die durchaus interessante Veranstaltung." [D.N.]


Montag, 16. März 2009
Besser geht es nicht:
mit allen 6 Mannschaften Stadtmeister geworden!
Als unbezwingbare Schwimm-Hochburg hat sich das Suitbertus-Gymnasium bei den Stadtmeisterschaften am Montag erwiesen.
Mit je drei Jungen- und Mädchenmannschaften (Wettkampfklassen II - IV) ist Herr Nisters als betreuender Sportlehrer angetreten - und alle Schwimmerinnen und Schwimmer konnten als Sieger in ihrer Altersgruppe den Weg nach Hause antreten.
Ein tolles Ergebnis - und herzlichen Glückwunsch den Sportlern und ihrem Betreuer!
Auf dem Bild nebenan: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Suitbertus-Gymnasiums - im roten Siegertrikot!
Einzelheiten und Ergänzungen aus einem Bericht des betreuenden Lehrers:
"Diesen Montag werden 60 Schülerinnen und Schüler unserer Schule sicherlich so schnell nicht vergessen. Zum ersten Mal war unsere Schule in der Lage, sowohl bei den Schülerinnen als auch bei den Schülern bei den Stadtmeisterschaften im Schwimmen am 16. März 2009 im Rheinbad in jeder Altersstufe bzw. Wettkampfklasse eine Mannschaft zu stellen.
Bei diesem Mannschaftswettbewerb müssen von den zehn Mitgliedern einer Mannschaft bestimmte Strecken in den Bereichen  Rücken, Brust, Schmetterling und Freistil geschwommen werden, hinzu kommen noch zwei Staffeln. Die erzielten Ergebnisse bzw. Zeiten werden am Ende addiert, wobei die Mannschaft mit der geringsten Gesamtzeit gewinnt. Bereits während der Wettkämpfe wurde dem aufmerksamen Beobachter klar, dass wir in in zwei oder drei Wettkampfklassen vorne lagen, umso größer war aber die Überraschung und Freude bei der Siegerehrung, als bekannt wurde, dass es unseren Schülerinnen und Schülern gelungen war, alle sechs möglichen Stadtmeistertitel zu erringen.
Herzlichen Glückwunsch!

        

Insgesamt 10 Stadtmeisterschaften in diesem Jahr!
Weiterhin können wir den Fußballerinnen (Jahrgang 94 – 96) zum Gewinn der Stadtmeisterschaft am 12. März 2009 gratulieren. Sowohl in der Vor- als auch in der Endrunde konnten alle Spiele gewonnen werden, ohne auch nur einen Gegentreffer zu kassieren.
Nicht zu kurz kommen sollte auch das erfolgreiche Abschneiden unserer Schüler (Jahrgang 92 – 95) im Handball im Dezember 2008, dem schon Siege der Mädchen (Jahrgang 94 – 96)  und  Jungen (Jahrgang 92 – 96) im Tischtennis vorausgingen. Diesen beiden Mannschaften gelang es sogar, sich für das Regierungsbezirksfinale zu qualifizieren.
Somit haben unsere Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2008/09 bereits zehn Stadtmeistertitel gewonnen. Eine tolle Leistung!"

 

Klasse 8d:
Spendenübergabe & Besuch im Trebe-Cafe

In der vergangenen Woche (Donnerstag, 19. März) machte sich die Klasse 8d in Begleitung von Frau Dr. Barner und Herrn Stegt auf, um dem Trebe-Cafe auf der Kölner-Straße einen Spendenbetrag zu überreichen.
220 Euro waren zusammengekommen, als die Klasse letztes Jahr Weihnachten beschlossen hatte, diese Einrichtung zu unterstützen - statt Geld für "fragwürdige" Geschenke beim Wichteln auszugeben.
Nach dem Kennenlernen der Einrichtung und der Mitarbeiterinnen, die dort täglich haupt- und ehrenamtlich jungen Mädchen in schwierigen Verhältnissen helfend und schützend zur Seite stehen, wusste die Klasse, dass sie eine gute Entscheidung getroffen hatte und das Geld mit Sicherheit dort gut angelegt ist.
Ihr Wunsch: "Wer helfen möchte: Mädchen können mal ihren Kleiderschrank ausmisten und die Sachen dort abgeben; Eltern, die kostenfrei oder günstig an Verbandszeug und ähnlich medizinische Dinge kommen, können auch diese gerne ins Trebe Café bringen. Außerdem werden Geldspenden natürlich immer dankbar angenommen. Informiert euch einfach auf www.trebe-cafe.de, wenn euch die Einrichtung und deren Arbeit interessiert.

 

Mit Ehrgeiz und Freude gemeistert
Begeisterter Applaus des Publikums beim Chorkonzert des Suitbertus-Gymnasiums
Am Ende schienen selbst die ehrwürdigen Heiligenfiguren in der Rheinhauskapelle des Suitbertus-Gymnasiums in Kaiserswerth ein Lächeln auf den Lippen zu haben, so stark hatte sich auf das Publikum die spürbare Freude an der Darbietung der 37 jungen Sängerinnen und Sänger übertragen, die unter der Leitung von Christoph Verhoeven zu einem Chorkonzert am 23. März geladen hatten. Und der Besuch hatte sich gelohnt. Der erst zwei Jahre existierende Schülerchor des Gymnasiums bestach durch eine erstaunliche Homogenität, durch sichere Intonation und klare Artikulation der fast ausschließlich englischen Texte. Mehr noch aber ist hervorzuheben, dass es dem Chor unter seinem Dirigenten gelang, den Charakter der einzelnen Stücke in ihrer Variabilität von überschäumender Heiterkeit („Barbar’ Ann“) bis hin zum melancholischen „Auld Lang Syne“ einfühlsam und atmosphärisch dicht zu vermitteln. Unterstützt wurden einige Darbietungen durch die sensible und kompetente Klavierbegleitung von Natascha Kretschmann-Einsfelder.

Dem Konzert vorangegangen war ein intensives Probenwochenende („Wir haben an einem Tag neun Stunden nur gesungen“), das nicht nur musikalisch Erfolg zeitigte, denn nicht zuletzt das offensichtlich von der Freude an der gemeinsamen musikalischen Arbeit  getragene Verhältnis aller Mitwirkenden untereinander trug zu der festlich-frohen Atmosphäre in der barocken Kapelle bei, die notabene bis auf den letzten Platz gefüllt war. Am Ende blieb nur  - nach einigen Zugaben – ein Wunsch offen: Hoffentlich bald wieder!
Roland Schneider


30. März - 3. April 2009
Abiturientia 2009
Motto-Tage und Abi-Gag

Strahlende, feiernde, fröhliche, mutig gestylte Abiturienten hat das Gymnasium in den letzten Tagen - der Motto-Woche - gesehen. Die Schule wandelte sich gemäß dem jeweiligen Motto vom Märchenland zum Horror-Ort mit Zwischenetappen sozialen Niedergangs und geschlechtlicher Desorientierung. Perfekte Verkleidungen und liebevoll-kreative Dekor-Details sowie die passende musikalische Untermalung zeigten die Freude und Gestaltungsfähigkeit unserer Abiturienten. Hinzu trat eine pädagogisch gebotene Selbstdisziplinierung der allermeisten abgehenden Schüler/innen zur Aufrechterhaltung des normalen Schulbetriebs: der Unterricht anderer Klassen wurde nicht gestört.
Höhepunkt war natürlich der letzte Tag der Feierwoche. Standesgemäß wurden die Jahrgangsstufenleiter in einer schwarzen amerikanischen XXL-Limosine abgeholt; der rote Teppich wartete auf die Eintretenden - und auf die Jahrgangsstufenleiter eine fragwürdige lukullische Aufgabe: sie mussten, um den Schlüssel zum Öffnen der Schule zu bekommen, ohne Arm-Einsatz einen Nachtisch-Kuchenberg bezwingen, der höchsten Kopfeinsatz forderte.
Danach konnte sich das Kollegium am tollen amerikanischen Frühstücksbüffet gütlich tun; die leeren Teller am Ende des Tages sind wohl das überzeugendste Argument, dass dieses Feier-Element besonders gut angekommen ist. Herzlichen Dank für die superleckere und einfallsreiche Beköstigung!
In der 5. Stunde kamen alle noch einmal auf ihre Kosten: in der toll ausgestatteten Halle konnten Lehrer und Schüler zeigen, welche Talente und Kompetenzen sie auszeichnen: ob Herr Kröger oder Herr Klosack-Corres bei einer Musik-Performance, Herr Schmitz-Arenst im erotischen "Tanz", Herr Etz und Frau Elmer bei einer Modenschau, Herr Stamm und Herr Greif im Wissens-Zweikampf und Schüler bei verschiedenen Denkaufgaben und Geschicklichkeitsspielen. Tolle Ideen, toller Einsatz und tolle Leistungen auf allen Seiten: bei den Organisatoren und den Mitspielern. Leider zeigte sich wieder einmal, dass unsere "Mehrzweckhalle" für solche Veranstaltungen mit Licht- und Luftverhältnissen nicht der richtige Ort ist: das Glasdach machte die projizierten Kamerabilder schlecht erkenntlich - und die zunehmend aufgeheizte Luft ließ viele nach frischer Luft im Freien lechzen.

Zuletzt: Die Schule freut sich mit den Abiturienten über die am Freitag ausgesprochene Zulassung zum Abitur und viele bereits jetzt erreichte hervorragende Leistungen und Punktekonten aus den Jahrgangsstufen 12 und 13 - und sie wünscht allen Prüflingen viel Erfolg bei der Vorbereitung und Meisterung der letzten Etappe, der Abiturprüfungen.

 


1. April 2009
Politik und Jugend:  Mathieu Kohmann vom Suitbertus-Gymnasium
nimmt an Harvard-Konferenz in Den Haag teil

Vom 22.03.09 bis zum 27.03.09 wurden die Türen des „Convention Centers“, dem Konferenzzentrum Den Haags, in dem diese Woche auch die Internationale Konferenz über Afghanistan stattfindet, für Studenten aus aller Welt geöffnet. 2.500 Studenten schlüpften in die Rolle von Diplomaten in Den Haag, der Stadt, die neben New York zentrale Organe der UN beherbergt wie zum Beispiel den Internationalen Gerichtshof oder das UN-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien, mit einem nur allzu bekannten „Hauch“ von Internationalität.
53 verschiedene Länder, 275 Universitäten und 2.451 Studenten zählte die Konferenz in den Haag, der Stadt des internationalen Friedens und der internationalen Gerechtigkeit. Unter ihnen ein Schüler des Suitbertus Gymnasium. Nicht nur derjenige, der sich auf dem Gebiet der Model United Nations-Konferenzen auskennt, wird erkennen, dass es letztlich doch einiges mehr war als ein „Hauch“ von Internationalität, das sich dort in Den Haag zusammenbraute.
Umso größer war daher auch die Ehre für Mathieu Kohmann als Schüler der 12. Klasse an der Harvard World MUN Konferenz, dessen prestigeträchtiger Name immer Massen von Studenten aus aller Welt anlockt, teilnehmen zu können. Mit Hilfe des gemeinnützigen Vereins „Jugendbildung in Gesellschaft und Wissenschaft“ konnte sich eine Gruppe von ehemaligen „Deutschen SchülerAkademie“ Teilnehmern, die sich durch besondere Leistungen im akademischen Bereich hervorgetan haben, an dieser Konferenz teilnehmen und sich auf Weltniveau politisch engagieren.
>>> mehr zur Konferenz - z. B. Simulation um Libyen und Überfall auf Atomtransport und Gespräch mit realem irakischen Botschafter  
>>> was sind MUNS          >>> Mathieu K. bei Spun 2009


31. März 2009
Orchesterkonzert

Unter den zahlreichen begeisterten Zuhörern (und auch unter den Instrumentalisten des Orchesters!) befanden sich einige ehemalige SchülerInnen. Eine von ihnen war so freundlich, den Konzertabend hier zu schildern:
"Unter dem Motto „Global Players“ entführten die beiden Orchester des Suitbertus-Gymnasiums am vergangenen Abend die zahlreichen Zuhörer auf eine gelungene musikalische Reise.
Sowohl die Jungen Suitharmoniker, bestehend aus Schülern der Unterstufe, als auch das Junge Suitbertus-Orchester (Jahrgangsstufen 8 bis 13) präsentierten ihre sehr anspruchsvollen Stücke auf gewohnt hohem Niveau. Durch intensives Proben und Engagement auf Schüler- und auf Lehrerseite, insbesondere durch Dr. Rademacher, durch die vielen Übungstage auf der vorangegangenen Orchesterfahrt sowie die organisatorischen Anstrengungen einer Vielzahl von Helfern ist es gelungen, in relativ kurzer Zeit ein Konzert zu gestalten, das dem gesamten Publikum zu großem Gefallen gereichte, was nicht zuletzt an dem lang anhaltenden Schlussapplaus festzumachen ist.
An einem einzigen Abend wurde eine Reise in viele verschiedene Welten unternommen; den Anfang nahm die Tour in den Vereinigten Staaten des ausklingenden 19. Jahrhunderts mit einem Stück, das stilistisch unter die so genannte Ragtime Musik, einen Vorläufer des Jazz, fällt. Von dort aus wurde mit Dvoraks Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ gekonnt ein Bogen in die Alte Welt (Slawischer Tanz) geschlagen. Sogar der Hades und irreale Welten (Filmmusik aus „Die Chroniken von Narnia“) konnten erschlossen werden, bevor die Reise schließlich auf Kuba mit „Guantanamera“ ein Ende nahm. Harmonisch fügte sich auch das Stück „Sailing“, welches als Zugabe gespielt wurde, in das den Abend durchziehende Reisethema ein.
Was Aristoteles vor mehr als 2000 Jahren feststellte, nämlich dass es „im Wesen der Musik lieg[e], Freude zu bereiten“, offenbarte sich beim gestrigen Orchesterkonzert auf vielfältige Weise. Denn nicht nur die große Begeisterung des Publikums war zu erkennen, sondern auch die Freude, die alle Mitglieder der beiden Orchester und natürlich auch Herr Dr. Rademacher an der gemeinsamen Arbeit empfinden. Die Vorstellung war also auf jeden Fall eine Reise wert!" [Katharina Hannen]  >>> Diashow zum Konzert

Klasse 8d:
Spendenübergabe & Besuch im Trebe-Cafe

In der vergangenen Woche (Donnerstag, 19. März) machte sich die Klasse 8d in Begleitung von Frau Dr. Barner und Herrn Stegt auf, um dem Trebe-Cafe auf der Kölner-Straße einen Spendenbetrag zu überreichen.
220 Euro waren zusammengekommen, als die Klasse letztes Jahr Weihnachten beschlossen hatte, diese Einrichtung zu unterstützen - statt Geld für "fragwürdige" Geschenke beim Wichteln auszugeben.
Nach dem Kennenlernen der Einrichtung und der Mitarbeiterinnen, die dort täglich haupt- und ehrenamtlich jungen Mädchen in schwierigen Verhältnissen helfend und schützend zur Seite stehen, wusste die Klasse, dass sie eine gute Entscheidung getroffen hatte und das Geld mit Sicherheit dort gut angelegt ist.
Ihr Wunsch: "Wer helfen möchte: Mädchen können mal ihren Kleiderschrank ausmisten und die Sachen dort abgeben; Eltern, die kostenfrei oder günstig an Verbandszeug und ähnlich medizinische Dinge kommen, können auch diese gerne ins Trebe Café bringen. Außerdem werden Geldspenden natürlich immer dankbar angenommen. Informiert euch einfach auf www.trebe-cafe.de, wenn euch die Einrichtung und deren Arbeit interessiert.


Juni 2009
Suitbertus-Schülerin erfolgreich im Fechten

Nachdem die Schülerin Ravyn Henning (Klasse 7d) bereits vor einigen Wochen zum zweiten Mal Stadtmeisterin im Fechten in ihrer Altersklasse geworden war, konnte hat sie am Wochenende einen besonderen sportlichen Erfolg verbuchen.
Bei der Schüler-Landesmeisterschaften des Rheinischen Fechterbundes konnte sie den 1. Platz  erfechten und darf sich somit "Rheinische Landesmeisterin 2009 der Schülerinnen Jg. 1997 im Degenfechten" nennen. 
Ravyn blieb im gesamten Turnier ungeschlagen und konnte sich somit auch gegen die vermeintlichen Favoriten der "Fechthochburgen" Solingen, Leverkusen und Bonn durchsetzen.
Herzlichen Glückwunsch!
 

Montag, 15. Juni 2009
«Concours de lecture 2009»
Am letzten Montag, den 15.6., fand in der zweiten Stunde der diesjährige Vorlesewettbewerb Französisch unserer Schule statt. Die Schulleitung, alle Französischlerner der 10. Klassen sowie alle Fachkollegen hatten sich im Suitbertus-Saal versammelt, um den vier Kandidaten aus den unterschiedlichen Gruppen zu lauschen. Die Sieger der Vorausscheidung der beiden Gruppen der 7er Anfänger lasen einen schwierigen literarischen Text vor, einen Auszug aus einer afrikanischen Novelle des französisch schreibenden Autors Cheik C. Sow aus dem Sénégal. In dieser Endausscheidung setzte sich Arne Hoffmann (10a) aus der Gruppe von Frau Dr. Hornstein gegen Anja Jesse (10c) aus der Grup pe von Herrn Ley durch.

Nach kurzer Zeit traten dann die 9er Anfänger gegeneinander an, die sich in ihren Lerngruppen durchgesetzt hatten. Hier mussten Pia Hardt (10d) aus der Gruppe von Herrn Schmitz-Arenst und Hendrik Wolff (10c) aus der Gruppe von Frau Reinhard einen Auszug aus einem Buch von Susie Morgenstern lesen, in dem es um einen typischen Mutter-Tochter-Konflikt ging. Hier gewann Hendrik vor Pia.
Die Jury, die die Sieger bestimmte, bestand in diesem Jahr neben einigen Französischlehrern auch aus zwei französischen Austauschschülern, die über zwei Monate lang (über das Programm «Brigitte Sauzay») unsere Schule besuchen und im Herbst ihre Partner für eben die gleiche Zeit in Frankreich erwarten, Sarah Basset aus Sèvres bei Paris und Maël Ezanno aus Rennes (Bretagne).
Nach der Entscheidung der Jury überreichte Frau Haupt den Siegern ihre Preise. Herr Ley hatte dabei wie jedes Jahr für einige wohlgekühlte Orangina gesorgt. Auf ein Neues im nächsten Jahr!!   Für die Fachgruppe Französisch: Matthias Schmitz-Arenst

 
 

Beitrag zum Theater-Event "Jedermann"
Dass es so lange gedauert, ist unverzeihlich.
Aber das lag nicht in der Verantwortung des Webmasters ...
>>> Zum Beitrag


Abitur 2009: herzliche Gratulation!


Selbst das Wetter ordnete sich am Samstag der Dramaturgie einer beeindruckenden Feierveranstaltung unter: Regen und Gewitter setzten erst ein, nachdem die Abiturienten ihre Zeugnisse und Glückwünsche bei dem nachfolgenden Stehempfang in der Schule entgegengenommen hatten.
Zuvor waren Basilika und Schulhalle die Orte, an denen die Leistungen der Abiturienten gewürdigt wurden. Die Impulse und Texte der festlich gestalteten Eucharistiefeier widmeten die Abiturienten dem Begriff "Unterbrechung" als Übersetzungsmöglichkeit des Religiösen. Die "normalen" Abläufe des Alltags und Lebens anhalten, unterbrechen und Raum schaffen für die existentiellen Fragen nach Sinn und Ziel, Stille schaffen für den möglichen Anruf Gottes - dies bewegte die Abiturienten angesichts der unbekannten Wege, die jede(r) nun einschlagen wird. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Schulseelsorger Pfarrer Wirthmüller sowie dem ehemaligen Schulseelsorger Msgr. Schüller und Ortspfarrer H.-J. Schmitz.

In der Halle verabschiedete Schulleiterin Claudia Haupt dann mit herzlicher Anteilnahme und klugen Ratschlägen ihren ersten Abiturjahrgang, den sie zwar selbst nur wenige Monate erleben, aber doch schon bei einigen Anlässen (Unterrichtsbesuche, Abiturprüfungen, Konzerte) und in vielen Einzelbegegnungen positiv kennenlernen konnte. [Rede von Frau Haupt]
Die Elternvertreterin, Frau Bünten, ließ humorvoll und nachdenklich die neunjährige Schulzeit noch einmal im Zeitraffer Revue passieren - mit großem Dank an die Jahrgangsstufenleiter, Herrn Kainzmaier und Herrn Vinke. Originell und gehaltvoll waren sowohl deren Ansprache wie auch die der Schülervertreter, Katharina Klucken und Tobias Potthoff: Sie zeigten in Inhalt, Tonfall und Präsentation, wie gut und vertrauensvoll sich das Verhältnis zwischen Schülern und Jahrgangsstufenleitung entwickelt hat.
Einen besonderen Applaus und eine einzigartige Auszeichnung erhielt Tobias Potthoff aus den Händen der Schulleiterin - eine Urkunde für außerordentlichen Einsatz zum Wohle der Schule. Dese Urkunde soll in Zukunft dem Abiturienten / der Abiturientin verliehen werden, die sich in vorbildlicher Weise für Belange der Schule einsetzen.
Darin waren sich alle Redner unter dem Strich einig: es war ein besonderer Jahrgang mit viel Außergewöhnlichem, vielen Events und vielen Talenten und am Ende auch mit exzellenten Leistungen: ein Notendurchschnitt von 2,17 zeigt, dass viele Zeugnisse außerordentlich gut waren. Darunter ragten noch einmal 3 Abiturientinnen und 2 Abiturienten heraus, die mit der Traumnote 1,0 ihre Abitur bestanden haben. Herzliche Gratulation!

Glückwünsche von der hohen Politik
Nicht mehr in die Abi-Zeitungsredaktion haben es zwei Gratulationen aus Berlin geschafft: Glückwünsche des Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin. Sie seien an dieser Stelle veröffentlicht.

         

 

Dank aus Friedensdorf in Oberhausen für Spende über 2470,-- Euro
In der vergangenen Woche erreichte die Schule, genauer gesagt: Herrn Schneider und die von ihm zu einem Fastenopfer motivierten Schüler ein herzliches Dankschreiben aus Oberhausen.
Darin heißt es:
"... einmal mehr ist es an der Zeit „Danke" zu sagen für Ihre erneute fantastische Hilfe und Unterstützung. Wir alle freuen uns riesig, dass Sie auch im Jahr 2009 Ihre Fasten-Aktion in den Dienst der guten Sache gestellt haben, um die so wichtige Arbeit des FRIEDENSDORFES tatkräftig zu unterstützen. Sie alle zählen wirklich zu den treuen Freunden unserer Einrichtung, die uns seit einigen Jahren begleiten und die so wichtige Arbeit zu Gunsten der Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten in vielfältiger Art und Weise unterstützen. Für diese Treue, aber auch das damit verbundene Vertrauen, möchte ich Ihnen an dieser Stelle ganz, ganz herzlich danken. Unser besonderer Dank gilt in diesem Jahr aber allen Schülerinnen und Schülern, die es allein durch ihren persönlichen Einsatz ermöglicht haben, dass die diesjährige Aktion „Helfen durch Verzicht" so erfolgreich verlaufen konnte. Das Rekordergebnis in Höhe von sage und schreibe 2.470,00 € ist überwältigend und eine unglaubliche Hilfe für die Arbeit unserer Einrichtung besonders angesichts der Tatsache, dass wir seit einigen Monaten drastische Spendenrückläufe zu verzeichnen haben. Vielen, vielen Dank: „Ihr seid wirklich super". >>> ganzer Text

 

Wichtiges von Schulkonferenz vom 3. Juni 2009
Die Schulpflegschaftsvorsitzende Katharina v. Croy hat die wichtigsten Themen aus der letzten Schulpflegschaft zusammengefasst.
Da es viele wichtige neue Regelungen gibt [z.B. Nachmittagsunterricht und Handy- / MP3-Player-Nutzungsverbot], ist die Lektüre sicherlich interessant. >>> lesen